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Inge Heym erzählt: | by tom schilling
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Inge Heym erzählt:

„Wenn ick morgens aufwache, weiß ick schon, noch bevor ick überhaupt rausjeguckt habe, ob der Tag sich lohnt oder nicht.“ *1)

 

Heymclub, die erste

am 2. Juni 2017 und so ist’s gewesen:

 

Eine Reportage von Gabriele und Eckart Roßberg

sonnenberg-chemnitz.de/12616/stefan-heym-abend-im-kaffees...

 

Inge Heym war auch dabei, und geriet – glaub es oder glaub es nicht, und auch noch ausgerechnet an ihrem freien Tag – in eine Geschwindigkeitskontrolle.

Ich könnte dir jetzt noch einen vom Pferd erzählen. Oder wie sie, wegen des leidigen Hickhacks mit dem Jenossen Volkspolizisten, beinahe noch die Abfahrt verpasst hätte, vonne Transitautobahn hin zur freien Republik Schwarzenberg.

Allet jut, sa ick dir. Selber schuld, wennde nich dabei warst. *2)

Oder wie der Stefan Heym die Bildung einer revolutionären Zelle verhindert hat, mit einem Gedicht. *3)

Oder wie die Stasiziepken gleich wieder ab is, wie se jehört hat, hier kommtse nur mit Transitausweis rein.

Aber das ist eine andere Geschichte.

(ts)

 

Fußnoten

*1) aus: Ein freier Tag, nachzulesen in:

Inge Heym | Die Leute aus meiner Straße (2000)

Kurzgeschichten, geschrieben 1980-1982

Die Leute aus meiner Straße

*2) Kann ick ooch nüscht für. Aber kannste nachhören:

Inge Heym und Bettina Wegner | Die Leute aus meiner Straße, Hörbuch (2001)

Die Leute aus meiner Straße, Hörbuch

*3) mehr von Stefan Heym findste inne Heymothek:

www.flickr.com/photos/tom_schilling/34140233623

 

 

Foto: © Umschlag und CD-Cover eulenspiegel Verlag;

Umschlaggestaltung: Lothar Reher

 

 

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Uploaded on August 22, 2017