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SCHWARZE HEIMAT

dance@emma

Uraufführung

 

Konzept/Choreografie Joost Vrouenraets

Artistic Director Nanine Linning

Choreografische Assistenz Maïté Guérin

Bühne/Kostüme Martin Fischer

Dramaturgie Caecilia Thunnissen

 

Unsere Welt, die so viele Farben in sich trägt, wirkt aus anderer Sichtweise wesentlich schwärzer und ist weit davon entfernt, ein Paradies zu sein. Was einst unser geschütztes Zuhause war, offenbart sich als Gefängnis.

 

Für das Bühnenbild hat Martin Fischer einen wandelbaren Medienquader entworfen. Der Choreograf Joost Vrouenraets integriert den dynamischen Medienquader in die Choreografie. Auf diese Weise können die Tänzer verschiedene Landschaften kreieren, um das Thema, von dem SCHWARZE HEIMAT handelt, aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.

Was ist die wahre Natur unseres Begehrens? Welche dunkle Seite verbirgt sich hinter unseren Wünschen? Bestimmt von unseren Sehnsüchten neigen wir dazu, uns in kurzweiligen Beziehungen, Bestrebungen und endloser Kommunikation zu verlieren. Dabei vergessen wir, was zwischenmenschliche Beziehungen ausmacht. Was die Menschheit als wundervollen Fortschritt erachtet, führt letztendlich zu ihrer Selbstzerstörung. Wir suchen immer mehr und mehr nach Ablenkung und Betäubung auf „delirious Parties“.

In unserer „Ode an die Freude“ verliert die Welt ihre menschliche Wärme: Es ist unser Schicksal, die Heimat schwarz zu malen.

 

Fotos: Uwe Lewandowski

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Taken on June 8, 2011