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Der "Rundling" in Leipzig-Lößnig

The so-called Rundling is a fine example of 1930s residential housing. With all its buildings arranged in a circle around a central area, the Rundling offered modern and affordable housing for large, working-class families

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Der "Rundling" in Leipzig-Lößnig

The so-called Rundling is a fine example of 1930s residential housing. With all its buildings arranged in a circle around a central area, the Rundling offered modern and affordable housing for large, working-class families

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«The Nuclear State. From technical progress to inhumanity» by Robert Jungk was publicized in late 1977 (2nd edition). I was caused to refurbish and photograph it on my windowsill on the 15th of March 2011 after I had been shocked at noon of the 14th March 2011 by a TV-screen disposed in a consumer electronics' shop that allegedly showed a hydrogen-explosion (11:01 MEZ) of the MOX-fuelled Reactor in Fukushima. The unit had the cipher 3 painted on the wall before that detonation.

 

PS: The fill-in flashed paperback I have purchased in 1978 when I saw Robert Jungk on a promotion-tour for his new book in a pub in Braunschweig - back then I was a physics student there - is lying upon my windowsill in the Wuhletal on 15th March 2011.

  

EXCERPT from »Der Atom-Staat«:

► 5. Kapitel: Die »Weiterverbreiter«. 6. Absatz. Seiten: 149-152 ◄

 

Besondere Erregung löste Bonns Festhalten am Projekt des »Schnellen Brüters« (engl.: «breeder reactor») in England und in USA aus. Großbritanniens Königliche Komission - von der Regierung eingesetzt, um über »Kernkraft und Umwelt« nachzudenken - war 1976 unter Leitung des bekannten Physikers Brian Flowers zu dem Urteil gelangt, daß der geplante Bau des geplanten Brüter-Prototyps CFR 1 ein »hochbedeutsamer erster Schritt wäre, der uns mit Befürchtungen erfüllt«. Daraufhin war das Projekt verschoben worden. Auf der anderen Seite des Atlantiks hatte Präsident Carter auf Grund einer ausführlichen Studie des MITRE-Instituts die Einstellung weiterer staatlicher Hilfen sowohl für den »Schnellen Brüter« in Clinch River wie für die Wiederaufarbeitungsanlage in Barnwell empfohlen. Erregt warnte er die Welt vor den friedensbedrohenden Gefahren, die durch den Export solcher Nukleartechniken entstehen könnten.

Trotz all dieser Bedenken hat sich die deutsche Regierung von ihrer »Brüter«-Politik nicht abbringen lassen.Gemeinsam mit den Franzosen, deren »Surgenerateur«-Entwicklung laut Vertrag vom 5. Juli 1977 über viele Jahre mit Milliarden Mark unterstützt werden soll, hat sie beschlossen, den Amerikanern eine »europäische Herausforderung« entgegenzustellen. Das konservative französische Nachrichtenmagazin Le Point interpretierte das als gemeinsames Streben der beiden kontinentaleuropäischen Partner (sonst allerdings scharfe Konkurrenten auf dem Atommarkt) nach einer künftigen technologischen Führungsposition in der Welt.

 

Erinnert dieses Machtstreben nicht an die gefährliche deutsche Expansionspolitik früherer Zeiten? In den dreißiger Jahren wurde das deutsche Volk mit dem Slogan »Volk ohne Raum« für solches Vorgehen gewonnen. Heute macht man ihm Angst, es werde bald ein »Volk ohne Strom« sein. Damals hieß die Parole »Deutschland über alles«. Heute lautet sie »Plutonium über alles«.

Als in der zweiten Oktoberhälfte 1977 vierzig Staaten ihre Vertreter nach Washington schickten, um wieder einmal über dringend notwendige Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung zu beraten, appellierte Präsident Carter abermals an die verschiedenen Teilnehmerstaaten, auf die Entwicklung von »Schnellen Brütern« und von Wiederaufarbeitungsanlagen zu verzichten. Er bot ihnen statt dessen die sichere Belieferung mit nuklearen Brennstoffen durch eine international kontrollierte Zentrale, eine Art »Uran-Bank«, an. Auch sollten sie ihre radioaktiven Abbrände zur Entsorgung an die USA loswerden können, statt sie wiederaufarbeiten zu lassen.

Die Bundesrepublik schwang sich auch bei dieser Gelegenheit gegen den vorsichtigen Carter zum Wortführer all derer auf, die keine Einschränkungen für die »Schnellen Brüter« wollen. Zufrieden schrieb die große deutsche Tageszeitung Die Welt (am 24. Oktober 1977):

»Die Nuklearkonferenz verlief ganz im Sinne der Bundesrepublik. In Washington sprachen sich alle vierzig Teilnehmerländer dafür aus, ihre Optionen in der Nuklearpolitik offenzuhalten. Bis zur Fertigstellung der auf dem Londoner Wirtschaftsgipfel beschlossenen Evaluierungsstudie in etwa zwei Jahren tritt auch keine Pause in der Weiterentwicklung der Plutonium-Technologie ein.«

 

Keine Beteuerungen Bonns, daß man seine hier wirtschaftlich zu begreifende Exportpolitik »falsch verstehe«, keine Verketzerung von Kritikern und kein Dementi werden die öffentliche Meinung des Auslandes von der Harmlosigkeit dieser deutschen Politik überzeugen. Das würde nur ein Moratorium für die Weiterentwicklung des Kernenergieprogramms und der radikale Verzicht auf die Belieferung der Welt mit Produkten deutscher Kerntechnik leisten können. Nur so ließen sich Befürchtungen vermindern, daß eine künftige deutsche Regierung unter dem Einfluß von Strauß das bestehende Kernkraftpotential für militärische Zwecke ausnützen könnte. Im Ausland werden diese Aspekte der deutschen Politik bald viel mehr zur Angst vor den Deutschen und zur Feindschaft gegen sie beitragen, als das Verhalten bei den Affären Kappler und Stammheim. »Aber wenn die Deutschen diesen Weg weitergehen, werden wir ihnen schließlich doch folgen müssen«, sagte mir ein Amerikaner am Rande der Salzburger Atomkonferenz. »Noch versuchen wir, die Plutoniumwelt zu verhindern.«

 

{Robert Jungk (11.5.1913-14.7.1994). Der Atom-Staat. Vom Fortschritt in die Unmenschlichkeit. Softcover/Paperback 1977). Vorwort IX-XVIII, 243 Seiten Softcover/Paperback, Copyright 1977 by Kindler Verlag GmbH München. Druck und Buchbinderei: Salzer-Ueberreuter, Wien. Printed in Austria. ISBN 3-463-00704-5.}

  

Drei von einem unverständigen Georg Ehring aus dem Zusammenhang gerissene und in neue deutsche Rechtschreibung gesetzte Stellen aus der "Der Atom-Staat" (natürlich ohne Seitenangaben) @ Deutschlandfunk am 20.09.2010

Generationenlang andauernde radioaktive Zerfallsvorgänge mit ihren Strahlengefahren für alles Lebendige müssen von da an sorgfältigst und in Permanenz kontrolliert werden. Jahrzehnte-, Jahrhunderte-, Jahrtausendelang. Überschreitet die Zahl zu bewachender Installationen und Entsorgungslager einen bestimmten Punkt, so muss strenge "Überwachung" und "Kontrolle" über einen sehr langen Zeitraum hinweg das politische Klima prägen.

...

Wer den Ungeheuerlichkeiten, die der Eintritt in die Plutoniumzukunft mit sich bringen muss, nur mit kühlem Verstand, ohne Mitgefühl, Furcht und Erregung begegnet, wirkt an ihrer Verharmlosung mit. Es gibt Situationen, in denen die Kraft der Gefühle mithelfen muss, eine Entwicklung zu steuern und das zu verhindern, was nüchterne, aber falsche Berechnung in Gang gebracht hat.

....

Staat und Wirtschaft werden immer mehr einer großen Maschine gleichen, und es kann nicht gestattet werden, dass man ihr Funktionieren stört. Das verlangt der "Sachzwang". Einzelne oder gar Gruppen, die sich widersetzen könnten, werden "gesiebt", "zermalmt", "ausgerottet", "auf den Abfallhaufen der Geschichte geworfen", "als rückständig angeprangert" oder - das Wort stammt von einem Professor der Informationstechnik - "amputiert".

  

R E Z E N S I O N E N ◄ (. R E V I E W S .)

Robert Jungk über sein neues Buch der »Der Atom-Staat«: (self-review on the spine)

»Seit meiner Warnung vor einem Atom-Staat werden jetzt endlich auch die möglichen politischen Konsequenzen einer Fortsetzung des Baus von Kernkraftwerken diskutiert. Die Gefährlichkeit der neuen Anlagen zwingt Behörden und Industrie zu einem bisher unbekannten Grad der Absicherung.Schon bis jetzt wurden Grundrechte angetastet und bürgerliche Freiheiten mißachtet. Doch das ist erst der Beginn. Neue Methoden der Überprüfung und Überwachung, die bereits vorbereitet wurden, warten auf ihre Anwendung. Eine neue Tyrannei müßte die fast unvermeidliche Begleiterscheinung einer Hochleistungstechnik sein, deren Risiken dem unvollkommenen Menschen über den Kopf zu wachsen beginnen. Das schrecklichste ist der Alptraum Atomterror. Denn die zu erwartende gewaltige Zunahme des Spaltstoffs Plutonium vergrößert auch die Möglichkeit, daß dieses Material in falsche Hände gerät. Erpressungsaktionen würden möglich: Kleine Gruppen von Verbrechern oder Fanatikern könnten die Bevölkerung ganzer Städte zu Geiseln machen.

Noch ist die Schwelle zum Plutonium-Zeitalter nicht überschritten. Noch ist es möglich auf dem Weg in die totale Anpassung haltzumachen. Der Widerstand vieler einzelner in fast allen Industrieländern zeigt, daß sich die Bürger den ungeheuren Gefährdungen, die auf sie zukommen, nicht länger wort- und tatenlos unterwerfen wollen.

Das Buch hilft schildernd und deutend diese Auseinandersetzung um eine der bedeutsamsten Zukunftsentscheidungen der Menschheit vertiefen. Es bemüht sich um jene Erhellung der gesellschaftlichen Folgen wissenschaftlich-technischen Fortschritts, die von den Politikern bisher vernachlässigt wurden.«

  

--►Thesen gegen Supertechnik {DER SPIEGEL 53/1977} Klaus Traube über Robert Jungk: Der Atom-Staat

Dr. Klaus Robert Traube, 49, wurde bekannt als Objekt des "Lauschangriff auf Bürger T" (SPIEGEL-Titel 10/1977). Mit rechtswidrigen Abhörpraktiken hatte der Verfassungsschutz -- ohne Erfolg -- versucht, dem Atom-Manager Verbindungen zur Terroristen-Szene nachzuweisen. Der Verdacht wurde inzwischen widerlegt; Traube, der bis 1976 als Geschäftsführer der Entwicklungsfirma Interatom vor allem für das deutsche Schnellbrüter-Projekt Kalkar verantwortlich war, wurde von Bundesinnenminister Maihofer rehabilitiert. Gegenwärtig arbeitet Traube an einem Buch über die politischen Grenzen der Politik.

Mit der technischen Nutzbarmachung der Kernspaltung wurde der Sprung in eine ganz neue Dimension der Gewalt gewagt. Zuerst richtete sie sich nur gegen militärische Gegner. Heute gefährdet sie die eigenen Bürger. Denn "Atome für den Frieden" unterscheiden sich prinzipiell nicht von "Atomen für den Krieg."

So beginnt Robert Jungks neues Buch, das er in "Angst und Zorn geschrieben" hat: "In Angst um den drohenden Verlust von Freiheit und Menschlichkeit. In Zorn gegen jene, die bereit sind, diese höchsten Güter für Gewinn und Konsum aufzugeben."

Carl Friedrich von Weizsäcker hat kürzlich seine Überlegungen zur Verhütung eines Atomkrieges in der These zusammengefaßt: "Der dritte Weltkrieg ist wahrscheinlich." Ihn zu verhindern, sei ein umfassender Bewußtseinswandel nötig, zu dem ein tiefer Schreck gehöre. Und er schilderte sein Dilemma: "Man meint oft, man mußte die Menschen anbrüllen, damit sie aufwachen. Aber man weiß, daß sie den, der brüllt, für einen Narren halten."

Robert Jungk hat sich eher für das Brüllen entschieden. Wenn er Atomkraftwerke für ähnlich gefährlich hält wie Atombomben, dann hat er recht, sich gegen den vorhersehbaren Einwand zu verwahren, "über diese Problematik müßte ohne Emotionen geschrieben werden". Ohne Emotionen hätte Luther kaum seine Thesen angenagelt. Aber Robert Jungk muß sich fragen lassen, ob er seine im Zorn dargelegte Überzeugung dem Leser, der sich nicht ohnehin für oder gegen Kernenergie festgelegt hat, glaubhaft vermittelt.

Das Buch hebt sich von anderen gegen Kernenergie gerichteten Streitschriften ab durch die Betonung, so der Autor, "der gesellschaftlichen Folgen wissenschaftlich-technischen Fortschritts, die von den Politikern bisher vernachlässigt wurden". Kernpunkt der Warnung vor dem "Atom-Staat", mit der Robert Jungk vor etwa einem Jahr hervortrat, war die Einschränkung der Bürgerrechte als notwendige Folge staatlicher Überwachungsmaßnahmen zur Verhinderung von "Atomterrorismus".

Dieses Thema nimmt jetzt nur bescheidenen Raum ein. Es ist verbreitert hauptsächlich um die Schilderung von Konditionierungen und Repressionen, die Robert Jungk schon als Konsequenz der friedlichen Nutzung der Kernenergie sieht; Konditionierung der Menschen in der Atomindustrie, deren Unzulänglichkeiten die Sicherheit der Atom-Anlagen gefährden könnten, Repressionen gegen die Kritiker in und außerhalb der Atomindustrie.

Weiter geht der Autor den Atomängsten und deren psychologischen Wurzeln nach sowie der Vorstellungswelt und den Motiven der Atomwissenschaftler. Schließlich warnt er vor der Begünstigung der Proliferation von Atomwaffen durch die Ausbreitung der Plutonium erzeugenden Kernkraftwerke.

Das sind, bis auf die Proliferation. Themen, die in der hiesigen öffentlichen Auseinandersetzung um Kernenergie eine untergeordnete Rolle gespielt haben gegenüber den "handfesteren" Fragen der Strahlengefährdung. Ihre zusammenfassende -- wenn auch emotionsgeladene -- Behandlung sichert dem Buch seinen Rang.

In seinem vorletzten, 1973 erschienenen Buch "Der Jahrtausendmensch" hat Jungk sich einen "conference hopper" genannt, der "beunruhigt in der ganzen Welt herumfährt" und versucht, auf die Zukunft hindeutende "Signale und Tendenzen" ausfindig zu machen. Von dieser journalistischen Methode, von der Vertrautheit mit den Schauplätzen und Akteuren der Technik und Wissenschaft in aller Welt profitiert auch der "Atom-Staat": ein geschicktes Geflecht aus Konferenzberichten, Interviews mit Bekannten und Unbekannten. Dokumenten, Briefen, Hörensagen, auch Anekdotischem.

Das Buch erschließt sich erst so recht im Zusammenhang mit dem "Jahrtausendmensch". Durch den hatte Robert Jungk als erster ein größeres bundesrepublikanisches Publikum bekannt gemacht mit der vorwiegend in den angelsächsischen und einigen Entwicklungsländern seit den sechziger Jahren verbreiteten, grundlegenden Kritik der modernen, hochkonzentrierten Technik.

Diese Kritik, die das Dogma von der Neutralität und Unaufhaltsamkeit technischen Fortschritts angreift und ihn für die spezifischen "sozialen Schäden" unserer Zeit verantwortlich macht, wird noch bis heute in unserer Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Ähnlich wie in der Atomdiskussion steht bei uns in der, ohnehin fast verdrängten, Diskussion um die Grenzen industriellen Wachstums die Erhaltung der Umwelt und der Ressourcen im Vordergrund, allenfalls begleitet von einem Seitenblick auf die schlechten Gewohnheiten der Konsumgesellschaft.

Im "Jahrtausendmensch" machte Jungk aufmerksam auf die grundlegenden Zusammenhänge der Überindustrialisierung und -technisierung mit sozialen Schäden wie kultureller Verfall, psychische Schäden, Arbeitslosigkeit, Degeneration der Demokratie als Folge von Ohnmacht der Politik gegenüber der Technokratie, übermäßige Verwundbarkeit durch ein nationales und internationales Geflecht von Abhängigkeiten, Konditionierung der Menschen, Einschränkung der Bürgerrechte. Und er stellte die aus solcher Analyse der "Krise des Industriesystems" entwickelten Gegenkonzepte vor: eine zwar auf Wissenschaft beruhende, aber im kleinen Maßstab bei mäßiger Arbeitsteilung anwendbare "Sanfte Technik", überschaubar auch durch Dezentralisierung; Abbau der hochkonzentrierten Großindustrie.

Im "Atom-Staat" finden sich fast alle Bestandteile dieser Kritik der Übertechnisierung wieder. Aber sie werden in einer Tour de Force dem verkürzten Sujet, der Atomtechnik, angepaßt. Zwar gibt es Passagen, in denen Robert Jungk größere Zusammenhänge aufzeigt. So stellt er im Ausblick fest, "daß die Atomfrage zum auslösenden Moment einer Auseinandersetzung geworden ist, die über ihren unmittelbaren Anlaß weit hinausweist ... Dahinter steht die noch umfassendere Frage, ob die bisherige ... Richtung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts für den Menschen noch länger taugen kann".

An anderer Stelle reiht er "Atomterrorismus" ein in einen "ganzen Horrorkatalog von Sabotagemöglichkeiten", die neue Technologien eröffnen. Im allgemeinen aber gehen solche Zwischentöne unter, werden alle Übel direkt oder unterschwellig der Atomtechnik angelastet.

So etwa, wenn vom Leidensweg einer jungen Schweizerin in einer psychiatrischen Klinik die Rede ist, in die sie von der Polizei, wegen "bizarren Verhaltens" im Anschluß an eine Atomdemonstration festgenommen, eingeliefert wird.

* Bildunterschrift: Bei einer Protestkundgebung auf dem Marktplatz in Kalkar.

Zwar ist das einer jener unzähligen Vorgänge in psychiatrischen Kliniken, denen man nicht genug Publizität verschaffen kann, deren Zusammenhang mit der kulturellen Perversion einer übertechnisierten Gesellschaft aufzuzeigen ist, aber ein relevantes Beispiel für gesellschaftliche Folgen speziell der Atomtechnik ist das nicht.

Hinzu kommt eine Fülle schlicht überzogener Wendungen. Etwa im Zusammenhang mit der deutschen Atompolitik: "Damals hieß die Parole Deutschland über alles. Heute lautet sie: Plutonium über alles." Oder: Wer sich den Sachzwängen der Staats- und Wirtschaftsmaschine widersetzt, wird "zermalmt". Zorn hin, Zorn her, der Unterschied zwischen Ausrotten und unduldsamer, auch bedrohlicher Schikane darf nicht verwischt werden.

Wer sein Sach' vertritt, nimmt sich Polemik heraus, und dem zornigen Autor Robert Jungk, der mit viel Einsicht in den Wissenschaftsbetrieb dem Mythos vom nur der Wahrheit verpflichteten Wissenschaftler zu Leibe nickt, ist gewiß auch zuzugestehen, daß er seine Argumente zurichtet, auch mal Störendes ausläßt. Aber wenn zentrale Gegenargumente ignoriert werden. schürt das den Verdacht auf Argumentationsschwierigkeiten; Beispiel:

Das grundlegende Argument Robert Jungks gegen Kernenergie außerhalb ihrer Perversion zum Zweck Krieg oder Terrorismus, ist ihre "Irreversibilität, eine ganz neue historische Erscheinung". Er beschwört es immer wieder: "Bisher wuchs über alle Schäden, die die Technik verursacht hatte, nach absehbarer Zeit Gras ... Das wird nach einer atomaren Katastrophe nicht der Fall sein."

Dieses Argument können die Befürworter der Kernenergie auf vielfache Art entkräften. So machte Wolfgang Stoll kürzlich in der Hamburger "Zeit" darauf aufmerksam, daß nicht nur Nagasaki, sondern auch das Eniwetok-Atoll, wo mehr als zwanzig Atombomben abgeworfen wurden, wieder bewohnbar ist. Und es ist auch nicht Gras gewachsen über die früher durch menschliche Eingriffe geschaffenen Wüsten und Karste, die ehemals fruchtbares Land waren. Der Assuan-Staudamm setzt diese traurige Tradition fort. Und wer wird je unsere Landschaft entbetonisieren, und die täglich anwachsenden vielen Millionen Tonnen fein verteilter oder in Deponien verwahrter chemischer Gifte vernichten?

Robert Jungks frühere Schriften bezeugen seinen umfassenden Überblick über moderne Wissenschaft und Technik und über deren politische Implikationen. Wenn er im "Atom-Staat" so verkürzt, dann wohl in der Erwartung, ein Stopp der Kernkraftwerke sei in absehbarer Zeit erreichbar und würde den von ihm -- wie von mir -- als verhängnisvoll angesehenen Teufelskreis aus industriellem Wachstum und Übertechnisierung unterbrechen. Beruht diese Erwartung, der viele unter den Kernenergie-Gegnern anhängen, auf einer durchdachten Analyse?

Eines der sieben Kapitel des "Atom-Staates" das schwächste, wie ich meine -- beschäftigt sich mit den Dissidenten unter den Kernenergie-Wissenschaftlern und -Ingenieuren und mit den Einschüchterungen, denen sie unterliegen.

Natürlich gibt es Dissidenten, selbstverständlich unterliegen sie Pressionen. offensichtlich werden Publikationen "zensiert", will heißen, sie sind Vorgesetzten zur Durchsicht und Genehmigung vorzulegen. Nur, wo wäre das nicht so in der Industrie?

Das Kapitel könnte den Eindruck vermitteln, als würde ein Großteil der Kernenergie-Wissenschaftler und -Ingenieure nur durch Zensur und Pressionen daran gehindert, die Wahrheit zu sagen. Das wäre eine fundamentale Fehleinschätzung. Die überwältigende Mehrheit ist davon überzeugt, mit Akribie an einer Technik zu arbeiten, die wesentlich mehr Sorgfalt als jede andere Großtechnik auf die Verhinderung von Schäden an Umwelt und Menschen verwendet hat. Bisherige Statistik bescheinigt ihnen diesen relativen Erfolg. Würde man sie fragen, ob die Atomtechnik trotzdem Gefahren birgt, wäre die typische Antwort: Ja, aber weniger als vergleichbare Großtechnik.

Das scheint mir der Drehpunkt. Die Antwort ist nämlich sehr wahrscheinlich richtig, mindestens wenn man die Erhöhung der Proliferationsgefahr ausklammert. Sie wird auch nicht falsch dadurch, daß es in dümmlichen" Werbestil vorgetragene Propaganda für Kernenergie gibt, die das "Ja. sie birgt Gefahren" wegschwatzt oder verniedlicht.

Eine Bevölkerung aber, deren Mehrheit einerseits das fürchterliche Atomkriegsrisiko verdrängt, andererseits die heutige, hochkonzentrierte Industrie und deren Risiken als alternativlos akzeptiert. wird sich nicht mehrheitlich gegen Kernenergie entscheiden, solange sie grundsätzlich vom Zwillingspaar Wachstum und Supertechnik überzeugt ist.

Robert Jungk erkennt selbst: "Die Entscheidung für die Kernenergie war die logische Folge einer Technologiepolitik, die das Wachstum der Produktion über alle anderen menschlichen Interessen stellte." Richtig, innerhalb dieses heute in Ost und West vorherrschenden Bezugssystems ist die Kernenergie logisch.

Eine Zeitlang in diesem Sommer mochte es scheinen, als sei der Widerstand gegen Kernenergie stark genug zur Durchsetzung eines Moratoriums. Doch nur ein Teil der Atom-Gegner war sich bewußt, daß es dabei um mehr geht als um Kernenergie. War es nicht naiv, zu glauben, man könne mit so schwacher Basis das verfestigte, mächtigen Interessen dienliche, in allen Institutionen verwurzelte, durch den noch ungebrochenen Mythos von Wirtschaftswachstum und Supertechnik breit abgestützte Primat der Produktion gleichsam überlisten?

Im Widerstand gegen Kernenergie manifestiert und verengt sich das seit einem Jahrzehnt ständig wachsende Unbehagen an der fortschrittsgläubigen Industriegesellschaft. Erst wenn dieses Unbehagen sich umsetzt in die verbreitete Erkenntnis einer irreversiblen Krise des sich zunehmend aller Kontrolle entziehenden Industrialismus, wenn die Alternativen bekannt und akzeptierbar geworden sind, scheint mir eine grundlegende Umkehr möglich und dann auch ein Stopp der Kernenergie.

Die Antiatom-Bewegung hat viel zum Ingangsetzen dieses Bewußtseinsprozesses getan. Ungeachtet meiner Kritik am einzelnen glaube ich, daß auch "Der Atom-Staat" dazu beitragen wird. Eine Bresche zu schlagen reicht das nicht.

Weitere Emotionalisierung des zu engen Ausschnittes Kernenergie kann zu verhängnisvoller Isolation führen. Es gilt hier, was Adolf Muschg neulich an dieser Stelle über andere, in der Aufbruchsstimmung Ende der sechziger Jahre entstandene Hoffnungen gesagt hat: "Nicht die Hoffnungen sind überholt, sondern die blinde Ungeduld bei ihrer Verfolgung." Auch, und gerade, wenn die Zeiten nicht zum Hoffen einladen.

Sieht Robert Jungk das doch so? Sein Buch schließt mit den Worten: "Letztlich wird das Wasser stärker sein als der Stein." Voilà!

  

--► FAZ-Rezension von DER ATOM-STAAT erschienen am 8.Februar 1978 {seit 15.März 2011 auch ONLINE bei der FAZ}

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Robert Jungk gehörte zu den frühen und harten Kritikern der Atomkraft. Seine Fundamentalkritik „Atomstaat“ erschien 1977. Unter dem Titel „Wie müssen die Kernkraft-Bürger beschaffen sein?“ erschien am 8. Februar 1978 eine Besprechung in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Von Kurt Rudzinski

15. März 2011 2011-03-15 12:45:00: In den Kernkraftwerken dokumentiere sich das Genie unserer Zeit genauso wie das des Mittelalters in den großen Kathedralen. Wolf Häfele, Prophet der Kernenergie, der diesen Vergleich liebt, setzt die Konstrukteure unserer Atomanlagen dementsprechend den Erbauern der Kathedralen gleich. Für Robert Jungk dagegen sind sie die Wegbereiter der vollständigen Unterwerfung des Menschen unter die Allmacht der Techniker und des Staates. In seinem neuen Buch „Der Atomstaat“ bezieht er kompromißlos Stellung gegen die Verkünder einer alleinseligmachenden und ewiges Wirtschaftswachstum verheißenden Kernenergie. Er hat sein Buch, wie er selber sagt, „in Angst und Zorn" geschrieben. In Angst um den drohenden Verlust der Freiheit und Menschlichkeit, in Zorn gegen jene, die bereit sind, diese höchsten Güter für Gewinn und Konsum aufzugeben“. Wenn er dabei übersteigert, tut er nichts anderes als die Gegenseite, wenn sie die Risiken der Kernenergie bagatellisiert und ihre Beherrschbarkeit überschätzt. Die Einseitigkeiten und Übersteigerungen in Jungks Sicht mindern nicht das Gewicht seines leidenschaftlichen Aufrufs zur Wachsamkeit gegenüber den von der Kernenergie ausgehenden Gefahren.

Es ist nützlich, Jungks Buch zu lesen, weil es mit vielen Realitäten der Atomtechnik und ihrer Entwicklung vertraut macht, über die man sonst wenig erfährt. Das gilt für die Verhältnisse in Wiederaufarbeitungs-Anlagen, wie La Hague in Frankreich, für die Mängel der Rasmussen-Studie über die Sicherheit des Leichtwasserreaktors, für den Schutz von Kernkraftwerken und die Behinderung der freien Information, für die Schwächen im nationalen Kontrollsystem der Nonproliferation der Atomwaffen und vieles mehr.

Wesentliches Merkmal der Kerntechnik sind Sachzwänge. Zwänge gibt es allenthalben in der technischen Zivilisation. Aber in der atomaren Technik sind sie wegen des enormen Gefahrenrisikos im Katastrophenfall potenziert. Das vollautomatisierte Kernkraftwerk, das sich selbst instand hält und repariert, wird es nie geben. Das hohe Strahlenrisiko erzwingt ein bis ins letzte reguliertes Verhalten des Menschen. Elitemannschaften, so meint Weinberg, sollten deshalb über die genaueste Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften wachen. Aber Jungk bezweifelt mit Recht, daß es gelingen, könnte, einen Menschentyp zu schaffen, der so sicher ist, wie seine gefährlichen Apparate das verlangen: absolut zuverlässig, wachsam, unermüdlich, gefühllos - eben wie Automaten.

Sorgfältige Auswahl ist unerläßlich. Das heißt Kontrolle der Persönlichkeit. Das bedeutet allgegenwärtige Überwachung durch staatliche Organe. Aber das gilt nicht nur für die in der Kerntechnik Tätigen, sondern für alle Bürger, denn die nötige Vorbeugung gegen den Terrorismus, die „schrecklichste atomare Bedrohung“, erzwingt auch deren Überwachung. Nicht nur der terroristische Überfall auf einen Transport, schon das Fehlen von einigen Kilogramm Plutonium und erst recht ein ernsthafter „nuklearer Zwischenfall“ würde für ganze Regionen eine „Mobilmachung der Polizei und Streitkräfte nach sich ziehen, wie sie bisher nur in revolutionären Staaten angeordnet wurde“. So sehen es Planungen in Amerika vor. Die Sicherungsmaßnahmen schlössen unvermeidlich Einschränkungen oder Verletzungen der Rechte zum Schutz des Bürgers und semer Privatsphäre ein, wie auf einer von der amerikanischen Atomenergiebehörde NRC einberufenen Juristentagung an der Stanford-Universität im Oktober 1975 dargelegt wurde. Die Gefährlichkeit der Kernenergie werde zudem, so folgert Jungk, dazu dienen, die „zunehmende Überwachung, der Bürger durch den technokratischen Staat vom Odium der Willkür zu befreien“.

Zwänge gibt es auch bei den Konstrukteuren der Kernkraftwerke. Technische Systeme können nicht auf dem Papier erprobt werden. Der Ingenieur muß schon bei der Planung „Resultate rechtfertigen, die eigentlich noch gar nicht abzusehen sind“, um die Mittel zu bekommen, sein Projekt zu realisieren. Hat er sie, dann steht er unter ständigem Erfolgszwang. Das hat den „verwegenen Forschungsstil“ gefördert, der auf die „nachträgliche Bestätigung seine theoretischen Erwartungen setzt und der nicht dem Zweifel und der Erkenntnis verpflichtet ist, sondern der Spekulation und ihrer Bestätigung“. Dieser Erfolgszwang schließt auch eine freie Information der Öffentlichkeit über kritische Ergebnisse aus, weil sie das Projekt gefährden könnten.

Jungks Buch wird vielen ein großes Ärgernis sein. Aber es ist ein notwendiges Buch, und es wird seinen Zweck erfüllen, „die Auseinandersetzung um eine der bedeutsamsten Zukunftsentscheidungen der Menschheit zu vertiefen“. Es wäre unverantwortlich, die von Jungk beschworenen politischen Risiken der Kernenergie zu unterschätzen - auch wenn man nicht davon überzeugt ist, daß der „Atomstaat“ deren unvermeidliche Konsequenz sein wird. Eine Dauerlösung für die Energienöte der Menschheit sollte die Kernenergie wegen ihrer bleibenden Risiken allerdings nicht sein.

Robert Jungk: „Der Atomstaat“. Kindler Verlag, München 1977, 244 Seiten. 19,80 DM. (Im Antiquariat kostet das Buch zwischen 3 bis 12 Euro; vom Autor signierte Exemplare können mehr als 40 Euro kosten. Eine Neuauflage erschien 1991 im Herne-Verlag.)

  

--► Robert Jungk: Der Atomstaat Eine Einführung in das Buch von HANS HOLZINGER, [Der Text basiert auf einem Vortrag des Autors am 30.4.2009 an der Universität Paris. Erstellt mit Unterstützung der Elfie-Gmachl-Stiftung Atomfreie Zukunft]

.... Robert Jungk hat den Begriff „Der Atomstaat“ erstmals bei einer Kundgebung gegen das deutsche Atomkraftwerk Brokdorf am 19. 2. 1977 verwendet.

.... Er habe den Begriff „Atomstaat“ nicht am Schreibtisch vorbereitet, sondern dieser sei „wie eine plötzliche Eingebung“ in seinem Kopf während der Rede aufgetaucht, schreibt Jungk in seinen Memoiren (Trotzdem, 1994, S. 463). Dass Rudolf Augstein den Begriff im deutschen Politmagazin „Der Spiegel“ aufgriff, machte diesen bekannt.

Dazu passte, so Jungk weiter, dass nur wenige Tage nach der Demonstration nahe Brokdorf die „Affäre Traube“ bekannt wurde. Dr. Klaus Traube, Wissenschaftler und Manager der Firma Interatom, die für den deutschen „Schnellen Brüter“ in Kalkar verantwortlich zeichnete, war monatelang in Komplizenschaft mit den Behörden aufgrund eines völlig falschen Verdachts abgehört und bespitzelt worden. Klaus Traube, der ja auch in dieser Vorlesungsreihe zu Gast war, wurde zu einem entschiedenen Gegner der Atomenergie.

Das noch im selben Jahr erschienene Buch, das über die Strahlungsrisiken der Atomenergienutzung hinaus, die demokratiepolitischen Gefahren dieser Hochrisikotechnologie thematisierte, bekam dann eben den Titel „Der Atomstaat“. Jungk beschreibt darin in einzelnen Kapiteln unterschiedliche Aspekte und Betroffenengruppen der Atomenergienutzung.

 

REZENSION in DER STANDARD am 17. März 2011 unter der Überschrift 'Robert Jungk: "Lebensfeindliche Energie"'

 

FDCL und LN dokumentieren: Das deutsch/brasilianische Bombengeschäft, Berlin (West) 1980

Sondernummer der Lateinamerika Nachrichten in Kooperation mit dem FDCL, Berlin (West) 1980

Liebe Leserinnen und Leser

Viele von Ihnen werden 1975 durch die Presse von dem "Bombengeschäft" zwischen Brasilien und der Bundesrepublik Deutschland erfahren haben: damals wurde ein Vertrag über die Lieferung von Atomkraftwerken des Konzerns Siemens/KWU an Brasilien unterzeichnet.

Nur wenige werden dagegen erfahren haben, daß der Widerstand der Bürgerinitiativen gegen Atomfabriken in Wyhl, Brokdorf, Kalkar, Gorleben und anderswo ein Echo in der lateinamerikanischen Oppositionsbewegung gefunden hat. Die Gruppen, die sich in Lateinamerika gegen den durch die Militärregierungen aufgezwungenen Import von Atomfabriken und Atomwaffen wehren, sehen in der Verbreitung der nuklearen Technologie einerseits die Gefahr der Umweltzerstörung und andererseits eine verschärfte Verarmung und Abhängigkeit der Völker der Dritten Welt. Am 31. März 1979 zogen 140000 über die Katastrophe von Harrisburg entsetzte Bürger mit dem Treck der Bürgerinitiative aus Lüchow-Dannenberg nach Hannover, um ihren Protest gegen die von der Landesregierung geplante Wiederaufbereitungsanlage und Atommülldeponie bei Gorleben auszudrücken. Zu diesem Anlaß erhielt Marianne Fritzen, die Vorsitzende der Bürgerinitiative, ein Grußtelegramm der nord- und südamerikanischen Indianervereinigung und eine Ansichtskarte aus Brasilien mit dem einfachen Text: "Gruß! Wir danken Euch, denn wir brauchen Euren Widerstand."

Gleichzeitig war Bundeskanzler Schmidt zusammen mit Presse- und Gewerkschaftvertretern in Brasilien, um die guten Beziehungen zum neuen Präsidenten General Figueiredo zu pflegen, was sicher auch dem Exportgeschäft des Elektromultis Siemens zugute gekommen ist. Dagegen ist uns nicht bekannt, daß sich Regierungs- oder Gewerkschaftsvertreter bisher mit einer Delegation der brasilianischen Opposition gegen das Atomprogramm getroffen hätten. Wir würden es sehr begrüßen, wenn eine Delegation der brasilianischen Anti-Atombewegung in der Volkshochschule Wyhler Wald und bei den Bürgerinitiativen gegen Zwischenlager für abgebrannte Brennstäbe von ihren Erfahrungen in Brasilien berichten könnte.

Als die Hausfrauen und Bauern in Wyhl begannen, sich unter dem Motto "Kein Kernkraftwerk in Wyhl und auch nicht anderswo!" gegen die weitere Industrialisierung ihrer Region zu wehren, haben sie zu begreifen gelernt, daß das "Bombengeschäft", das sich "Entwicklung" und "Modernisierung" nennt, den Fortschritt in die Unterentwicklung und die ökologische Katastrophe bedeutet.

Aus der Kritik am drohenden Atomstaat, der mit den Atomwaffen und den Atomkraftwerken mitexportiert wird, haben die Bürgerinitiativen Perspektiven einer von gefährlichen Großtechnologien unabhängigen Entwicklung formuliert. Sie bestehen in einem Lebensstil, der nicht auf der Ausbeutung der Reichtümer, der Rohstoffe, Wälder, Kulturen und der Arbeit anderer Völker beruht. Die Forderung der Bürgerinitiativen nach der Förderung angepaßter Technologien und einer alternativen Energieversorgung kann sich daher mit dem Kampf der brasilianischen Ökologiebewegung um Selbstbestimmung ihres Entwicklungsweges verbinden.

Als in Almelo holländische, französische, belgische und deutsche Atomkraftgegner gemeinsam gegen die Urananreicherungsanlage, die auch Uran aus Südafrika für eine Wiederaufbereitungsanlage in Brasilien verarbeiten soll, demonstrierten, trugen einige das Schild: "Siemens verdient und das brasilianische Volk bezahlt...". Wenn die Bürgerinitiativen in den nächsten Monaten ihren gewaltfreien Widerstand auch gegenüber der energieverschwendenden Elektrizitätswirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland durch Stromzahlungsboykott, Sitzstreiks vor öffentlichen Gebäuden u.a. fortsetzen, wird dies hoffentlich auch als Zeichen einer internationalen Solidarität der Ökologie- und Friedensbewegung verstanden.

  

BLOGS about ATOMSTAAT

--► Eine Hommage an @CrisisMaven - Der ATOM-STAAT - @dasgelbeforum - verfasst von Leserzuschrift, 21.03.2011.

--►Als "Das China-Syndrom", der Film über ein Fast-Unglück in einem Kernkraftwerk, im März 1979 in die amerikanischen Kinos kam, wurde er von Kritikern und Publikum als perfekter Thriller begrüßt. Nur die Vertreter der Kernindustrie feuerten erwartungsgemäß Breitseiten gegen das angeblich verleumderische, unrealistische Werk. Drei Wochen später passierte das Reaktorunglück in Three Mile Island.

Im Fall des Films "Silkwood", der die US-Kinoöffentlichkeit ähnlich stark bewegt hat wie "Das China-Syndrom", hat nicht das Leben die Kunst imitiert, sondern hinkt der Film mehr schlecht als recht einem wahren Ereignis hinterher: Vor zehn Jahren kam Karen Silkwood, Laborantin in einem Plutonium-Werk, bei einem bis heute ungeklärten Autounfall ums Leben, als sie einem Zeitungsreporter Beweise für mangelnde Sicherheitsvorkehrungen in ihrer Fabrik überbringen wollte (SPIEGEL 9/1975).

...In der Bundesrepublik hatte Robert Jungk in seinem 1977 erschienenen "Atom-Staat" die Karen-Silkwood-Story einem breiten Publikum bekannt gemacht. So engagiert wie Jungk, doch nicht so akkurat wie Buch-Autor Kohn hat Nichols einen Film geschaffen, den auch viele Kitscheffekte nicht um seine politische Brisanz bringen.

Meryl Streep als Karen Silkwood.

Film - Märtyrerin im Atomstaat @ DER SPIEGEL 14/1984

  

MODERNES ANTIQUARIAT

Von diesem Buch hat drei Ausgaben gegeben (1977=Kindler, 1979=rororo, 1991= Herne), allesamt sind nur noch antiquarisch zu erhalten.

Robert Jungk: „Der Atomstaat“. Kindler Verlag, München 1977, 244 Seiten. 19,80 DM. (Im Antiquariat kostet das Buch zwischen 3 bis 12 Euro; vom Autor signierte Exemplare können mehr als 40 Euro kosten. Eine Neuauflage erschien 1991 im Herne-Verlag.)

Der Atom- Staat. Vom Fortschritt in die Unmenschlichkeit (Copyright 1977) {gebraucht} @ ebay on 14th February 2011. 18:35. Three exemplars for 8.01 €.

Produktinformation:

14th March, ab 0.21€

16th March, ab 3.95€

Verlag: München. Kindler. o.J. (1977). Printed in Austria. Auflage: 2.Auflage. (1977). ASIN: B003YT5CY8.

Amazon Bestseller-Rang

14. März:

--18:35: Nr. 2.471.905

--19.11: Nr. 2.472.103

16. März:

--16:40: Nr. 2.478.305

31. März:

--16:40: Nr.2.525.578

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Mirror of »Robert Jungk reread in 2011 as a Cassandra-Cry of the Fukushima-DBA« @igosso.jp

 

Sondermarke zu Robert Jungk (1913-2013) erscheint in Österreich Salzburg feiert Robert Jungk

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STATS - GOOGLE SEARCH RESULTS - VIEWS

google-search-results for "atom-staat robert jungk": 7320 results on 17 March 2011

17 Mar 2011 : 35

21 Mar 2011: 79

23 Mar 2011: 105

30 Mar 2011: 161

04 Apr 2011: 166

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21 May 2014: 11,312 views

12 Aug 2014: 16,063 views

Ocean at Biosphere 2

EZB-Neubau

Die Europäische Zentralbank errichtet derzeit ihr neues Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Großmarkthalle in Frankfurt am Main.

www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~E3C...

This carpenter ant was observed carrying a click beetle larvae (Elateridae) back to its nest as a protein source. For more information about carpenter ant biology and control, see: ecommons.cornell.edu/handle/1813/43834

Braun: No justified text in corporate typesetting:

 

1.4 columns are set in moderate flutter right setting; ... Block setting with all lines of uniform length is not to be used.

 

original translation

  

From the exhibition "Less and More – The Design Ethos of Dieter Rams" in Frankfurt

www.angewandtekunst-frankfurt.de/mak_e/english/05_rams.html (english, Flash text!)

No Flash, but german: Der Opa des iPod (F.A.Z.)

 

cf. this discussion with Apple

www.subtraction.com/2010/06/08/better-screen-same-typography

Soll man BP-Tankstellen fotografieren?

 

Ich habe es sehr interessant gefunden, daß BP nach der Katastrophe mit der "Deepwater Horizon" offenbar recht erfolgreich geschafft hat, Bilder von verschmutzten Stränden, von ölverschmierten Vögeln aus den Medien rauszuhalten und offenbar sogar Leute am Fotografieren zu hindern (durch weiträumige Absperrung in "Zusammenarbeit" mit den örtlichen Behörden).

 

Nur vereinzelt dringen diese Bilder durch.

 

 

Es ist für mich nur scheinbar zufällig, daß gerade Tankstellen seit den "New Topographics" zu einem sehr wichtigen Motiv der Fotografie geworden sind. Zumindest teilweise haben die durchaus die Veränderung der Landschaft gerade durch das Auto zeigen wollen.

 

Robert Adams schreibt in "Truth in Landscape": "Our discouragement in the presence of beauty results, surely, from the way we have damaged the country , from what appears to be our inability now to stop, and from the fact that few of us can any longer hope to own a piece of undisturbed land. Which is to say that what bothers us about primordial beauty is that it is no longer characteristic. Unspoiled places sadden us because they are, in an important sense, no longer true."

 

Ich denke, es war denen schon klar, daß es vor allem das Auto war, daß über die Zersiedelung, die Thema vieler dieser Fotos ist, dieses Auffressen der weiten amerikanischen Landschaft erst bewirkt hat.

 

Andererseits waren diese Arbeiten ja auch sowas wie das fotografische Gegenstück zum "Road Movie", gerade die "American Surfaces und Uncommon Places von Stephen Shore, aber auch schon eine Generation vorher haben Landschaftsfotografen ihre Bilder der unberührten Natur sehr oft mit dem Auto zum Transport ihrer Kamera gemacht, wie Ansel Adams, der sich zum Fotografieren angeblich nie weit von seinem Wagen entfernt hat, und seine unberührten Landschaften waren daher auch ein Produkt des Blickwinkels, daß er eben die Kamera nicht auf die Straßen gerichtet hat, über die er sie hergeschafft hat.

 

 

Anders als bei den Ölpest-Szenarien im Golf von Mexiko hindert einen niemand daran, BP-Tankstellen zu fotografieren -- obwohl, ich hab es nicht mit einem Stativ probiert, drum ist das Bild auch nicht ganz gerade -- und darüber nachzudenken, wie viel oder wie wenig das Tanken hier in Linz mit dieser Ölpest irgendwo anders zu tun hat.

 

Soll man BP boykottieren? Ich weiß es nicht. Ich kaufe selber nie Benzin, ich habe kein Auto, und im Moment nicht einmal einen Benzinrasenmäher. Natürlich fahre ich oft im Bus (ja, mit genau der Linie im Bild) oder im Auto mit, aber da nehmen mir andere diese Kaufentscheidungen ab.

This carpenter ant was observed carrying a click beetle larvae (Elateridae) back to its nest as a protein source. For more information about carpenter ant biology and control, see: ecommons.cornell.edu/handle/1813/43834

www.hu-berlin.linke-sds.org/

Mit Beginn des Wintersemesters 08/09 startet der Studierendenverband Die Linke.SDS eine bundesweite Kapitallesebewegung. Über zwei Semester soll Marx’ Hauptwerk an möglichst vielen Unis gelesen werden. Zahlreiche Marx-"Experten" unterstützen und begleiten dieses Vorhaben. Auch SDS.Die Linke HU wird sich beteiligen. Auftaktveranstaltung mit Michael Heinrich am 30.10. 19 Uhr; regelmäßiger Lesekreistermin: Donnerstag, 18 Uhr, erstmals am 6.11.

 

Kapital-Lesekreis auch an der HU!

Die Auftaktveranstaltung zum Kapital-Lesekreis an der HU findet am 30. Oktober statt. Dazu eingeladen ist der Marx- und Kapital-Experte Michael Heinrich, u.a. Autor des Buches " Wie das Marxsche Kapital lesen?" 19 Uhr im Institutsgebäude am Hegelplatz (DOR 24), Raum 1.101)

Das 1. Treffen des Lesekreises wird am 6. November stattfinden und danach voraussichtlich jeden Donnerstag um 18 Uhr, DOR 24, Raum 1.608

Mit der Idee einer „Kapitallesebewegung“ schließen wir an eine Tradition an, die ihren Ursprung Ende der 60er Jahre in der letzten großen Revolte gegen den Kapitalismus hatte In den 70er Jahre waren es mehrere Tausende Studierende, die sich an Lesekreisen beteiligten. Diese Tradition beginnt vorsichtig wieder aufzukeimen. In zahlreichen Städten wreden von den unterschiedlichsten Gruppierungen und Organisationen Kapitallesekreise angeboten.

DIE LINKE.SDS startet das Projekt in diesem Semester an über 30 Hochschulen. Wir laden alle interessierte Studierende, Aktivistinnen und Aktivisten, Akademikerinnen und Akademiker ein, mit uns gemeinsam in die Lektüre einzusteigen. Unsere Debatte soll Platz lassen für verschiedene Deutungen und „Marxismen“. Unser Ziel lautet nicht, sich in den innerlinken Grabenkämpfen alter Zeiten einzurichten, sondern es geht darum, als neue Studierendengeneration Kenntnisse herauszuarbeiten, die uns zur Analyse und Kritik des heutigen Kapitalismus befähigen.

Die Lesekreise werden vom Redaktionsteam der Projekt-Homepage www.kapital-lesen.de begleitet. Insbesondere mit einem ReferentInnenpool und der wöchentlichen Rubrik „Lesekreise fragen – Profs antworten“. Zum Ende des Semesters wollen wir dann versuchen, die unterschiedlichen Erfahrungen und Erkenntnisse der Lesekreise in einer Abschlusskonferenz zusammenzubringen.

Mit diesen Schritten hoffen wir beizutragen zu einer neuen „Kapitallesebewegung".

 

Heute »Das Kapital« lesen heißt: ... sich auf eine ungewohnte Denkweise und auf ein unabgeschlossenes Werk einzulassen, das Weiterdenken verlangt. - Von Michael R. Krätke

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NEWSLETTER DER KAPITAL-LESEBEWEGUNG 24.11. 2008

 

Liebe Kapital-Leserinnen und Leser, liebe Interessierte,

 

dies ist der erste Newsletter des Projektes „Marx neu entdecken – Das Kapital lesen!“. Ab jetzt soll er ca. alle 4 Wochen erscheinen und die Lesekreise miteinander vernetzen.

 

Diesmal erwarten Euch:

1. Marx ist wieder „in“ - 2100 Besucher bei Auftaktveranstaltungen

2. Start der Lesekreise – viele zusätzliche Gründungen

3. Die ARD sendete am 20.11.08: „Polylux“: Der wahre Gewinner der Finanzkrise: Karl Marx.

4. Medienresonanz – von Leipzig bis Tokio

5. Fragen-Forum kommt

6. 2 Bilder

 

1. Marx ist wieder „in“ - 2100 Besucher bei Auftaktveranstaltungen

Egal ob zu Anfang in Lüneburg mit 45 Gästen oder zuletzt in Köln mit 110, die Theorien von Karl Marx stoßen auf neues Interesse. Insgesamt wollten an 29 Hochschulen 2151 Besucher den bekannten Kapitalimus-Kritiker neu entdecken. An einigen Hochschulen werden Anfang des nächsten Jahres noch weitere Veranstaltungen stattfinden.

Hier ein Überblick:

BaWü: Freiburg 120, Konstanz 60, Tübingen 80 +++ Bayern: Würzburg 40 +++

Berlin: FU 110, HU/TU/FHs 230 +++ B-burg: Frankfurt/Oder 30, Potsdam 60 +++ Hamburg 250 +++ Hessen: Darmstadt 50; Frankfurt a.M. 105; Gießen 40; Kassel 52 +++ M-V: Greifswald 36, Rostock 50 +++

NDS: Göttingen 85, Hannover 69, Lüneburg 45, Oldenburg 45 +++ NRW: Bochum 33; Dortmund 45 Essen/Duisburg 74, Köln 110, Münster 50 +++ Saarbrücken 30 +++ Sachsen: Dresden 85; Leipzig 60 +++ Thüringen: Erfurt 32, Jena 75

Einige Eindrücke: 2100 Besucher bei Auftaktveranstaltungen

2. Start der Lesekreise – viele zusätzliche Gründungen

Die ersten Schritte sind gemacht – die Lesekreise haben sich zusammen gefunden. Sowohl die große Beteiligung, als auch die interdisziplinäre Zusammensetzung haben uns in der bundesweiten Vorbereitungs-Gruppe (Kapital-lesen AG) unheimlich überrascht.

Weil die Beteiligung so erfreulich hoch ist, haben sich die Lesekreise an vielen Hochschulen in 2 Gruppen oder sogar noch mehr aufgeteilt. An der HU Berlin z.B. sind aus den erwarteten 2 Lesekreisen 5 geworden. In Würzburg und Bamberg haben sich die Lesekreise aufgrund der „Nachfrage“ spontan gegründet.

Die Zusammensetzung ist oft sehr bunt und lässt einen interessanten Austausch bei der Lektüre erwarten. U.a. sind vertreten: Agrarwissenschaften, Archäologie, Architektur, Biologie, Chemie, Forstwissenschaft, Jura, Technische Informatik, Literatur, Kunstwissenschaft, Mathematik, Medizin, natürlich Soziologie, Philosophie und Politik, sowie Psychologie, Religions-wissenschaften und Wirtschafts-wissenschaften

Bemerkenswert ist aber auch die Beteiligung von vielen Nicht-Studierenden: Anwälte (z.B. für Bankenrecht), Arbeitslose, AzuBis, Bauarbeiter, Gewerkschafterinnen, zwei Komponisten, junge „Kreative“, interessierte Nicht-Linke, ein Kunstmaler, Schauspielerinnen, Schülerinnen und Schüler, Softwareentwickler, Stadtfüher, Web-Designer u.a.

3. Die ARD berichtet- ein Beitrag bei „Polylux“

Auch bei der ARD hat sich das Zeitgeistmagazin „Polylux“ des neuen Marx-Interesses angenommen.

Titel ist „Der wahre Gewinner der Finanzkrise: Karl Marx“

Bis Donnerstag nacht ist er noch zu sehen unter:

„Der wahre Gewinner der Finanzkrise: Karl Marx“

4. Medienresonanz – von Leipzig bis Tokio

In der momentanen Phase sind einige Medien auf uns aufmerksam geworden. Verschiedene deutsche Zeitungen haben berichtet, von ZEIT ONLINE und Spiegel Online bis zum Neuen Deutschland. Doch auch Zeitungen aus Spanien, Türkei und Japan interessierten sich.

Der MDR will bald in Fernsehen und Radio über den Leipziger Lesekreis berichten. Dazu gab es Besuch von France 4, ERT – dem griechischen öffentlichen Fernsehen- und BBC World Radio.

Im Anhang findet ihr den Pressespiegel zur bisherigen Berichterstattung. Auf der Homepage zu finden unter: Pressespiegel zur bisherigen Berichterstattung

5. Fragen-Forum kommt

Die Homepage befindet sich noch im Aufbau und wird in der kommenden Woche fertiggestellt. Trotzdem gehen schon die ersten Fragen zum ersten Abschnitt an unsere Tutoren.

Sammelt bei Euch im Lesekreis ungeklärte Fragen und schickt sie an info@kapital-lesen.de. Dann werden sie von der Homepage-Redaktion zusammengestellt, geordnet und an die Tutoren verschickt.

6. 2 Bilder

Zum Abschluss zwei unterhaltsame Bilder. Auf Seite 51 spricht Marx von einem „einfachen geometrischen Beispiel“. Für all die, deren schulische Mathematik-Kenntnisse nicht mehr so gefestigt sind, veranschaulicht ein Foto von der HU Berlin nochmals die Formel.

Das zweite Bild stammt von dem Bericht in „El Público“ aus Spanien und steht Euch frei zur Interpretation.

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7. Kontakt

Wenn ihr Fragen, Kritik, Wünsche oder Anmerkungen habt, dann könnt Ihr Euch an die Kapital-lesen AG. Wir sind die offene bundesweite Arbeitsgruppe von Die Linke.SDS, die die Homepage betreut und die Vernetzung organisiert.

Es gibt immer viel zu tun. Jede und jeder, die/der mitmachen möchte, egal in welcher Stadt, ist gerne gesehen. Vorkenntnisse braucht es keine.

info_AT_kapital-lesen.de

0177/4259730

Das war´s,

viel Spaß in den kommenden Wochen

Eure Kapital-lesen AG

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China entdeckt den Marxismus wieder

Von Mark Siemons, Peking, 3.August 2010

Ein neues Marxismus-Institut nach dem nächsten erscheint auf der Bildfläche, Spitzenpolitiker wie Xi Jinping, mutmaßlich der kommende Staatspräsident, mahnen bei den Gelehrten immer dringlicher eine Aktualisierung der Theorie an, und angehende Journalisten, die sich zuletzt eher an angelsächsischen Zeitungsstandards orientierten, werden künftig auch wieder Marx' Ansichten über das Nachrichtenwesen studieren müssen. Geht nach der im Westen entstandenen globalen Finanzkrise von China eine marxistische Reconquista aus?

Was „Marxismus“ im Gefüge der Macht und des intellektuellen Lebens in China bedeutet, ist freilich alles andere als eindeutig. Die gegenwärtigen Kampagnen sind Teil eines großen Unternehmens namens „Marx-Projekt“ (in China kurz Ma Gongcheng, „Ma-Projekt“, genannt), das die Regierung schon vor fünf Jahren gestartet hat. Zweihundert Millionen Yuan (gut zehn Millionen Euro) und fünfhundert Forscher von hundert Universitäten werden aufgeboten, um den Marxismus im Licht der heutigen chinesischen Praxis zu erneuern. Außerdem sollen zeitgemäße Lehrbücher für Studenten erarbeitet werden sowie eine neue Übersetzung von Marx und Engels aus dem Deutschen und Englischen, nachdem sich die bisherige, 1987 vollendete Gesamtausgabe noch auf russische Übersetzungen stützte. Eine so umfassende Marx-Forschung, sagt ein beteiligter Philosophieprofessor, habe es in der Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas noch nicht gegeben.

Auch Cheng Enfu, der geschäftsführende Direktor des Marxismus-Instituts an der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften, kann von gewaltigen Aufschwüngen berichten. Seitdem sein Haus 2005 umbenannt wurde (zuvor hatte es „Institut für Marxismus, Leninismus und Mao-Tse-tung-Ideen“ geheißen), vergrößerte sich der Mitarbeiterstamm von ursprünglich fünfzig auf hundert und heute hundertdreißig, davon hundertzwanzig Wissenschaftler. Keine andere marxistische Einrichtung der Volksrepublik habe so große Forschungskapazitäten. Während früher vor allem Texte chinesischer Autoritäten studiert worden seien, gehe es heute mehr um Marx selbst, seine ausländischen Interpretationen und um die internationalen Beziehungen. Neu hinzugekommen sei außerdem eine Abteilung für Wissenschaft und Atheismus. Neben der eigenen Forschungsarbeit ist das Institut auch mit der Durchsetzung des Ma-Projekts innerhalb der Akademie befasst; so hat es seinen Anteil daran, wenn nun in allen Abteilungen auch wieder Marx studiert wird, zum Beispiel am Soziologischen Institut, wo man sonst immer nur Max Weber lese. Und es kümmert sich darum, dass in den rund achtzig Zeitschriften der Akademie eine marxistische Rubrik eingerichtet wird.

... Wenn ein Staatsunternehmen zu einer Aktiengesellschaft wird, meinte unlängst etwa ein Dozent der Parteihochschule, dann sei dies genau die Sozialisierung von Eigentum, die Marx vorgeschwebt habe. Cheng Enfu will sich sowohl von den Kompromissmarxisten wie von den Altmarxisten rund um das Internetportal 毛泽东旗帜网 abgrenzen und nennt sich einen Reformmarxisten. Die meisten jungen Wissenschaftler, die er eingestellt hat, seien ebenfalls dieser Linie verpflichtet. Sie nehmen eine Vogelperspektive über dem traditionellen Marxismus ein, insofern sie neben dem Staat auch den Markt für ein wichtiges Element der Wirtschaft halten, neben der Gleichheit auch die Effizienz - doch sie verstehen sich auch als Kritiker der vorherrschenden wirtschaftsliberalen Strömung, insofern sie für den Staatsanteil wieder den Vorrang fordern.

I dreamed about a human being is is part of a project exploring the use of artificial intelligence as applied to photography by using online open source code and data.

More information at fransimo.info/?p=1100

 

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Se Video: veving av Ratnu eller grene i Manndalen: www.youtube.com/watch?v=q6XEvYXB15E&feature=related

 

See comments for Archaic Roman Empire Looms. Se liknende vevstoler fra det arkaiske Romerriket i kommentarene under.

 

via.lib.harvard.edu/via/deliver/deepcontent?recordId=HUAM...

 

www.sikyon.com/Thebes/Art/thebes_peg17a.html

 

Read about the history and the reconstruction of a Greek warp-weighted loom: 12-1-2006

Reconstructing the Ancient Greek Warp Weighted

Loom by Jodi Reeves Flores

 

ecommons.txstate.edu/honorprog/27/

 

For more information about carpenter ant biology and control, see: ecommons.cornell.edu/handle/1813/43834

For more information about carpenter ant biology and control, see: ecommons.cornell.edu/handle/1813/43834

Identifier: massachusettsoft00toom

Title: Massachusetts of today : a memorial of the state, historical and biographical, issued for the World's Columbian exposition at Chicago.

Year: 1892 (1890s)

Authors: Toomey, Daniel P Massachusetts Board of Managers, World's Fair, 1893 Quinn, Thomas Charles, 1864-

Subjects: World's Columbian Exposition (1893 : Chicago, Ill.) Massachusetts -- Biography

Publisher: Boston : Columbia Publishing Company

Contributing Library: UMass Amherst Libraries

Digitizing Sponsor: UMass Amherst Libraries

  

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About This Book: Catalog Entry

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Text Appearing Before Image:

elected to the Mas-sachusetts Legisla-ture, but owing toill health he was un-able to attend itssessions, or take anactive part in its de-liberations. Re-garded as one of theforemost businessmen and financiersof the East, it is notsurprising that h i ssupport is usuallysought in behalf ofimjjortant commer-cial ventures. Direc-torships innumerablehave been tenderedhim, but his firmsinterests have pre-vented his accept-ance thereof, andl:)eyond a seat at theboard of one impor-tant bank, and sev-eral other organiza-tions, he has hithertodeclined all suchoffers. Three yearsago Mr. Hopewellbecame interested in Southern enterprises, and becamevice-president, and on the death of General Fiske waselected president, of the company that created Harri-man, the new city of Tennessee. The latter office,which has since been assumed by Ex-PostmasterThomas L. James, of New York, he declined. Mr.Hopewell is a member of the Cambridge, Colonial andL^nion clubs of Cambridge, and of the Art Club ofBoston.

 

Text Appearing After Image:

l82 MASSACHUSETTS OF TO-DAY. THE history of the Old Colony Railroad forms anintegral part of the history of Massachusetts, notonly of to-day, but of the past, and the career of itspresident, Mr. C. F. Choate, is of interest to all who arei nterested in the welfare of the State. That he came tohis present position well equipped for the duties of theoiifice is evidenced by the giant strides that the companyhas made, showing an enterprise well and wiselydirected which has made itself felt all over the countrv.Charles FrancisChoate, son of Dr.George and Marga-ret (Hodges) Choate,was born in Salem,Essex County, Mayi6, 1828. He is alineal descendant ofJ o h n C h o a t e, t h ecommon ancestor ofthis distinguishedfamily in Massachu-setts. John Choatecame from the westof England to thecolonies about 1641,and settled at Che-bacco, now Essex.The early educationof Mr. Choate wasreceived in the pub-lic schools of Salem,ending in the SalemLatin School, wherehe prepared for col-lege. He was grad-ua

  

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Der "Rundling" in Leipzig-Lößnig

The so-called Rundling is a fine example of 1930s residential housing. With all its buildings arranged in a circle around a central area, the Rundling offered modern and affordable housing for large, working-class families

more infos (german)

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Economies of the Commons 2 Conference - Day 1

Evening Program:Public Debate: Future of the Public Domain in Europe

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Parastou Forouhar, an Iranian artist living in Germany, is being retained in Iran after a visit dedicated to the commemoration of her parents who were killed under unexplained circumstances in 1998.

Please support Parastou Forouhar on Facebook:

www.facebook.com/pages/Parastou-Forouhar-prstw-frwhr/2080...

and/or by sending a letter to the Iranian Embassy in your country.

 

Parastou Forouhar im Iran festgehalten

Ihre Eltern wurden 1998 auf grausame Art ermordet – zur Zeit der sogenannten „Serienmorde“ an oppositionellen iranischen Intellektuellen. Parastou Forouhar, die an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung studierte, hat dieses Trauma in vielen ihrer Werke bearbeitet.

Quelle: © hr | hauptsache kultur, 11.12.2009

 

www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?key=st...

 

Interview mit der Künstlerin in der FAZ

 

www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~E5F...

 

Unterstützungsseite für Parastou Forouhar auf Facebook:

www.facebook.com/pages/Parastou-Forouhar-prstw-frwhr/2080...

 

Andreas Maier über Parastou Forouhar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ:

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Presentation Sandra Fauconnier, Collection, Netherlands Media Art Institute

NIMk: Mediating Media Art

www.nimk.nl

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Economies of the Commons II

Conference

 

"Paying the costs of making Things Free"

 

11,12,13 november 2010

 

Amsterdam & Hilversum, The Netherlands

+ Live streams online

 

www.ecommons.eu

 

Policy makers, cultural heritage specialists, theorists, and artists converged to address the remarkable cultural, educational and societal significance of the new types of audiovisual commons resources that are currently being created on the internet. Sustainable public access and enhanced opportunities for creative reuse of these resources are the event’s particular focus.

 

www.debalie.nl/artikel.jsp?articleid=362933

 

De laatste tien jaar hebben we steeds meer en diverse publiek toegankelijke informatie, kennis- en mediabronnen op internet gezien. Zij trekken soms zelfs dagelijks miljoenen gebruikers. Van Wikipedia en Archive.org tot Europeana, de zogenaamde open content bronnen zijn razend populair. Terwijl voorvechters de geboorte van de ‘vrije cultuur’ verkondigen, maken producenten van creatieve werken zich zorgen dat hun marktpositie ernstig wordt aangetast.

  

Sceptici spreken zich krachtig uit tegen open content, omdat het de bestaande “poortwachterrol” van auteurs en academische en professionele instituties ondermijnt, terwijl het geen eigen betrouwbaar verdienmodel heeft. Deze internationale conferentie onderzoekt de economie van het publieke domein in het tijdperk van het internet en stelt de vraag: hoe gaan we de rekening betalen voor vrije cultuur die optimaal toegankelijk moet blijven?

 

Bevestigde sprekers:

 

Charlotte Hess (Syracuse University - Keynote), Ben Moskowitz (Open Video Alliance), Simona Levi (Free Culture Forum), Bas Savenije (Koninklijke Bibliotheek), Michael Edson (Smithsonian Commons), Yann Moulier Boutang (Multitudes), Peter B. Kaufman (Intelligent Television), Harry Verwayen (Europeana), James Boyle (Duke University), Rufus Pollock (Open Knowledge Foundation), Jeff Ubois (DTN), Sandra Fauconnier (NIMK), Volker Grassmuck (USP Sao Paulo), Dymitri Kleiner (Telekommunisten), Jaromil (NIMK Artlab), Marco Sachy (Erasmus Universiteit Rotterdam), Nathaniel Tkacz (Universiteit van Melbourne), Dolf Veenvliet (Blender), Michael Dale (Open Media for Wikipedia), Lucie Guibault (Universiteit van Amsterdam) e.a.

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