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Was für eine Aussicht! Es ist kurz nach 9 Uhr und wir sitzen bei einem (richtigen) Cappuccino und Muffins in der Lobby der Jackson Lake Lodge mit Blick auf den Jackson Lake und den 3842 m hohen Mount Moran. Es liegt noch ziemlich viel Schnee dort oben. Zudem hat es hier als nette Zugabe wireless und wir können die letzten paar Tage aufs Internet stellen. Das ist doch ein Start in den Tag nach unserem Geschmack.
Und dann machten wir uns auf zu den Fotospots. Einen lebenden, nämlich eine Elchkuh, haben wir knapp verpasst. Sie war zu schnell verschwunden. Bis wir beim Snake River Overlook waren, zogen schon die Schleierwölkchen auf und verdeckten den blauen Himmel. Trotzdem war der Ausblick wie aus dem Bilderbuch. Vorne der sich schlängelnde Snake River, dann eine weite Ebene und dann die imposanten Berge der Grand Tetons.
Noch ein weiteres Bild sieht man immer. Die Berge und eine verlassene Hütte im Vordergrund. Roger hat sich im Visitor Center erkundigt, wo diese Hütte steht und so fuhren wir natürlich hin und holten das Foto in den Kasten.
Auch heute stand eine Wanderung auf dem Programm. Zu den Hidden Falls und dem Inspiration Point und dann um den halben Jenny Lake wieder zurück zum Auto. Damit wir nicht die ganzen 10 km um den See laufen mussten, nahmen wir die Fähre, welche uns zum Start des Wanderweges brachte. Unser erstes Etappenziel waren die Hidden Falls. Wunderschöne Wasserfälle rauschen hier über die Felsen. Dann nochmals einen rechten Anstieg, bis wir die 120 Höhenmeter überwunden hatten und mit einem tollen Ausblick über See und Wälder belohnt wurden. So schmeckt doch das Sandwich gleich doppelt gut.
Der Rückweg führte auf einem sehr schön angelegten Wanderweg durch den Wald und immer wieder ans Seeufer. Allerdings hatten wir hohe Luftfeuchtigkeit, wie Roger das nennen würde. Eine dicke Wolke hatte es sich direkt über uns bequem gemacht und es fielen immer wieder Regentropfen heraus. Zumindest kamen wir nur etwas angefeuchtet, aber nicht nass zurück.
Da uns so ein Cappuccino von heute morgen gluschtete, fuhren wir nochmals zur Jackson Lake Lodge. Leider verkauften sie den nur am Morgen und Rogers Hoffnung, dass sich die Wolken über den Bergen verzogen, erfüllte sich auch nicht. So fuhren wir nach Jackson, bezogen das Motel und machten uns einen gemütlichen Abend.
Gerit, das Aquarium tönt gut. Das ist dann eh Luxus, von euch an die guten Spots geführt zu werden. Wir hoffen jedenfalls, dass es klappt, dass wir euch nächstes Jahr besuchen können. Wir hoffen, dass ihr endlich angenehmere Temperaturen habt in Tulsa. Die letzten Tage hatten wir nur noch Höchsttempraturen um 20 Grad und das ist doch nicht mehr soviel.