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Der Fasan (Phasianus colchicus) ist eine Vogelart aus der Ordnung der Hühnervögel. Wie bei anderen Fasanenartigen fällt der Hahn durch sein farbenprächtiges Gefieder und seine stark verlängerten Schwanzfedern auf. Hennen zeigen eine bräunliche Tarnfärbung. Der Ruf des Hahns ist ein lautes, charakteristisches und oft gereihtes gö-göck.

  

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Fasans reicht vom Schwarzen Meer über die Trockengebiete Mittelasiens bis in den Osten Asiens. Während die zahlreichen zentralasiatischen Verbreitungsinseln größtenteils voneinander isoliert sind, besiedeln die ostasiatischen Populationen in China, Korea und Sibirien ein großes zusammenhängendes Areal, wo zahlreiche weitere Unterarten leben, die sich teils an den Grenzen ihrer Verbreitungsgebiete untereinander mischen. Von einigen Autoren wird auch der japanische Buntfasan dieser Art zugeordnet.

  

Vor allem zu Jagdzwecken wurde der Fasan in Europa, den USA und anderen Teilen der Welt eingebürgert, ein stabiler Bestand kann sich aber auf Dauer meist nur durch Hegemaßnahmen und Aussetzungen halten. In Südeuropa wurde die Art vermutlich schon während der Antike als Ziervogel und wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches eingeführt und sowohl wild als auch in Gefangenschaft gehalten. Die Römer sorgten wahrscheinlich für eine Verbreitung in Mittel- und Westeuropa. Seit dem frühen Mittelalter ist die Fasanenhaltung vereinzelt an Fürstenhöfen und Klöstern belegt und seit dem ausgehenden Mittelalter oder der frühen Neuzeit ist ein freilebender Bestand oder ein solcher in großen Fasanerien bekannt.[1] Viele Teile Europas – wie beispielsweise Nordeuropa – wurden aber auch erst im 19. Jahrhundert besiedelt.[2] Heute ist der Großteil des europäischen Bestands in den Ländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Ungarn und Rumänien zu finden.[3] Die hier lebenden Vögel sind meist Mischformen verschiedener Unterarten, hauptsächlich des torquatus-Typs, dessen Hähne einen weißen Halsring und einen grauen Bürzel zeigen, und des colchicus-Typs, dem der Halsring fehlt und der rotbraunes Bürzelgefieder hat.

  

Der Fasan besiedelt halboffene Landschaften, lichte Wälder mit Unterwuchs oder schilfbestandene Feuchtgebiete, die ihm gute Deckung und offene Flächen zur Nahrungssuche bieten. In Europa findet man ihn häufig in der Kulturlandschaft. Er ernährt sich zumeist von pflanzlicher Nahrung wie Sämereien und Beeren, aber auch von Insekten und anderen Kleintieren. Ein Hahn lebt zur Brutzeit meist mit ein bis zwei Hennen zusammen. Der Fasan überwintert zumeist in den Brutgebieten. Bisweilen weicht er im Winter über kurze Strecken in mehr Deckung oder Nahrung bietende Lebensräume aus.

Der Fasan gehört mit 70–90 cm Körperlänge beim Männchen (wobei etwa 45–60 cm auf den langen, spitzen Schwanz entfallen) und 55–70 cm beim Weibchen (dessen Schwanz etwa 20–25 cm lang ist) zu den mittelgroßen Hühnervögeln. Die Flügellänge liegt bei mitteleuropäischen Hähnen zwischen 230 und 267 mm, bei der Henne zwischen 218 und 237 mm. Einige Unterarten weisen größere Maße auf. Das Gewicht eines adulten Hahnes beträgt zwischen 1,4 und 1,5 kg, das einer Henne zwischen 1,1 und 1,4 kg.[4]

  

Die Füße sind unbefiedert. Männchen haben einen nach hinten gerichteten Sporn am Lauf, der mit dem Alter in der Länge wächst. Weibchen haben an Stelle des Sporns einen kleinen Knopf, der auch fehlen kann. Die Iris ist beim Hahn blass orange, bei der Henne orange bis bernsteinfarben und bei Küken braun. Der Schnabel ist beim Hahn grünlich hornfarben, bei der Henne dunkel bräunlich hornfarben. Die Geschlechter weisen einen deutlichen Sexualdimorphismus bezüglich des Gefieders auf.

Beim Hahn sind Kopf und Hals glänzend dunkelgrün, wobei die glänzenden Partien auf dem Scheitel bronzefarben, an den Halsseiten purpur bis blau überhaucht sind. Die Federn am Hinterkopf sind verlängert und bilden die gattungstypischen „Federohren“. Die nackten Kopfseiten sind intensiv rot und tragen Schwellkörper, die zur Fortpflanzungszeit zu Stirn- und Kinnlappen erweitert sind und als „Rosen“ bezeichnet werden. Eine kleine, schmale Partie unter dem Auge ist befiedert. Die Federn an Nacken, Brust, Körperseiten und Flanken sind kupferfarben bis rötlich golden mit dunklerer Basis und tragen einen blauschwarz glänzenden Saum oder einen entsprechenden Spitzenfleck. Zur Brust hin sind sie deutlich gerundet und, je nach Unterart oder Stammform, mehr oder weniger breit gerandet. Die Rücken- und Schulterfedern sind dunkel kupferrot und tragen einen sandfarbenen, u-förmig schwarzgerandeten Mittelfleck. Bürzel und Oberschwanzdecken zeigen ein grünlich-purpurn glänzendes Kupferrot. Die Unterseite ist matt schwarzbraun mit dunkel glänzenden, zu den Unterschwanzdecken hin rötlich glänzenden Spitzen. Die Unterschwanzdecken sind rotbraun und zeigen teils einen schwarzglänzenden Spitzenfleck. Die Handschwingen sind dunkelbraun, die Armschwingen hellgraubraun und tragen unregelmäßige, beige Querbinden. Die Außenfahnen der Armschwingen sind bräunlich verwaschen. Die großen Oberflügeldecken sind gelblich graubraun und tragen auf der Außenfahne eine helle, bogenförmige Zeichnung mit dunklen Rändern. Die übrigen Flügeldecken sind zimtfarben und zeigen wie die inneren Armschwingen einen kupfrigen Glanz. Die mittleren Schwanzfedern sind stark verlängert und auf gelb- bis olivbraunem Grund fein schwarzgesprenkelt und in einigem Abstand breit quergebändert. Die Sprenkelung nimmt zu den Rändern hin zu, die Querbinden werden zum Kiel hin breiter und laufen zum Rand hin aus.

  

Im Gegensatz zu dem des Hahns ist das Kleid der Henne recht unauffällig und hat eine insgesamt bräunliche Tarnfärbung. Der Scheitel ist schwarzbraun mit hellen Säumen und Binden, die Halsoberseite zeigt ein Rötlichbeige mit schwarzen, subterminalen Flecken. Zügel und Überaugenstreif sowie ein Fleck zwischen dem Auge und den Ohrdecken sind hellbeige. Letzterer ist unten schmal schwarz gerandet. Das Kinn ist rötlich beige, Kehle und Vorderbrust sind rötlichbraun mit dunklen Federzentren und rosa Säumen. Die übrige Brust und die Flanken sind deutlich brauner mit grober, dunkler Zeichnung. Die Unterseite und die Unterschwanzdecken sind auf hell bräunlichem Grund dunkel quergewellt. Die Federn der Oberseite sind rotbraun mit einem sandfarbenen und schwarzen Fleck in U-Form, hellem Saum und schwarzem, mittigen Keilfleck. Auf den Schultern zeigen die Federn einen kastanienfarbenen, teils kupfern schillernden Subterminalfleck. Die Schwingen ähneln denen des Männchens, zeigen aber ein deutliches, weniger verwaschenes Muster. Die großen Oberflügeldecken sind dunkelbraun, die übrigen hell graubraun und tragen eine heller quergebänderte, bzw. gesprenkelte Zeichnung. Die Steuerfedern tragen auf rötlich braunem Grund breite dunkle Querbänder mit heller Mitte und sandfarbene Ränder.

  

Das Dunenkleid ist unterseits rahmfarben bis beige, oberseits etwas dunkler gelblich braun gefärbt. Vom Scheitel verlaufen ein breiter, dunkel gefasster, rotbrauner Streifen, helle Scheitelseitenstreifen und dunkle Überaugenstreifen bis in den Nacken. Hinter dem Auge befindet sich ein dunkler Fleck. Das Kopfmuster setzt sich auf dem Rücken mit breitem Mittelstreif und blasseren Seitenstreifen fort. Die Flügel sind rostbraun mit hellem Saum. Die Grundfärbung ist recht variabel. So gibt es rotbraune Individuen mit schwächerem Muster.[5]

  

Im Jugendkleid sind Fasanen unterseits ähnlich wie die Henne gefärbt, die Steuerfedern sind noch recht kurz. Kopf und Hals sind oberseits dunkelbraun, die Oberseite ist schwarzbraun mit hellbraunen Säumen und Schaftstrichen. Das Flügelgefieder ähnelt dem der Altvögel, ist aber teils noch verwaschen gezeichnet. Die Geschlechter unterscheiden sich nur geringfügig. Im ersten Jahreskleid sehen die Jungvögel bereits wie Altvögel aus.

  

In Europa und anderen Teilen der Welt, in denen die Art eingebürgert wurde, gibt es Mischformen mit den Merkmalen meist mehrerer Unterarten, die man unter der Bezeichnung „Jagdfasan“ zusammenfasst. Je nach Ausprägung der Unterartmerkmale kann man vor allem zwei Typen unterscheiden. Der colchicus-Typ („Böhmischer Kupferfasan“) ist der oben beschriebenen Nominatform recht ähnlich. Der torquatus-Typ („Chinesischer Reisfasan“) zeigt einen mehr oder weniger ausgeprägten weißen Halsring, der zur Brust oder zum Nacken hin offen sein kann. Zudem zeigt diese Form meist einen helleren Scheitel und einen oft dunkel gesäumten, weißen Brauenstrich. Die Grundfärbung des Vorderrückens ist eher bräunlich bis golden. Die Bürzel- und Oberschwanzdecken-Partie changiert blau- bis grüngrau, zeigt aber mehr oder weniger breit fuchs- bis kupferrote Bürzelseiten. Die kupferroten Federn der Vorderbrust sind an der Spitze relativ stark eingeschnitten und schmaler gerandet als beim colchicus-Typ. Die hellen Federn der Flanken und der hinteren Brust sind strohgelb bis golden, die Steuerfedern sind hell oliv mit recht breiten Querbinden und violettrotem Rand. Die Oberflügeldecken zeigen ein bläuliches Grau. Weibchen vom torquatus-Typ sind heller als beim colchicus-Typ mit breiteren, hellen Federsäumen, Kinn und Kehle sind oft ganz ohne schwarze Zeichnung.

  

Vielfach sind in Europa und Nordamerika auch Vögel der mittelasiatischen mongolicus-Gruppe eingekreuzt, was an den weißen Oberflügeldecken und dem vorne nicht geschlossenen Halsring erkennbar ist.

  

In der Fasanenzucht sind immer wieder Mutationen aufgetreten, von denen einige als reinvererbende Rassen herausgezüchtet wurden und mehrere auch gelegentlich neben den beschriebenen Haupttypen in freilebenden Populationen auftreten.

  

Der häufigste Typ ist der tenebrosus-Typ. Obwohl er dem japanischen Buntfasan (Phasianus versicolor) nicht unähnlich ist, handelt es sich um eine melanistische Form – Mischformen mit letzterer Art sehen deutlich anders aus. Er entstand um 1880 in Norfolk und hat sich seit den 1930er Jahren vor allem in England und Amerika durchgesetzt. Die Oberseite des Männchens ist überwiegend metallisch grün. Flügeldecken und Unterbauch sind dunkel bräunlich und der Schwanz goldbraun mit bronzefarbenen Säumen und schwarzer Bänderung. Brust- und Körperseiten zeigen eine purpurglänzend dunkelblaue Färbung mit isabellfarbenen Schaftstreifen. Die Henne ist rußschwarz.

  

Eine weitere Mutation ist der Isabellfasan, bei dem die verschiedenen, sonst kupferfarbenen und rotbraunen Partien des Männchens blass isabellfarben sind, Kopf und Hals aber wie sonst auch glänzend dunkelgrün. Die Variante tritt auch bei wildlebenden Populationen auf und pflanzt sich meist reinerbig fort.

  

Zwei weitere Mutationen sind der Weiße Jagdfasan, der nahezu pigmentlos ist, und der Gescheckte Jagdfasan, bei dem man eine rotscheckige und eine blauscheckige Variante unterscheidet. Hierbei handelt es sich meist um reine Zuchtformen.

  

Die Mauser der Altvögel ist eine Vollmauser; sie findet nach der Fortpflanzungszeit ab Juni oder Juli statt und ist meistens bis September, manchmal erst im Oktober abgeschlossen. Hähne mausern etwas früher als Hennen, die, wenn sie Junge führen, meistens zeitgleich mit deren Jugendmauser zu mausern beginnen. Letztere setzt ein, bevor das Dunenkleid vollständig abgelegt ist. Mit etwa 140 Tagen sind die Jungvögel weitgehend ausgefiedert und die Geschlechter deutlich zu unterscheiden. Das Großgefiederwachstum ist aber erst einen Monat später abgeschlossen.

Der Fasanenhahn verfügt über ein breites Lautrepertoire, das zu einem großen Teil aus unmelodisch rauen, krähenden oder metallisch lauten Rufen besteht. Häufigster Ruf ist der Revierruf, der zur Fortpflanzungszeit, vereinzelt aber auch im Herbst zu hören ist – ein zweisilbiges, lautes und unmelodisches göö-gock oder kotock (Hörbeispiel). Die individuellen Rufe einzelner Hähne sind dabei auch für das menschliche Ohr gut zu unterscheiden. Diesjährige Hähne äußern im Herbst bereits eine noch nicht ganz ausgereift klingende Variante. Aufgescheuchte Hähne geben ein gögök ähnlicher Qualität von sich, das bei Aufregung gereiht vorgetragen wird und sich zu einem fast kreischenden kuttuk-kuttuk kuttuk kuttuk-uk steigern kann (Hörbeispiel). Beim abendlichen Aufsuchen des Schlafplatzes wird zur Fortpflanzungszeit ein zwei- bis dreisilbiger Melderuf, ein kokokok oder toketok, geäußert. Weitere Rufe sind meist nur während des Balzgeschehens oder bei Kampfhandlungen zu vernehmen, wie ein in Balzstimmung laufend geäußertes, gluckendes gu gu gu guuu oder der Futterlockruf gaugau gau oder kutj kutj kutj. Von streitenden Hähnen hört man ein trr-trr-trr-trr oder ein tiefes, raues krrrah als Kampfruf. Misstrauen wird mit vorgestrecktem Kopf und einem krrk-Laut ausgedrückt.[9]

  

Die Lautäußerungen der Hennen sind wenig auffällig und selten zu vernehmen. Aufgescheucht äußern sie ein zischendes zi-zik zi-zik oder bei großer Erregung ein durchdringendes iii-äss iii-äas. Die bei Streitigkeiten unter Hennen geäußerten Laute ähneln denen der Hähne. Als Paarungsaufforderung wird ein raues kia kia abgegeben.[9]

  

Führt das Weibchen Küken, kann man bisweilen einen tiefen, gereihten Warnruf, einen gluckenden Sammelruf oder ein hohes ki ki ki … als Lockruf vernehmen. Die bis zu sieben Wochen alten Küken äußern ein ter-rit oder ter-wit als Stimmfühlungsruf.[9] Der Warnlaut ist ein lautes tjurip. Fühlen sie sich verlassen, geben sie ein langgezogenes tiieerp von sich.

  

Der Fasan schreitet meist mit recht langen Schritten, wobei der Schwanz in der Waagerechten oder schräg in die Höhe gehalten wird. Wird er aufgescheucht, fliegt er geräuschvoll auf, aber meist nur über kurze Strecken. Geschieht dies mehrfach, versucht er schließlich, zu Fuß zu entkommen und Deckung zu finden. Er läuft schnell und ausdauernd. Der Flug wirkt unbeholfen mit flatterndem Flügelschlag, ist aber mit 50–60 km/h und gegebenenfalls 95 km/h recht schnell. In dichtem Gelände fliegt der Fasan oft nahezu senkrecht auf.[11] In den Sumpfgebieten seines mittelasiatischen Verbreitungsgebiets bewegt sich der Fasan zum Teil auch über kurze Strecken schwimmend fort.[12]

  

Fasanen schlafen meistenteils in Bäumen, manche Unterarten wohl auch auf dem Boden oder im dichten Schilf.[13] Im Sommerhalbjahr beginnen die Hähne etwa eine bis anderthalb Stunden vor Sonnenaufgang zu rufen und verlassen den Schlafplatz bei Sonnenaufgang. Bei vollem Tageslicht ist dann der Revierruf immer wieder in kurzen Abständen zu vernehmen, und die Vögel beginnen auf offenen Flächen des Reviers mit der Nahrungsaufnahme. Nach zwei bis drei Stunden wird oft eine Tränke und danach ein Ruheplatz aufgesucht. Der Rückzug wird wieder von Revierrufen begleitet. Der Ruheplatz liegt meist gut verborgen im Buschwerk, wo in ausgescharrten Mulden Sandbäder genommen und die Mittagsstunden ruhend verbracht werden. Ein zweiter Aktivitätsgipfel liegt in den späten Nachmittagsstunden, die wiederum mit der Nahrungssuche verbracht werden, bevor sich dann die Vögel nach Sonnenuntergang mit gefülltem Kropf zu den Schlafplätzen zurückziehen. Von dort sind dann die abendlichen Melderufe bis zum Einbruch der Dunkelheit zu vernehmen. Bei schlechtem Wetter kann sich der Ablauf verzögern, im Winter ist die Aktivität oft stark eingeschränkt. Bei winterlicher Kälte übernachten die Vögel oft in eng zusammenrückenden Schlafgemeinschaften.

Die natürliche Verbreitung des Fasans erstreckt sich durch den Süden der Zentral- und Ostpaläarktis sowie über Teile der Orientalischen Region. Sie reicht zum einen vom Schwarzen Meer in einem breiten Gürtel südlich der Wald- und Steppenzone ostwärts bis ins westchinesische Qinghai und zum Südrand der Gobi. Das Areal ist hier sehr stark zergliedert, wobei die Teilareale meist auf einzelne Unterarten entfallen und größtenteils isoliert voneinander liegen. Zum anderen erstreckt sich östlich davon vom äußersten Südosten Sibiriens und dem nordöstlichen China ein großes, geschlossenes Areal südwärts über den größten Teil Chinas sowie Korea und Taiwan bis in den Norden von Vietnam, Laos, Thailand und Myanmar. Hier sind die Übergänge zwischen den Unterarten meist fließend.

  

Ob es sich bei den Populationen an der türkischen Schwarzmeerküste, in Thrakien und Makedonien um autochthone Vorkommen handelt, ist umstritten.[15]

  

Zudem wurde die Art in vielen Teilen der Welt mit unterschiedlichem Erfolg eingebürgert. Heute besiedelt sie große Teile Europas. Selten ist sie hier nur in Griechenland, den italienischen Alpen und in Teilen des südlichen Frankreichs. Auf der iberischen Halbinsel sowie im Norden Fennoskandiens fehlt sie fast ganz. In Nordamerika kommt sie in weiten Teilen des südlichen Kanada und den gemäßigten Breiten der USA vor und wurde zudem auf Hawaii eingebürgert. Lokal gibt es die Art in Chile, auf beiden Hauptinseln Neuseelands und im südaustralischen Bundesstaat Victoria. Auch auf zahlreichen Inseln hat es Ansiedelungsversuche gegeben.

  

In Japan wurde die Unterart Ph. c. karpowi auf Hokkaido eingebürgert.

  

Der Fasan benötigt in seinem Lebensraum ausreichende Deckung, offene Flächen, die zur Nahrungsaufnahme und zur Balz genutzt werden können, sowie ein ganzjährig gewährleistetes Nahrungsangebot. Eine weitere Voraussetzung ist das Vorhandensein von Trinkwasser: Besonders in den Trockengebieten Mittelasiens ist die Art daher an Flussläufe und Gewässer gebunden, doch auch in anderen Teilen des Verbreitungsgebiets werden solche Lebensräume bevorzugt angenommen. Im Winter schneereiche Gebiete werden gemieden, was oft die Höhenverbreitung limitiert. Im Sommer begnügt sich die Art teils auch mit notdürftiger oder kleinräumiger Deckung; im Winter muss diese auch bei strenger Witterung genügend Schutz bieten. Ist dies im Sommerrevier nicht gegeben, findet zum Winter hin ein Biotopwechsel statt. Die Art wandert aber meist nur wenige Kilometer. Aufgrund der geselligen Lebensweise im Winterhalbjahr können dann ganze Populationen mit relativ kleinen Überwinterungsgebieten auskommen.[17]

  

Die ursprüngliche Verbreitung der Art liegt aufgrund dieser Ansprüche vor allem südlich der geschlossenen Wald- und Steppenzonen, wo natürlicherweise ein kleinräumiges Mosaik aus Feuchtgebieten, lichten Wäldern und Buschland sowie offenen Gras- und Halbwüsten optimale Bedingungen bietet. Diese Bedingungen finden sich auch in der europäischen Kulturlandschaft, so dass sich die Art hier im Vergleich zu anderen Hühnervögeln recht erfolgreich einbürgern ließ. Die einzelnen Unterarten unterscheiden sich dabei in ihren ökologischen Ansprüchen teils recht deutlich, was sich auch in den unterschiedlichen Einbürgerungserfolgen niedergeschlagen hat und an Orten, wo heute sowohl der colchicus-, als auch der torquatus-Typ vorkommen, besonders auffällig wird. Während ersterer eher an Wälder gebunden ist, besiedelt der letztere durchaus auch relativ offene Gras- und Kulturlandschaften.[17]

  

In der Kaukasusregion und am Kaspischen Meer kommt der Fasan in lichten Wäldern mit dichtem Unterwuchs aus Brombeere, in Galerie- und Auwäldern, Röhricht- oder Weidenbeständen und sumpfigen Dickichten vor. Die Höhenverbreitung reicht hier in bewaldeten Tälern bis 800 m. Bisweilen besiedelt die Art hier auch Teeplantagen.[18]

  

In den Trockengebieten zwischen dem Kaspischen Meer und dem Alai lebt der Fasan hauptsächlich an Flüssen und Gewässern und besiedelt hier Schilf- und Rohrbestände, Tamariskendschungel, Bestände aus Weiden und Ravennagras sowie Galeriewälder und Tugais. Seltener dringt die Art auch in Gebüsche in den Randbereichen der Trockensteppe vor. In der Kulturlandschaft ist sie auch an mit Pfahlrohr bewachsenen Gräben zu finden. In den Bergen kommt sie unter anderem in Gebüschen am Rande der Laubwaldzone vor, wandert aber im Winter in die Ebene ab. Die Höhenverbreitung reicht hier teils bis etwa 3400 m.[19]

  

Die Unterarten des Tarimbeckens besiedeln hohe Grasbestände und Schilfdickichte. Über jene am Südrand der Gobi ist wenig bekannt.[20]

  

Im geschlossenen ostasiatischen Verbreitungsgebiet bewohnen die drei westlichen Unterarten Ph. c. rothschildii, elegans und suehschanensis mit hohem Gras und Farnen bestandene Hänge und Gipfelflächen sowie – mit Ausnahme von suehschanensis – auch lichte Nadelwälder. Die nördlichen Unterarten Ph. c. pallasi, karpowi, strauchi und kiangsuensis zeigen ähnliche Ansprüche wie die der Kaukasusregion und der Buntfasan. Sie brauchen lichte Wälder mit dichtem Unterwuchs, Feldgehölze, Ufer- und Buschvegetation sowie zur Nahrungssuche weite Graswiesen, Felder oder Pflanzungen wie Teeplantagen. Diese Unterarten kommen auch im Bergland und auf Hochebenen in Höhen bis zu 3000 m vor.[21]

  

Die südöstlichen Unterarten Ph. c. torquatus, takatsukasae, decollatus und formosanus leben bevorzugt in Schilfsümpfen, zeigen sich zur Nahrungssuche aber viel auf Ödland und in der Kulturlandschaft, wie beispielsweise Reis- und Getreidefeldern. Sie sind nicht an Wälder gebunden und bevorzugen die Ebene oder hügelige Vorgebirge.

  

Die Nahrung des Fasans ist weitgehend vom Angebot bestimmt, den allergrößten Anteil macht dabei aber pflanzliche Kost aus. Lediglich in den ersten vier Lebenswochen besteht sie überwiegend aus Insekten, danach nimmt der Anteil der tierischen Nahrung stark ab. Die pflanzliche Nahrung besteht meist aus Sämereien, aber auch aus unterirdischen Pflanzenteilen wie Brutknöllchen, Zwiebeln und Wurzeln. Das Spektrum reicht dabei von den winzigen Samen kleiner Nelkengewächse bis hin zu Nüssen oder Eicheln. Hartschalige Früchte werden genauso gefressen wie für den Menschen giftige Beeren. Im ausgehenden Winter und im Frühling werden vermehrt Sprosse und frische Blättchen aufgenommen. Das Spektrum der tierischen Nahrung reicht von winzigen Arthropoden über Regenwürmer und Schnecken bis hin zu kleinen Wirbeltieren wie jungen Schlangen oder Wühlmäusen. Kleininsekten und deren Larven werden oft in erstaunlicher Menge und Individuenzahl aufgesammelt. Zur Verdauung werden 1–5 mm große Kiesel (Gastrolithen) oder in deren Ermangelung Teile von Schneckenhäusern oder kleine Knochen aufgenommen. Zur Fortpflanzungszeit werden von den Weibchen vermehrt kalkhaltige Kiesel geschluckt, die möglicherweise am Geschmack erkannt werden.[22]

  

Die Nahrungssuche erfolgt überwiegend am Boden, wobei teils mit den Füßen in der Erde gescharrt, zu einem überwiegenden Teil aber in seitlicher Bewegung mit dem Schnabel gegraben wird. Dabei arbeitet sich der Vogel auch bisweilen durch bis zu 30–35 cm tiefen Neuschnee. Kleine Lebewesen werden in geduckter Pirschjagd erbeutet, hängende Beeren teils vom Boden hochspringend, teils aber auch sitzend in Bäumen und Sträuchern abgeerntet. Oft wird die Nahrung in Form winziger Bestandteile aufgepickt, aus größeren Früchten werden Stücke herausgebissen.

  

Im Allgemeinen ist der Fasan ein Standvogel. Bietet das Sommerrevier nicht genug Deckung oder Ernährungsmöglichkeiten, dann wird lediglich das Biotop gewechselt. Die Wanderungsbewegungen finden bei Bedarf statt und liegen meist bei wenigen Kilometern. Nur von den nördlichen Unterarten Ph. c. turcestanicus, mongolicus und pallasi sind jährliche Abwanderungen über teils größere Strecken bekannt. Sie wandern schon frühzeitig im Jahr aus schneereichen Bergregionen in die Ebenen ab.

  

Ist der Fasan zur Brutzeit territorial, so lebt er im Winterhalbjahr in kleinen oder größeren Gesellschaften, die nicht selten nur aus Vögeln gleichen Geschlechts bestehen. Die Verbände der Weibchen umfassen dabei zwischen 10 und 30, selten bis zu 100 Individuen. Die der Männchen sind kleiner und bestehen bei gemischtgeschlechtlichen Trupps aus 3–4 Hähnen und wenigen Hennen oder nur aus 2–10 Hähnen. Besonders in den Gesellschaften der Hähne besteht eine strenge Rangordnung, Streitigkeiten um Futter werden oft vehement ausgetragen. Ähnliche Strukturen gibt es auch bei den Hennen, die in der Rangordnung immer unter den Hähnen stehen, dort fallen aber die Streitigkeiten meist weniger heftig aus. Die Rangordnung bleibt auch in der Fortpflanzungszeit bestehen: Dominante Hähne besetzen eher Reviere als subdominante Tiere.

  

Fasanen werden im ersten Jahr geschlechtsreif. Während junge Hähne schon im ersten Herbst fortpflanzungsfähig sind, reifen die Ovarien der Hennen erst im Frühjahr.

  

Zur Fortpflanzungszeit lebt der Fasan in Harem-Polygynie, ein Hahn verpaart sich meist mit ein bis zwei, manchmal drei oder mehr Hennen. Einen Extremfall stellt der Bericht von einem Hybridfasan aus den USA dar, der einen Harem von 16 Hennen hielt.[25] Nach der Auflösung der Wintergesellschaften besetzt der Hahn ein Revier, in dem er hindurchziehende Hennen an sich zu binden versucht. Ist dies erfolgreich, begleitet er die Hennen auf den täglichen Streifzügen durch das Revier. Die Balz findet jeweils paarweise statt. Nach erfolgreicher Begattung sondert sich das Weibchen vom Harem ab und geht alleine dem Brutgeschäft innerhalb des Reviers nach, während der Hahn sich gegebenenfalls mit weiteren Weibchen verpaart. Sind alle Hennen am Brüten, verliert der Hahn das Interesse am Revier und verteidigt es nicht weiter. Nur in seltenen Ausnahmefällen wurde davon berichtet, dass Hähne sich am Brutgeschäft und der Jungenaufzucht beteiligten. Nach der Brutzeit vergesellschaften sie sich dann zum Teil wieder mit Trupps, die sich aus diesjährigen Jungvögeln zusammensetzen.

  

Die Fortpflanzungszeit liegt im gesamten natürlichen Verbreitungsgebiet mit leichten geografisch und witterungsbedingten Verschiebungen zwischen März und Juni. In Mitteleuropa beginnt sie ab Mitte März und ist meist gegen Ende Mai oder Anfang Juni abgeschlossen. Kopulationen wurden von Ende März bis Ende Juni festgestellt. Es findet nur eine Jahresbrut statt. Bei Gelegeverlust kommt es aber bis zu zwei Mal zu Nachgelegen, so dass späte Bruten im August und September nicht selten sind.

  

Abweichungen von der üblichen Phänologie kann es in Gebieten geben, in denen der Fasan eingeführt wurde. So beträgt die Dauer der Fortpflanzungszeit im klimatisch günstigen Neuseeland teilweise bis zu acht Monate. Hier kommt es wohl auch zu Zweitbruten.

  

Das Nest besteht aus einer flachen Mulde von 12–27 cm Durchmesser und 2–12 cm Tiefe. Diese ist entweder schon vorhanden oder wird vom Weibchen ausgescharrt oder geformt und höchstens mit einigen spärlichen Halmen, Wurzeln oder Reisern ausgekleidet. Sie befindet sich meist auf dem Boden und ist von der Krautschicht oder der unteren Strauchschicht gut gedeckt. Oft werden Nester am Rande von Dickichten oder Hecken angelegt und nicht selten stehen sie in der Mitte von Grasbulten. Einige Nester finden sich auch erhöht auf Heuballen oder Kopfweiden oder auch in verlassenen Nestern von Tauben, Krähen oder Greifvögeln. Diese können sich bis zu 10 m hoch befinden.

  

Die mäßig bis stark glänzenden Eier sind ungezeichnet, stumpfoval und durchschnittlich 46 × 36 mm groß. Die Färbung liegt zwischen braun bis olivbraun und olivgrün bis blaugrau und kann innerhalb eines Geleges stark variieren. Die Gelegegröße variiert teils bei den Unterarten und liegt zwischen 4 und 16 Eiern, meist aber zwischen 8 und 12. Größere Gelege stammen vermutlich meist von zwei Hennen. Ersatzgelege sind meistens kleiner.

  

Ist noch kein Nest vorhanden, verlegen Hennen die ersten Eier häufig in die Nester anderer Hennen oder sogar anderer Vogelarten wie anderen Hühnervögeln, Enten oder Rallen. Manche Eier werden auch einfach in der Landschaft abgelegt. Zu kleine Gelege werden bisweilen durch runde Kieselsteine ergänzt.

  

Die Eier werden meist mit 24 Stunden Abstand in der Mittagszeit abgelegt, bisweilen wird eine bis zu zweitägige Pause eingelegt. Der früheste Legebeginn liegt in Mitteleuropa Mitte März, die meisten Eier werden zwischen Ende April und Anfang Juni abgelegt. Die Bebrütung beginnt nach Ablage des letzten Eies oder 1 bis 2 Tage später. Sie dauert etwa 23 Tage, bei häufigen Störungen auch länger.

  

The common pheasant (Phasianus colchicus), is a bird in the pheasant family (Phasianidae). It is native to Asia and has been widely introduced elsewhere as a game bird. In parts of its range, namely in places where none of its relatives occur such as in Europe (where it is naturalized), it is simply known as the "pheasant". Ring-necked pheasant is both the name used for the species as a whole in North America and also the collective name for a number of subspecies and their intergrades which have white neck rings.

  

The word pheasant is derived from the ancient town of Phasis, the predecessor of the modern port city of Poti in Western Georgia.

  

It is a well-known gamebird, among those of more than regional importance perhaps the most widespread and ancient one in the whole world. The common pheasant is one of the world's most hunted birds;[2] it has been introduced for that purpose to many regions, and is also common on game farms where it is commercially bred. Ring-necked pheasants in particular are commonly bred and were introduced to many parts of the world; the game farm stock, though no distinct breeds have been developed yet, can be considered semi-domesticated. The ring-necked pheasant is the state bird of South Dakota, one of only three U.S. state birds that is not a species native to the United States.

  

The green pheasant (P. versicolor) of Japan is sometimes considered a subspecies of the common pheasant. Though the species produce fertile hybrids wherever they coexist, this is simply a typical feature among fowl (Galloanseres), in which postzygotic isolating mechanisms are slight compared to most other birds. The species apparently have somewhat different ecological requirements and at least in its typical habitat, the green pheasant outcompetes the common pheasant. The introduction of the latter to Japan has therefore largely failed.

  

There are many colour forms of the male common pheasant, ranging in colour from nearly white to almost black in some melanistic examples. These are due to captive breeding and hybridization between subspecies and with the green pheasant, reinforced by continual releases of stock from varying sources to the wild. For example, the "ring-necked pheasants" common in Europe, North America and Australia do not pertain to any specific taxon, they rather represent a stereotyped hybrid swarm.[3] Body weight can range from 0.5 to 3 kg (1.1 to 6.6 lb), with males averaging 1.2 kg (2.6 lb) and females averaging 0.9 kg (2.0 lb).[4][5]

  

The adult male common pheasant of the nominate subspecies Phasianus colchicus colchicus is 60–89 cm (24–35 in) in length with a long brown streaked black tail, accounting for almost 50 cm (20 in) of the total length. The body plumage is barred bright gold and brown plumage with green, purple and white markings. The head is bottle green with a small crest and distinctive red wattle. P. c. colchicus and some other races lack a white neck ring.

  

The female (hen) is much less showy, with a duller mottled brown plumage all over and measuring 50–63 cm (20–25 in) long including a tail of around 20 cm (7.9 in). Juvenile birds have the appearance of the female with a shorter tail until young males begin to grow characteristic bright feathers on the breast, head and back at about 10 weeks after hatching.

  

The green pheasant (P. versicolor) is very similar, and hybridization often makes the identity of individual birds difficult to determine. Green pheasant males on average have a shorter tail than the Common pheasant and have darker plumage that is uniformly bottle-green on the breast and belly; they always lack a neck ring. Green pheasant females are darker, with many black dots on the breast and belly.

  

In addition, various color mutations are commonly encountered, mainly melanistic (black) and flavistic (isabelline or fawn) specimens. The former are rather common in some areas and are named Tenebrosus pheasant

  

This species was first scientifically described by Linnaeus in his Systema naturae in 1758 under its current scientific name. The common pheasant is distinct enough from any other species known to Linnaeus for a laconic [Phasianus] rufus, capîte caeruleo – "a red pheasant with blue head" – to serve as entirely sufficient description. Moreover, the bird had been extensively discussed before Linnaeus established binomial nomenclature. His sources are the Ornithologia of Ulisse Aldrovandi,[6] Giovanni Pietro Olina's Uccelliera,[7] John Ray's Synopsis methodica Avium & Piscium,[8] and A natural history of the birds by Eleazar Albin.[9] Therein – essentially the bulk of the ornithology textbooks of his day – the species is simply named "the pheasant" in the books' respective languages. Whereas in other species, such as the eastern meadowlark (Sturnella magna), Linnaeus felt it warranted to cite plumage details from his sources, in the common pheasant's case he simply referred to the reason of the bird's fame: principum mensis dicatur[verification needed]. The type locality is given simply as "Africa, Asia".[10]

  

However, the bird does not occur in Africa, except perhaps in Linnaeus' time in Mediterranean coastal areas where they might have been introduced during the Roman Empire. The type locality was later fixed to the Rioni River – known as Phasis to the Ancient Greeks – where the westernmost population occurs. These birds, until the modern era, constituted the bulk of the introduced stock in Europe; the birds described by Linnaeus' sources, though typically belonging to such early introductions, would certainly have more alleles in common with the transcaucasian population than with others. The scientific name is Latin for "Pheasant from Colchis", colchicus referring to the west of modern-day Georgia;[11] the Ancient Greek term corresponding to the English "pheasant" is Phasianos ornis (Φασιανὸς ὂρνις), "bird of the river Phasis".[12] Although Linnaeus included many Galliformes in his genus Phasianius—such as the domestic chicken and its wild ancestor the red junglefowl, nowadays Gallus gallus—today only the common and the green pheasant are placed in this genus. As the latter was not known to Linnaeus in 1758, the common pheasant is naturally the type species of Phasianus.

  

In the USA, common pheasants are widely known as "ring-necked pheasants". More colloquial North American names include "chinks" or, in Montana, "phezzens".[13] In China, meanwhile, the species is properly called zhi ji (雉鸡)—"pheasant-fowl"—essentially implying the same as the English name "common pheasant". Like elsewhere, P. colchicus is such a familiar bird in China that it is usually just referred to as shan ji (山雞), "mountain chicken",[14] a Chinese term for pheasants in general.

  

As of 2005, it had the smallest known genome of all living amniotes, only 0.97 pg (970 million base pairs); however, the black-chinned hummingbird is now currently held to have the smallest.

  

There are about 30 subspecies in five (sometimes six) groups.[16] These can be identified according to the male plumage, namely presence or absence of a white neck-ring and the color of the uppertail (rump) and wing coverts. As noted above, introduced population in our time mix the alleles of various races in various amounts, differing according to the original stock used for introductions and what natural selection according to climate and habitat has made of that.

  

Sometimes this species is split into the Central Asian Common and the East Asian ring-necked pheasants, roughly separated by the arid and high mountainous regions of Turkestan. However, while the western and eastern populations probably were entirely separate during the Zyryanka glaciation when deserts were more extensive,[17] this separation was not long enough for actual speciation to occur. Today, the largest variety of color patterns is found where the western and eastern populations mix, as is to be expected. Females usually cannot be identified even to subspecies group with certainty.

  

The subspecies groups, going from west to east, and some notable subspecies are:

  

Phasianus colchicus colchicus group – Caucasus pheasants

Caucasus to W Turkestan.

No neck ring. Wing coverts buff to brown, uppertail coverts rusty to chestnut.

Phasianus colchicus chrysomelas/principalis group – white-winged pheasants including Prince of Wales pheasant (P. c. principalis)

Central Turkestan.

No or vestigial neck ring. Wing coverts white, uppertail coverts and general plumage hue bronze to brown.

Phasianus colchicus mongolicus group – Mongolian ring-necked pheasants or white-winged ring-necked pheasants

NE Turkestan and adjacent Mongolia.

Broad neck ring. Wing coverts white, uppertail coverts hue rusty to chestnut, general plumage hue copper.

Phasianus colchicus tarimensis group – Tarim pheasants

SE Turkestan around the Tarim Basin.

No or vestigial neck ring. Wing coverts buff to brown, uppertail coverts dark khaki to light olive.

Phasianus colchicus torquatus group – Chinese ring-necked pheasants including Taiwan pheasant (P. c. formosanus)

Throughout China but widespread in the east, extending to northernmost Vietnam and Taiwan in the south and to the Strait of Tartary region in the north. Most pheasants in North America are of this group.

Usually broad neck ring. Wing coverts tan to light grey (almost white in some), uppertail coverts grey to powder blue with orange tips. Top of head light grey.

Phasianus colchicus karpowi – Korean ring-necked pheasant

Central and southern Korean Peninsula and Jeju island in S.Korea.

Phasianus colchicus pallasi – Manchurian ring-necked pheasant or (Korean) northern ring-necked pheasant

Northern part (alpine region) of Korean peninsula to northeastern China (Manchu).

  

Common pheasants are native to Asia, their original range extending from between the Black and Caspian Seas to Manchuria, Siberia, Korea, Mainland China and Taiwan. The birds are found in woodland, farmland, scrub, and wetlands. In its natural habitat the common pheasant lives in grassland near water with small copses of trees.[16] Extensively cleared farmland is marginal habitat that cannot maintain self-sustaining populations for long[18]

  

Common pheasants are gregarious birds and outside the breeding season form loose flocks. Wherever they are hunted they are always timid once they associate humans with danger, and will quickly retreat for safety after hearing the arrival of hunting parties in the area.

  

While common pheasants are able short-distance fliers, they prefer to run. If startled however, they can suddenly burst upwards at great speed, with a distinctive "whirring" wing sound and often giving kok kok kok calls to alert conspecifics. Their flight speed is only 43–61 km/h (27–38 mph) when cruising but when chased they can fly up to 90 km/h (56 mph).

  

Common pheasants feed solely on the ground but roost in sheltered trees at night. They eat a wide variety of animal and vegetable type-food, like fruit, seeds and leaves as well as a wide range of invertebrates, with small vertebrates like snakes, lizards, small mammals, and birds occasionally taken.

  

The males are polygynous as is typical for many Phasianidae, and are often accompanied by a harem of several females.[19] Common pheasants nest on the ground, producing a clutch of around ten eggs over a two-three week period in April to June. The incubation period is about 23–26 days. The chicks stay near the hen for several weeks after hatching but grow quickly, resembling adults by only 15 weeks of age.

  

Common pheasants can now be found across the globe due to their readiness to breed in captivity and the fact they can naturalise in many climates. Pheasants were hunted in their natural range by Stone Age humans just like the grouse, partridges, junglefowls and perhaps peacocks that inhabited Europe at that time. At least since the Roman Empire the bird was extensively introduced in many places and has become a naturalized member at least of the European fauna. Introductions in the Southern Hemisphere have mostly failed, except where local Galliformes or their ecological equivalents are rare or absent.

  

The bird was naturalized in Great Britain around the 10th century AD, arguably earlier, by both the Romano-British[20] and the Normans, but became extirpated from most of the isles in the early 17th century. It was rediscovered as a gamebird in the 1830s after being ignored for many years. Since then it has been reared extensively by gamekeepers. Because around 30 million pheasants are released each year on shooting estates, it is widespread in distribution, although most released birds survive less than a year in the wild. The Game & Wildlife Conservation Trust is researching the breeding success of reared pheasants and trying to find ways to improve this breeding success to reduce the demand to release as many reared pheasants and increase the wild population. As the original Caucasian stock all but disappeared during the Early Modern era, most dark-winged ringless birds in the UK are actually descended from Chinese ringneck and green pheasant hybrids[21] which were commonly used for rewilding.

  

Common pheasants were introduced in North America in 1881,[22][23] and have become well established throughout much of the Rocky Mountain states (Colorado, Montana, Wyoming, etc.), the Midwest, the Plains states, as well as Canada and Mexico. In the southwest, they can even be seen south of the Rockies in Bosque del Apache National Wildlife Refuge 161 km (100 mi) south of Albuquerque, New Mexico. It is now most common on the Great Plains. Common pheasants have also been introduced to much of northwest Europe, the Hawaiian Islands, Chile, St. Helena, Tasmania, New Zealand, and Rottnest Island off Australia. It has also been unsuccessfully introduced to many other countries.

  

Common pheasants are bred to be hunted and are shot in great numbers in Europe, especially the UK, where they are shot on the traditional formal "driven shoot" principles, whereby paying guns have birds driven over them by beaters, and on smaller "rough shoots". The open season in the UK is 1 October – 1 February, under the Game Act 1831. Generally they are shot by hunters employing gun dogs to help find, flush, and retrieve shot birds. Retrievers, spaniels, and pointing breeds are used to hunt pheasants.

  

The doggerel "Up gets a guinea, bang goes a penny-halfpenny, and down comes a half a crown" reflects the expensive sport of nineteenth century driven shoots in Britain,[25] when pheasants were often shot for sport rather than as food. It was a popular royal pastime in Britain to shoot common pheasants. King George V shot over a thousand pheasants out of a total bag of 3,937 over a six-day period in December 1913 during a competition with a friend, however did not do enough to beat him.[21]

  

Common pheasants are traditionally a target of small game poachers in the UK, but due to low value of pheasants in the modern day some have resorted to stealing chicks or poults from pens.[26] The Roald Dahl novel Danny the Champion of the World dealt with a poacher (and his son) who lived in the United Kingdom and illegally hunted common pheasants.

  

Pheasant farming is a common practice, and is sometimes done intensively. Birds are supplied both to hunting preserves/estates and restaurants, with smaller numbers being available for home cooks. Pheasant farms have some 10 million birds[citation needed] in the U.S. and 35 million in the United Kingdom.

  

The carcasses were often hung for a time to improve the meat by slight decomposition, as with most other game. Modern cookery generally uses moist roasting and farm-raised female birds. In the UK and U.S., game is making somewhat of a comeback in popular cooking, and more pheasants than ever are being sold in supermarkets there.[27] A major reason for this is consumer attitude shift from consumption of red meat to white.

  

Most common pheasants bagged in the United States are wild-born feral pheasants.[citation needed] In some states[29] captive-reared and released birds make up much of the population[30]

  

Pheasant hunting is very popular in much of the U.S, especially in the Great Plains states where a mix of farmland and native grasslands create ideal habitat. South Dakota alone has an annual harvest of over a million birds a year by over 150,000 hunters.[31] Much of the North American hunting is done by groups of hunters with flushing dogs such as Labrador Retrievers and Springer Spaniels walking through fields and shooting the birds as they take flight. There are also many hunters who use Pointers such as English Setters or German Shorthairs to find and hold pheasants for hunters to flush and shoot.

  

Quelle:

en.wikipedia.org/wiki/Common_pheasant

  

de.wikipedia.org/wiki/Fasan

   

Der Fasan (Phasianus colchicus) ist eine Vogelart aus der Ordnung der Hühnervögel. Wie bei anderen Fasanenartigen fällt der Hahn durch sein farbenprächtiges Gefieder und seine stark verlängerten Schwanzfedern auf. Hennen zeigen eine bräunliche Tarnfärbung. Der Ruf des Hahns ist ein lautes, charakteristisches und oft gereihtes gö-göck.

  

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Fasans reicht vom Schwarzen Meer über die Trockengebiete Mittelasiens bis in den Osten Asiens. Während die zahlreichen zentralasiatischen Verbreitungsinseln größtenteils voneinander isoliert sind, besiedeln die ostasiatischen Populationen in China, Korea und Sibirien ein großes zusammenhängendes Areal, wo zahlreiche weitere Unterarten leben, die sich teils an den Grenzen ihrer Verbreitungsgebiete untereinander mischen. Von einigen Autoren wird auch der japanische Buntfasan dieser Art zugeordnet.

  

Vor allem zu Jagdzwecken wurde der Fasan in Europa, den USA und anderen Teilen der Welt eingebürgert, ein stabiler Bestand kann sich aber auf Dauer meist nur durch Hegemaßnahmen und Aussetzungen halten. In Südeuropa wurde die Art vermutlich schon während der Antike als Ziervogel und wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches eingeführt und sowohl wild als auch in Gefangenschaft gehalten. Die Römer sorgten wahrscheinlich für eine Verbreitung in Mittel- und Westeuropa. Seit dem frühen Mittelalter ist die Fasanenhaltung vereinzelt an Fürstenhöfen und Klöstern belegt und seit dem ausgehenden Mittelalter oder der frühen Neuzeit ist ein freilebender Bestand oder ein solcher in großen Fasanerien bekannt.[1] Viele Teile Europas – wie beispielsweise Nordeuropa – wurden aber auch erst im 19. Jahrhundert besiedelt.[2] Heute ist der Großteil des europäischen Bestands in den Ländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Ungarn und Rumänien zu finden.[3] Die hier lebenden Vögel sind meist Mischformen verschiedener Unterarten, hauptsächlich des torquatus-Typs, dessen Hähne einen weißen Halsring und einen grauen Bürzel zeigen, und des colchicus-Typs, dem der Halsring fehlt und der rotbraunes Bürzelgefieder hat.

  

Der Fasan besiedelt halboffene Landschaften, lichte Wälder mit Unterwuchs oder schilfbestandene Feuchtgebiete, die ihm gute Deckung und offene Flächen zur Nahrungssuche bieten. In Europa findet man ihn häufig in der Kulturlandschaft. Er ernährt sich zumeist von pflanzlicher Nahrung wie Sämereien und Beeren, aber auch von Insekten und anderen Kleintieren. Ein Hahn lebt zur Brutzeit meist mit ein bis zwei Hennen zusammen. Der Fasan überwintert zumeist in den Brutgebieten. Bisweilen weicht er im Winter über kurze Strecken in mehr Deckung oder Nahrung bietende Lebensräume aus.

Der Fasan gehört mit 70–90 cm Körperlänge beim Männchen (wobei etwa 45–60 cm auf den langen, spitzen Schwanz entfallen) und 55–70 cm beim Weibchen (dessen Schwanz etwa 20–25 cm lang ist) zu den mittelgroßen Hühnervögeln. Die Flügellänge liegt bei mitteleuropäischen Hähnen zwischen 230 und 267 mm, bei der Henne zwischen 218 und 237 mm. Einige Unterarten weisen größere Maße auf. Das Gewicht eines adulten Hahnes beträgt zwischen 1,4 und 1,5 kg, das einer Henne zwischen 1,1 und 1,4 kg.[4]

  

Die Füße sind unbefiedert. Männchen haben einen nach hinten gerichteten Sporn am Lauf, der mit dem Alter in der Länge wächst. Weibchen haben an Stelle des Sporns einen kleinen Knopf, der auch fehlen kann. Die Iris ist beim Hahn blass orange, bei der Henne orange bis bernsteinfarben und bei Küken braun. Der Schnabel ist beim Hahn grünlich hornfarben, bei der Henne dunkel bräunlich hornfarben. Die Geschlechter weisen einen deutlichen Sexualdimorphismus bezüglich des Gefieders auf.

Beim Hahn sind Kopf und Hals glänzend dunkelgrün, wobei die glänzenden Partien auf dem Scheitel bronzefarben, an den Halsseiten purpur bis blau überhaucht sind. Die Federn am Hinterkopf sind verlängert und bilden die gattungstypischen „Federohren“. Die nackten Kopfseiten sind intensiv rot und tragen Schwellkörper, die zur Fortpflanzungszeit zu Stirn- und Kinnlappen erweitert sind und als „Rosen“ bezeichnet werden. Eine kleine, schmale Partie unter dem Auge ist befiedert. Die Federn an Nacken, Brust, Körperseiten und Flanken sind kupferfarben bis rötlich golden mit dunklerer Basis und tragen einen blauschwarz glänzenden Saum oder einen entsprechenden Spitzenfleck. Zur Brust hin sind sie deutlich gerundet und, je nach Unterart oder Stammform, mehr oder weniger breit gerandet. Die Rücken- und Schulterfedern sind dunkel kupferrot und tragen einen sandfarbenen, u-förmig schwarzgerandeten Mittelfleck. Bürzel und Oberschwanzdecken zeigen ein grünlich-purpurn glänzendes Kupferrot. Die Unterseite ist matt schwarzbraun mit dunkel glänzenden, zu den Unterschwanzdecken hin rötlich glänzenden Spitzen. Die Unterschwanzdecken sind rotbraun und zeigen teils einen schwarzglänzenden Spitzenfleck. Die Handschwingen sind dunkelbraun, die Armschwingen hellgraubraun und tragen unregelmäßige, beige Querbinden. Die Außenfahnen der Armschwingen sind bräunlich verwaschen. Die großen Oberflügeldecken sind gelblich graubraun und tragen auf der Außenfahne eine helle, bogenförmige Zeichnung mit dunklen Rändern. Die übrigen Flügeldecken sind zimtfarben und zeigen wie die inneren Armschwingen einen kupfrigen Glanz. Die mittleren Schwanzfedern sind stark verlängert und auf gelb- bis olivbraunem Grund fein schwarzgesprenkelt und in einigem Abstand breit quergebändert. Die Sprenkelung nimmt zu den Rändern hin zu, die Querbinden werden zum Kiel hin breiter und laufen zum Rand hin aus.

  

Im Gegensatz zu dem des Hahns ist das Kleid der Henne recht unauffällig und hat eine insgesamt bräunliche Tarnfärbung. Der Scheitel ist schwarzbraun mit hellen Säumen und Binden, die Halsoberseite zeigt ein Rötlichbeige mit schwarzen, subterminalen Flecken. Zügel und Überaugenstreif sowie ein Fleck zwischen dem Auge und den Ohrdecken sind hellbeige. Letzterer ist unten schmal schwarz gerandet. Das Kinn ist rötlich beige, Kehle und Vorderbrust sind rötlichbraun mit dunklen Federzentren und rosa Säumen. Die übrige Brust und die Flanken sind deutlich brauner mit grober, dunkler Zeichnung. Die Unterseite und die Unterschwanzdecken sind auf hell bräunlichem Grund dunkel quergewellt. Die Federn der Oberseite sind rotbraun mit einem sandfarbenen und schwarzen Fleck in U-Form, hellem Saum und schwarzem, mittigen Keilfleck. Auf den Schultern zeigen die Federn einen kastanienfarbenen, teils kupfern schillernden Subterminalfleck. Die Schwingen ähneln denen des Männchens, zeigen aber ein deutliches, weniger verwaschenes Muster. Die großen Oberflügeldecken sind dunkelbraun, die übrigen hell graubraun und tragen eine heller quergebänderte, bzw. gesprenkelte Zeichnung. Die Steuerfedern tragen auf rötlich braunem Grund breite dunkle Querbänder mit heller Mitte und sandfarbene Ränder.

  

Das Dunenkleid ist unterseits rahmfarben bis beige, oberseits etwas dunkler gelblich braun gefärbt. Vom Scheitel verlaufen ein breiter, dunkel gefasster, rotbrauner Streifen, helle Scheitelseitenstreifen und dunkle Überaugenstreifen bis in den Nacken. Hinter dem Auge befindet sich ein dunkler Fleck. Das Kopfmuster setzt sich auf dem Rücken mit breitem Mittelstreif und blasseren Seitenstreifen fort. Die Flügel sind rostbraun mit hellem Saum. Die Grundfärbung ist recht variabel. So gibt es rotbraune Individuen mit schwächerem Muster.[5]

  

Im Jugendkleid sind Fasanen unterseits ähnlich wie die Henne gefärbt, die Steuerfedern sind noch recht kurz. Kopf und Hals sind oberseits dunkelbraun, die Oberseite ist schwarzbraun mit hellbraunen Säumen und Schaftstrichen. Das Flügelgefieder ähnelt dem der Altvögel, ist aber teils noch verwaschen gezeichnet. Die Geschlechter unterscheiden sich nur geringfügig. Im ersten Jahreskleid sehen die Jungvögel bereits wie Altvögel aus.

  

In Europa und anderen Teilen der Welt, in denen die Art eingebürgert wurde, gibt es Mischformen mit den Merkmalen meist mehrerer Unterarten, die man unter der Bezeichnung „Jagdfasan“ zusammenfasst. Je nach Ausprägung der Unterartmerkmale kann man vor allem zwei Typen unterscheiden. Der colchicus-Typ („Böhmischer Kupferfasan“) ist der oben beschriebenen Nominatform recht ähnlich. Der torquatus-Typ („Chinesischer Reisfasan“) zeigt einen mehr oder weniger ausgeprägten weißen Halsring, der zur Brust oder zum Nacken hin offen sein kann. Zudem zeigt diese Form meist einen helleren Scheitel und einen oft dunkel gesäumten, weißen Brauenstrich. Die Grundfärbung des Vorderrückens ist eher bräunlich bis golden. Die Bürzel- und Oberschwanzdecken-Partie changiert blau- bis grüngrau, zeigt aber mehr oder weniger breit fuchs- bis kupferrote Bürzelseiten. Die kupferroten Federn der Vorderbrust sind an der Spitze relativ stark eingeschnitten und schmaler gerandet als beim colchicus-Typ. Die hellen Federn der Flanken und der hinteren Brust sind strohgelb bis golden, die Steuerfedern sind hell oliv mit recht breiten Querbinden und violettrotem Rand. Die Oberflügeldecken zeigen ein bläuliches Grau. Weibchen vom torquatus-Typ sind heller als beim colchicus-Typ mit breiteren, hellen Federsäumen, Kinn und Kehle sind oft ganz ohne schwarze Zeichnung.

  

Vielfach sind in Europa und Nordamerika auch Vögel der mittelasiatischen mongolicus-Gruppe eingekreuzt, was an den weißen Oberflügeldecken und dem vorne nicht geschlossenen Halsring erkennbar ist.

  

In der Fasanenzucht sind immer wieder Mutationen aufgetreten, von denen einige als reinvererbende Rassen herausgezüchtet wurden und mehrere auch gelegentlich neben den beschriebenen Haupttypen in freilebenden Populationen auftreten.

  

Der häufigste Typ ist der tenebrosus-Typ. Obwohl er dem japanischen Buntfasan (Phasianus versicolor) nicht unähnlich ist, handelt es sich um eine melanistische Form – Mischformen mit letzterer Art sehen deutlich anders aus. Er entstand um 1880 in Norfolk und hat sich seit den 1930er Jahren vor allem in England und Amerika durchgesetzt. Die Oberseite des Männchens ist überwiegend metallisch grün. Flügeldecken und Unterbauch sind dunkel bräunlich und der Schwanz goldbraun mit bronzefarbenen Säumen und schwarzer Bänderung. Brust- und Körperseiten zeigen eine purpurglänzend dunkelblaue Färbung mit isabellfarbenen Schaftstreifen. Die Henne ist rußschwarz.

  

Eine weitere Mutation ist der Isabellfasan, bei dem die verschiedenen, sonst kupferfarbenen und rotbraunen Partien des Männchens blass isabellfarben sind, Kopf und Hals aber wie sonst auch glänzend dunkelgrün. Die Variante tritt auch bei wildlebenden Populationen auf und pflanzt sich meist reinerbig fort.

  

Zwei weitere Mutationen sind der Weiße Jagdfasan, der nahezu pigmentlos ist, und der Gescheckte Jagdfasan, bei dem man eine rotscheckige und eine blauscheckige Variante unterscheidet. Hierbei handelt es sich meist um reine Zuchtformen.

  

Die Mauser der Altvögel ist eine Vollmauser; sie findet nach der Fortpflanzungszeit ab Juni oder Juli statt und ist meistens bis September, manchmal erst im Oktober abgeschlossen. Hähne mausern etwas früher als Hennen, die, wenn sie Junge führen, meistens zeitgleich mit deren Jugendmauser zu mausern beginnen. Letztere setzt ein, bevor das Dunenkleid vollständig abgelegt ist. Mit etwa 140 Tagen sind die Jungvögel weitgehend ausgefiedert und die Geschlechter deutlich zu unterscheiden. Das Großgefiederwachstum ist aber erst einen Monat später abgeschlossen.

Der Fasanenhahn verfügt über ein breites Lautrepertoire, das zu einem großen Teil aus unmelodisch rauen, krähenden oder metallisch lauten Rufen besteht. Häufigster Ruf ist der Revierruf, der zur Fortpflanzungszeit, vereinzelt aber auch im Herbst zu hören ist – ein zweisilbiges, lautes und unmelodisches göö-gock oder kotock (Hörbeispiel). Die individuellen Rufe einzelner Hähne sind dabei auch für das menschliche Ohr gut zu unterscheiden. Diesjährige Hähne äußern im Herbst bereits eine noch nicht ganz ausgereift klingende Variante. Aufgescheuchte Hähne geben ein gögök ähnlicher Qualität von sich, das bei Aufregung gereiht vorgetragen wird und sich zu einem fast kreischenden kuttuk-kuttuk kuttuk kuttuk-uk steigern kann (Hörbeispiel). Beim abendlichen Aufsuchen des Schlafplatzes wird zur Fortpflanzungszeit ein zwei- bis dreisilbiger Melderuf, ein kokokok oder toketok, geäußert. Weitere Rufe sind meist nur während des Balzgeschehens oder bei Kampfhandlungen zu vernehmen, wie ein in Balzstimmung laufend geäußertes, gluckendes gu gu gu guuu oder der Futterlockruf gaugau gau oder kutj kutj kutj. Von streitenden Hähnen hört man ein trr-trr-trr-trr oder ein tiefes, raues krrrah als Kampfruf. Misstrauen wird mit vorgestrecktem Kopf und einem krrk-Laut ausgedrückt.[9]

  

Die Lautäußerungen der Hennen sind wenig auffällig und selten zu vernehmen. Aufgescheucht äußern sie ein zischendes zi-zik zi-zik oder bei großer Erregung ein durchdringendes iii-äss iii-äas. Die bei Streitigkeiten unter Hennen geäußerten Laute ähneln denen der Hähne. Als Paarungsaufforderung wird ein raues kia kia abgegeben.[9]

  

Führt das Weibchen Küken, kann man bisweilen einen tiefen, gereihten Warnruf, einen gluckenden Sammelruf oder ein hohes ki ki ki … als Lockruf vernehmen. Die bis zu sieben Wochen alten Küken äußern ein ter-rit oder ter-wit als Stimmfühlungsruf.[9] Der Warnlaut ist ein lautes tjurip. Fühlen sie sich verlassen, geben sie ein langgezogenes tiieerp von sich.

  

Der Fasan schreitet meist mit recht langen Schritten, wobei der Schwanz in der Waagerechten oder schräg in die Höhe gehalten wird. Wird er aufgescheucht, fliegt er geräuschvoll auf, aber meist nur über kurze Strecken. Geschieht dies mehrfach, versucht er schließlich, zu Fuß zu entkommen und Deckung zu finden. Er läuft schnell und ausdauernd. Der Flug wirkt unbeholfen mit flatterndem Flügelschlag, ist aber mit 50–60 km/h und gegebenenfalls 95 km/h recht schnell. In dichtem Gelände fliegt der Fasan oft nahezu senkrecht auf.[11] In den Sumpfgebieten seines mittelasiatischen Verbreitungsgebiets bewegt sich der Fasan zum Teil auch über kurze Strecken schwimmend fort.[12]

  

Fasanen schlafen meistenteils in Bäumen, manche Unterarten wohl auch auf dem Boden oder im dichten Schilf.[13] Im Sommerhalbjahr beginnen die Hähne etwa eine bis anderthalb Stunden vor Sonnenaufgang zu rufen und verlassen den Schlafplatz bei Sonnenaufgang. Bei vollem Tageslicht ist dann der Revierruf immer wieder in kurzen Abständen zu vernehmen, und die Vögel beginnen auf offenen Flächen des Reviers mit der Nahrungsaufnahme. Nach zwei bis drei Stunden wird oft eine Tränke und danach ein Ruheplatz aufgesucht. Der Rückzug wird wieder von Revierrufen begleitet. Der Ruheplatz liegt meist gut verborgen im Buschwerk, wo in ausgescharrten Mulden Sandbäder genommen und die Mittagsstunden ruhend verbracht werden. Ein zweiter Aktivitätsgipfel liegt in den späten Nachmittagsstunden, die wiederum mit der Nahrungssuche verbracht werden, bevor sich dann die Vögel nach Sonnenuntergang mit gefülltem Kropf zu den Schlafplätzen zurückziehen. Von dort sind dann die abendlichen Melderufe bis zum Einbruch der Dunkelheit zu vernehmen. Bei schlechtem Wetter kann sich der Ablauf verzögern, im Winter ist die Aktivität oft stark eingeschränkt. Bei winterlicher Kälte übernachten die Vögel oft in eng zusammenrückenden Schlafgemeinschaften.

Die natürliche Verbreitung des Fasans erstreckt sich durch den Süden der Zentral- und Ostpaläarktis sowie über Teile der Orientalischen Region. Sie reicht zum einen vom Schwarzen Meer in einem breiten Gürtel südlich der Wald- und Steppenzone ostwärts bis ins westchinesische Qinghai und zum Südrand der Gobi. Das Areal ist hier sehr stark zergliedert, wobei die Teilareale meist auf einzelne Unterarten entfallen und größtenteils isoliert voneinander liegen. Zum anderen erstreckt sich östlich davon vom äußersten Südosten Sibiriens und dem nordöstlichen China ein großes, geschlossenes Areal südwärts über den größten Teil Chinas sowie Korea und Taiwan bis in den Norden von Vietnam, Laos, Thailand und Myanmar. Hier sind die Übergänge zwischen den Unterarten meist fließend.

  

Ob es sich bei den Populationen an der türkischen Schwarzmeerküste, in Thrakien und Makedonien um autochthone Vorkommen handelt, ist umstritten.[15]

  

Zudem wurde die Art in vielen Teilen der Welt mit unterschiedlichem Erfolg eingebürgert. Heute besiedelt sie große Teile Europas. Selten ist sie hier nur in Griechenland, den italienischen Alpen und in Teilen des südlichen Frankreichs. Auf der iberischen Halbinsel sowie im Norden Fennoskandiens fehlt sie fast ganz. In Nordamerika kommt sie in weiten Teilen des südlichen Kanada und den gemäßigten Breiten der USA vor und wurde zudem auf Hawaii eingebürgert. Lokal gibt es die Art in Chile, auf beiden Hauptinseln Neuseelands und im südaustralischen Bundesstaat Victoria. Auch auf zahlreichen Inseln hat es Ansiedelungsversuche gegeben.

  

In Japan wurde die Unterart Ph. c. karpowi auf Hokkaido eingebürgert.

  

Der Fasan benötigt in seinem Lebensraum ausreichende Deckung, offene Flächen, die zur Nahrungsaufnahme und zur Balz genutzt werden können, sowie ein ganzjährig gewährleistetes Nahrungsangebot. Eine weitere Voraussetzung ist das Vorhandensein von Trinkwasser: Besonders in den Trockengebieten Mittelasiens ist die Art daher an Flussläufe und Gewässer gebunden, doch auch in anderen Teilen des Verbreitungsgebiets werden solche Lebensräume bevorzugt angenommen. Im Winter schneereiche Gebiete werden gemieden, was oft die Höhenverbreitung limitiert. Im Sommer begnügt sich die Art teils auch mit notdürftiger oder kleinräumiger Deckung; im Winter muss diese auch bei strenger Witterung genügend Schutz bieten. Ist dies im Sommerrevier nicht gegeben, findet zum Winter hin ein Biotopwechsel statt. Die Art wandert aber meist nur wenige Kilometer. Aufgrund der geselligen Lebensweise im Winterhalbjahr können dann ganze Populationen mit relativ kleinen Überwinterungsgebieten auskommen.[17]

  

Die ursprüngliche Verbreitung der Art liegt aufgrund dieser Ansprüche vor allem südlich der geschlossenen Wald- und Steppenzonen, wo natürlicherweise ein kleinräumiges Mosaik aus Feuchtgebieten, lichten Wäldern und Buschland sowie offenen Gras- und Halbwüsten optimale Bedingungen bietet. Diese Bedingungen finden sich auch in der europäischen Kulturlandschaft, so dass sich die Art hier im Vergleich zu anderen Hühnervögeln recht erfolgreich einbürgern ließ. Die einzelnen Unterarten unterscheiden sich dabei in ihren ökologischen Ansprüchen teils recht deutlich, was sich auch in den unterschiedlichen Einbürgerungserfolgen niedergeschlagen hat und an Orten, wo heute sowohl der colchicus-, als auch der torquatus-Typ vorkommen, besonders auffällig wird. Während ersterer eher an Wälder gebunden ist, besiedelt der letztere durchaus auch relativ offene Gras- und Kulturlandschaften.[17]

  

In der Kaukasusregion und am Kaspischen Meer kommt der Fasan in lichten Wäldern mit dichtem Unterwuchs aus Brombeere, in Galerie- und Auwäldern, Röhricht- oder Weidenbeständen und sumpfigen Dickichten vor. Die Höhenverbreitung reicht hier in bewaldeten Tälern bis 800 m. Bisweilen besiedelt die Art hier auch Teeplantagen.[18]

  

In den Trockengebieten zwischen dem Kaspischen Meer und dem Alai lebt der Fasan hauptsächlich an Flüssen und Gewässern und besiedelt hier Schilf- und Rohrbestände, Tamariskendschungel, Bestände aus Weiden und Ravennagras sowie Galeriewälder und Tugais. Seltener dringt die Art auch in Gebüsche in den Randbereichen der Trockensteppe vor. In der Kulturlandschaft ist sie auch an mit Pfahlrohr bewachsenen Gräben zu finden. In den Bergen kommt sie unter anderem in Gebüschen am Rande der Laubwaldzone vor, wandert aber im Winter in die Ebene ab. Die Höhenverbreitung reicht hier teils bis etwa 3400 m.[19]

  

Die Unterarten des Tarimbeckens besiedeln hohe Grasbestände und Schilfdickichte. Über jene am Südrand der Gobi ist wenig bekannt.[20]

  

Im geschlossenen ostasiatischen Verbreitungsgebiet bewohnen die drei westlichen Unterarten Ph. c. rothschildii, elegans und suehschanensis mit hohem Gras und Farnen bestandene Hänge und Gipfelflächen sowie – mit Ausnahme von suehschanensis – auch lichte Nadelwälder. Die nördlichen Unterarten Ph. c. pallasi, karpowi, strauchi und kiangsuensis zeigen ähnliche Ansprüche wie die der Kaukasusregion und der Buntfasan. Sie brauchen lichte Wälder mit dichtem Unterwuchs, Feldgehölze, Ufer- und Buschvegetation sowie zur Nahrungssuche weite Graswiesen, Felder oder Pflanzungen wie Teeplantagen. Diese Unterarten kommen auch im Bergland und auf Hochebenen in Höhen bis zu 3000 m vor.[21]

  

Die südöstlichen Unterarten Ph. c. torquatus, takatsukasae, decollatus und formosanus leben bevorzugt in Schilfsümpfen, zeigen sich zur Nahrungssuche aber viel auf Ödland und in der Kulturlandschaft, wie beispielsweise Reis- und Getreidefeldern. Sie sind nicht an Wälder gebunden und bevorzugen die Ebene oder hügelige Vorgebirge.

  

Die Nahrung des Fasans ist weitgehend vom Angebot bestimmt, den allergrößten Anteil macht dabei aber pflanzliche Kost aus. Lediglich in den ersten vier Lebenswochen besteht sie überwiegend aus Insekten, danach nimmt der Anteil der tierischen Nahrung stark ab. Die pflanzliche Nahrung besteht meist aus Sämereien, aber auch aus unterirdischen Pflanzenteilen wie Brutknöllchen, Zwiebeln und Wurzeln. Das Spektrum reicht dabei von den winzigen Samen kleiner Nelkengewächse bis hin zu Nüssen oder Eicheln. Hartschalige Früchte werden genauso gefressen wie für den Menschen giftige Beeren. Im ausgehenden Winter und im Frühling werden vermehrt Sprosse und frische Blättchen aufgenommen. Das Spektrum der tierischen Nahrung reicht von winzigen Arthropoden über Regenwürmer und Schnecken bis hin zu kleinen Wirbeltieren wie jungen Schlangen oder Wühlmäusen. Kleininsekten und deren Larven werden oft in erstaunlicher Menge und Individuenzahl aufgesammelt. Zur Verdauung werden 1–5 mm große Kiesel (Gastrolithen) oder in deren Ermangelung Teile von Schneckenhäusern oder kleine Knochen aufgenommen. Zur Fortpflanzungszeit werden von den Weibchen vermehrt kalkhaltige Kiesel geschluckt, die möglicherweise am Geschmack erkannt werden.[22]

  

Die Nahrungssuche erfolgt überwiegend am Boden, wobei teils mit den Füßen in der Erde gescharrt, zu einem überwiegenden Teil aber in seitlicher Bewegung mit dem Schnabel gegraben wird. Dabei arbeitet sich der Vogel auch bisweilen durch bis zu 30–35 cm tiefen Neuschnee. Kleine Lebewesen werden in geduckter Pirschjagd erbeutet, hängende Beeren teils vom Boden hochspringend, teils aber auch sitzend in Bäumen und Sträuchern abgeerntet. Oft wird die Nahrung in Form winziger Bestandteile aufgepickt, aus größeren Früchten werden Stücke herausgebissen.

  

Im Allgemeinen ist der Fasan ein Standvogel. Bietet das Sommerrevier nicht genug Deckung oder Ernährungsmöglichkeiten, dann wird lediglich das Biotop gewechselt. Die Wanderungsbewegungen finden bei Bedarf statt und liegen meist bei wenigen Kilometern. Nur von den nördlichen Unterarten Ph. c. turcestanicus, mongolicus und pallasi sind jährliche Abwanderungen über teils größere Strecken bekannt. Sie wandern schon frühzeitig im Jahr aus schneereichen Bergregionen in die Ebenen ab.

  

Ist der Fasan zur Brutzeit territorial, so lebt er im Winterhalbjahr in kleinen oder größeren Gesellschaften, die nicht selten nur aus Vögeln gleichen Geschlechts bestehen. Die Verbände der Weibchen umfassen dabei zwischen 10 und 30, selten bis zu 100 Individuen. Die der Männchen sind kleiner und bestehen bei gemischtgeschlechtlichen Trupps aus 3–4 Hähnen und wenigen Hennen oder nur aus 2–10 Hähnen. Besonders in den Gesellschaften der Hähne besteht eine strenge Rangordnung, Streitigkeiten um Futter werden oft vehement ausgetragen. Ähnliche Strukturen gibt es auch bei den Hennen, die in der Rangordnung immer unter den Hähnen stehen, dort fallen aber die Streitigkeiten meist weniger heftig aus. Die Rangordnung bleibt auch in der Fortpflanzungszeit bestehen: Dominante Hähne besetzen eher Reviere als subdominante Tiere.

  

Fasanen werden im ersten Jahr geschlechtsreif. Während junge Hähne schon im ersten Herbst fortpflanzungsfähig sind, reifen die Ovarien der Hennen erst im Frühjahr.

  

Zur Fortpflanzungszeit lebt der Fasan in Harem-Polygynie, ein Hahn verpaart sich meist mit ein bis zwei, manchmal drei oder mehr Hennen. Einen Extremfall stellt der Bericht von einem Hybridfasan aus den USA dar, der einen Harem von 16 Hennen hielt.[25] Nach der Auflösung der Wintergesellschaften besetzt der Hahn ein Revier, in dem er hindurchziehende Hennen an sich zu binden versucht. Ist dies erfolgreich, begleitet er die Hennen auf den täglichen Streifzügen durch das Revier. Die Balz findet jeweils paarweise statt. Nach erfolgreicher Begattung sondert sich das Weibchen vom Harem ab und geht alleine dem Brutgeschäft innerhalb des Reviers nach, während der Hahn sich gegebenenfalls mit weiteren Weibchen verpaart. Sind alle Hennen am Brüten, verliert der Hahn das Interesse am Revier und verteidigt es nicht weiter. Nur in seltenen Ausnahmefällen wurde davon berichtet, dass Hähne sich am Brutgeschäft und der Jungenaufzucht beteiligten. Nach der Brutzeit vergesellschaften sie sich dann zum Teil wieder mit Trupps, die sich aus diesjährigen Jungvögeln zusammensetzen.

  

Die Fortpflanzungszeit liegt im gesamten natürlichen Verbreitungsgebiet mit leichten geografisch und witterungsbedingten Verschiebungen zwischen März und Juni. In Mitteleuropa beginnt sie ab Mitte März und ist meist gegen Ende Mai oder Anfang Juni abgeschlossen. Kopulationen wurden von Ende März bis Ende Juni festgestellt. Es findet nur eine Jahresbrut statt. Bei Gelegeverlust kommt es aber bis zu zwei Mal zu Nachgelegen, so dass späte Bruten im August und September nicht selten sind.

  

Abweichungen von der üblichen Phänologie kann es in Gebieten geben, in denen der Fasan eingeführt wurde. So beträgt die Dauer der Fortpflanzungszeit im klimatisch günstigen Neuseeland teilweise bis zu acht Monate. Hier kommt es wohl auch zu Zweitbruten.

  

Das Nest besteht aus einer flachen Mulde von 12–27 cm Durchmesser und 2–12 cm Tiefe. Diese ist entweder schon vorhanden oder wird vom Weibchen ausgescharrt oder geformt und höchstens mit einigen spärlichen Halmen, Wurzeln oder Reisern ausgekleidet. Sie befindet sich meist auf dem Boden und ist von der Krautschicht oder der unteren Strauchschicht gut gedeckt. Oft werden Nester am Rande von Dickichten oder Hecken angelegt und nicht selten stehen sie in der Mitte von Grasbulten. Einige Nester finden sich auch erhöht auf Heuballen oder Kopfweiden oder auch in verlassenen Nestern von Tauben, Krähen oder Greifvögeln. Diese können sich bis zu 10 m hoch befinden.

  

Die mäßig bis stark glänzenden Eier sind ungezeichnet, stumpfoval und durchschnittlich 46 × 36 mm groß. Die Färbung liegt zwischen braun bis olivbraun und olivgrün bis blaugrau und kann innerhalb eines Geleges stark variieren. Die Gelegegröße variiert teils bei den Unterarten und liegt zwischen 4 und 16 Eiern, meist aber zwischen 8 und 12. Größere Gelege stammen vermutlich meist von zwei Hennen. Ersatzgelege sind meistens kleiner.

  

Ist noch kein Nest vorhanden, verlegen Hennen die ersten Eier häufig in die Nester anderer Hennen oder sogar anderer Vogelarten wie anderen Hühnervögeln, Enten oder Rallen. Manche Eier werden auch einfach in der Landschaft abgelegt. Zu kleine Gelege werden bisweilen durch runde Kieselsteine ergänzt.

  

Die Eier werden meist mit 24 Stunden Abstand in der Mittagszeit abgelegt, bisweilen wird eine bis zu zweitägige Pause eingelegt. Der früheste Legebeginn liegt in Mitteleuropa Mitte März, die meisten Eier werden zwischen Ende April und Anfang Juni abgelegt. Die Bebrütung beginnt nach Ablage des letzten Eies oder 1 bis 2 Tage später. Sie dauert etwa 23 Tage, bei häufigen Störungen auch länger.

  

The common pheasant (Phasianus colchicus), is a bird in the pheasant family (Phasianidae). It is native to Asia and has been widely introduced elsewhere as a game bird. In parts of its range, namely in places where none of its relatives occur such as in Europe (where it is naturalized), it is simply known as the "pheasant". Ring-necked pheasant is both the name used for the species as a whole in North America and also the collective name for a number of subspecies and their intergrades which have white neck rings.

  

The word pheasant is derived from the ancient town of Phasis, the predecessor of the modern port city of Poti in Western Georgia.

  

It is a well-known gamebird, among those of more than regional importance perhaps the most widespread and ancient one in the whole world. The common pheasant is one of the world's most hunted birds;[2] it has been introduced for that purpose to many regions, and is also common on game farms where it is commercially bred. Ring-necked pheasants in particular are commonly bred and were introduced to many parts of the world; the game farm stock, though no distinct breeds have been developed yet, can be considered semi-domesticated. The ring-necked pheasant is the state bird of South Dakota, one of only three U.S. state birds that is not a species native to the United States.

  

The green pheasant (P. versicolor) of Japan is sometimes considered a subspecies of the common pheasant. Though the species produce fertile hybrids wherever they coexist, this is simply a typical feature among fowl (Galloanseres), in which postzygotic isolating mechanisms are slight compared to most other birds. The species apparently have somewhat different ecological requirements and at least in its typical habitat, the green pheasant outcompetes the common pheasant. The introduction of the latter to Japan has therefore largely failed.

  

There are many colour forms of the male common pheasant, ranging in colour from nearly white to almost black in some melanistic examples. These are due to captive breeding and hybridization between subspecies and with the green pheasant, reinforced by continual releases of stock from varying sources to the wild. For example, the "ring-necked pheasants" common in Europe, North America and Australia do not pertain to any specific taxon, they rather represent a stereotyped hybrid swarm.[3] Body weight can range from 0.5 to 3 kg (1.1 to 6.6 lb), with males averaging 1.2 kg (2.6 lb) and females averaging 0.9 kg (2.0 lb).[4][5]

  

The adult male common pheasant of the nominate subspecies Phasianus colchicus colchicus is 60–89 cm (24–35 in) in length with a long brown streaked black tail, accounting for almost 50 cm (20 in) of the total length. The body plumage is barred bright gold and brown plumage with green, purple and white markings. The head is bottle green with a small crest and distinctive red wattle. P. c. colchicus and some other races lack a white neck ring.

  

The female (hen) is much less showy, with a duller mottled brown plumage all over and measuring 50–63 cm (20–25 in) long including a tail of around 20 cm (7.9 in). Juvenile birds have the appearance of the female with a shorter tail until young males begin to grow characteristic bright feathers on the breast, head and back at about 10 weeks after hatching.

  

The green pheasant (P. versicolor) is very similar, and hybridization often makes the identity of individual birds difficult to determine. Green pheasant males on average have a shorter tail than the Common pheasant and have darker plumage that is uniformly bottle-green on the breast and belly; they always lack a neck ring. Green pheasant females are darker, with many black dots on the breast and belly.

  

In addition, various color mutations are commonly encountered, mainly melanistic (black) and flavistic (isabelline or fawn) specimens. The former are rather common in some areas and are named Tenebrosus pheasant

  

This species was first scientifically described by Linnaeus in his Systema naturae in 1758 under its current scientific name. The common pheasant is distinct enough from any other species known to Linnaeus for a laconic [Phasianus] rufus, capîte caeruleo – "a red pheasant with blue head" – to serve as entirely sufficient description. Moreover, the bird had been extensively discussed before Linnaeus established binomial nomenclature. His sources are the Ornithologia of Ulisse Aldrovandi,[6] Giovanni Pietro Olina's Uccelliera,[7] John Ray's Synopsis methodica Avium & Piscium,[8] and A natural history of the birds by Eleazar Albin.[9] Therein – essentially the bulk of the ornithology textbooks of his day – the species is simply named "the pheasant" in the books' respective languages. Whereas in other species, such as the eastern meadowlark (Sturnella magna), Linnaeus felt it warranted to cite plumage details from his sources, in the common pheasant's case he simply referred to the reason of the bird's fame: principum mensis dicatur[verification needed]. The type locality is given simply as "Africa, Asia".[10]

  

However, the bird does not occur in Africa, except perhaps in Linnaeus' time in Mediterranean coastal areas where they might have been introduced during the Roman Empire. The type locality was later fixed to the Rioni River – known as Phasis to the Ancient Greeks – where the westernmost population occurs. These birds, until the modern era, constituted the bulk of the introduced stock in Europe; the birds described by Linnaeus' sources, though typically belonging to such early introductions, would certainly have more alleles in common with the transcaucasian population than with others. The scientific name is Latin for "Pheasant from Colchis", colchicus referring to the west of modern-day Georgia;[11] the Ancient Greek term corresponding to the English "pheasant" is Phasianos ornis (Φασιανὸς ὂρνις), "bird of the river Phasis".[12] Although Linnaeus included many Galliformes in his genus Phasianius—such as the domestic chicken and its wild ancestor the red junglefowl, nowadays Gallus gallus—today only the common and the green pheasant are placed in this genus. As the latter was not known to Linnaeus in 1758, the common pheasant is naturally the type species of Phasianus.

  

In the USA, common pheasants are widely known as "ring-necked pheasants". More colloquial North American names include "chinks" or, in Montana, "phezzens".[13] In China, meanwhile, the species is properly called zhi ji (雉鸡)—"pheasant-fowl"—essentially implying the same as the English name "common pheasant". Like elsewhere, P. colchicus is such a familiar bird in China that it is usually just referred to as shan ji (山雞), "mountain chicken",[14] a Chinese term for pheasants in general.

  

As of 2005, it had the smallest known genome of all living amniotes, only 0.97 pg (970 million base pairs); however, the black-chinned hummingbird is now currently held to have the smallest.

  

There are about 30 subspecies in five (sometimes six) groups.[16] These can be identified according to the male plumage, namely presence or absence of a white neck-ring and the color of the uppertail (rump) and wing coverts. As noted above, introduced population in our time mix the alleles of various races in various amounts, differing according to the original stock used for introductions and what natural selection according to climate and habitat has made of that.

  

Sometimes this species is split into the Central Asian Common and the East Asian ring-necked pheasants, roughly separated by the arid and high mountainous regions of Turkestan. However, while the western and eastern populations probably were entirely separate during the Zyryanka glaciation when deserts were more extensive,[17] this separation was not long enough for actual speciation to occur. Today, the largest variety of color patterns is found where the western and eastern populations mix, as is to be expected. Females usually cannot be identified even to subspecies group with certainty.

  

The subspecies groups, going from west to east, and some notable subspecies are:

  

Phasianus colchicus colchicus group – Caucasus pheasants

Caucasus to W Turkestan.

No neck ring. Wing coverts buff to brown, uppertail coverts rusty to chestnut.

Phasianus colchicus chrysomelas/principalis group – white-winged pheasants including Prince of Wales pheasant (P. c. principalis)

Central Turkestan.

No or vestigial neck ring. Wing coverts white, uppertail coverts and general plumage hue bronze to brown.

Phasianus colchicus mongolicus group – Mongolian ring-necked pheasants or white-winged ring-necked pheasants

NE Turkestan and adjacent Mongolia.

Broad neck ring. Wing coverts white, uppertail coverts hue rusty to chestnut, general plumage hue copper.

Phasianus colchicus tarimensis group – Tarim pheasants

SE Turkestan around the Tarim Basin.

No or vestigial neck ring. Wing coverts buff to brown, uppertail coverts dark khaki to light olive.

Phasianus colchicus torquatus group – Chinese ring-necked pheasants including Taiwan pheasant (P. c. formosanus)

Throughout China but widespread in the east, extending to northernmost Vietnam and Taiwan in the south and to the Strait of Tartary region in the north. Most pheasants in North America are of this group.

Usually broad neck ring. Wing coverts tan to light grey (almost white in some), uppertail coverts grey to powder blue with orange tips. Top of head light grey.

Phasianus colchicus karpowi – Korean ring-necked pheasant

Central and southern Korean Peninsula and Jeju island in S.Korea.

Phasianus colchicus pallasi – Manchurian ring-necked pheasant or (Korean) northern ring-necked pheasant

Northern part (alpine region) of Korean peninsula to northeastern China (Manchu).

  

Common pheasants are native to Asia, their original range extending from between the Black and Caspian Seas to Manchuria, Siberia, Korea, Mainland China and Taiwan. The birds are found in woodland, farmland, scrub, and wetlands. In its natural habitat the common pheasant lives in grassland near water with small copses of trees.[16] Extensively cleared farmland is marginal habitat that cannot maintain self-sustaining populations for long[18]

  

Common pheasants are gregarious birds and outside the breeding season form loose flocks. Wherever they are hunted they are always timid once they associate humans with danger, and will quickly retreat for safety after hearing the arrival of hunting parties in the area.

  

While common pheasants are able short-distance fliers, they prefer to run. If startled however, they can suddenly burst upwards at great speed, with a distinctive "whirring" wing sound and often giving kok kok kok calls to alert conspecifics. Their flight speed is only 43–61 km/h (27–38 mph) when cruising but when chased they can fly up to 90 km/h (56 mph).

  

Common pheasants feed solely on the ground but roost in sheltered trees at night. They eat a wide variety of animal and vegetable type-food, like fruit, seeds and leaves as well as a wide range of invertebrates, with small vertebrates like snakes, lizards, small mammals, and birds occasionally taken.

  

The males are polygynous as is typical for many Phasianidae, and are often accompanied by a harem of several females.[19] Common pheasants nest on the ground, producing a clutch of around ten eggs over a two-three week period in April to June. The incubation period is about 23–26 days. The chicks stay near the hen for several weeks after hatching but grow quickly, resembling adults by only 15 weeks of age.

  

Common pheasants can now be found across the globe due to their readiness to breed in captivity and the fact they can naturalise in many climates. Pheasants were hunted in their natural range by Stone Age humans just like the grouse, partridges, junglefowls and perhaps peacocks that inhabited Europe at that time. At least since the Roman Empire the bird was extensively introduced in many places and has become a naturalized member at least of the European fauna. Introductions in the Southern Hemisphere have mostly failed, except where local Galliformes or their ecological equivalents are rare or absent.

  

The bird was naturalized in Great Britain around the 10th century AD, arguably earlier, by both the Romano-British[20] and the Normans, but became extirpated from most of the isles in the early 17th century. It was rediscovered as a gamebird in the 1830s after being ignored for many years. Since then it has been reared extensively by gamekeepers. Because around 30 million pheasants are released each year on shooting estates, it is widespread in distribution, although most released birds survive less than a year in the wild. The Game & Wildlife Conservation Trust is researching the breeding success of reared pheasants and trying to find ways to improve this breeding success to reduce the demand to release as many reared pheasants and increase the wild population. As the original Caucasian stock all but disappeared during the Early Modern era, most dark-winged ringless birds in the UK are actually descended from Chinese ringneck and green pheasant hybrids[21] which were commonly used for rewilding.

  

Common pheasants were introduced in North America in 1881,[22][23] and have become well established throughout much of the Rocky Mountain states (Colorado, Montana, Wyoming, etc.), the Midwest, the Plains states, as well as Canada and Mexico. In the southwest, they can even be seen south of the Rockies in Bosque del Apache National Wildlife Refuge 161 km (100 mi) south of Albuquerque, New Mexico. It is now most common on the Great Plains. Common pheasants have also been introduced to much of northwest Europe, the Hawaiian Islands, Chile, St. Helena, Tasmania, New Zealand, and Rottnest Island off Australia. It has also been unsuccessfully introduced to many other countries.

  

Common pheasants are bred to be hunted and are shot in great numbers in Europe, especially the UK, where they are shot on the traditional formal "driven shoot" principles, whereby paying guns have birds driven over them by beaters, and on smaller "rough shoots". The open season in the UK is 1 October – 1 February, under the Game Act 1831. Generally they are shot by hunters employing gun dogs to help find, flush, and retrieve shot birds. Retrievers, spaniels, and pointing breeds are used to hunt pheasants.

  

The doggerel "Up gets a guinea, bang goes a penny-halfpenny, and down comes a half a crown" reflects the expensive sport of nineteenth century driven shoots in Britain,[25] when pheasants were often shot for sport rather than as food. It was a popular royal pastime in Britain to shoot common pheasants. King George V shot over a thousand pheasants out of a total bag of 3,937 over a six-day period in December 1913 during a competition with a friend, however did not do enough to beat him.[21]

  

Common pheasants are traditionally a target of small game poachers in the UK, but due to low value of pheasants in the modern day some have resorted to stealing chicks or poults from pens.[26] The Roald Dahl novel Danny the Champion of the World dealt with a poacher (and his son) who lived in the United Kingdom and illegally hunted common pheasants.

  

Pheasant farming is a common practice, and is sometimes done intensively. Birds are supplied both to hunting preserves/estates and restaurants, with smaller numbers being available for home cooks. Pheasant farms have some 10 million birds[citation needed] in the U.S. and 35 million in the United Kingdom.

  

The carcasses were often hung for a time to improve the meat by slight decomposition, as with most other game. Modern cookery generally uses moist roasting and farm-raised female birds. In the UK and U.S., game is making somewhat of a comeback in popular cooking, and more pheasants than ever are being sold in supermarkets there.[27] A major reason for this is consumer attitude shift from consumption of red meat to white.

  

Most common pheasants bagged in the United States are wild-born feral pheasants.[citation needed] In some states[29] captive-reared and released birds make up much of the population[30]

  

Pheasant hunting is very popular in much of the U.S, especially in the Great Plains states where a mix of farmland and native grasslands create ideal habitat. South Dakota alone has an annual harvest of over a million birds a year by over 150,000 hunters.[31] Much of the North American hunting is done by groups of hunters with flushing dogs such as Labrador Retrievers and Springer Spaniels walking through fields and shooting the birds as they take flight. There are also many hunters who use Pointers such as English Setters or German Shorthairs to find and hold pheasants for hunters to flush and shoot.

  

Quelle:

en.wikipedia.org/wiki/Common_pheasant

  

de.wikipedia.org/wiki/Fasan

   

Für den Häutungsprozess entsteigen die Larven dem Wasser und suchen sich das nächstmögliche Substrat (Stein, Erdklumpen, Vegetation) zum Hochklettern. Hat die Larve eine geeignete Stelle und ihre endgültige Position gefunden, pumpt die Larve Blut („Hämolymphe“) in Thorax und Kopf. Gleichzeitig schluckt sie Luft. Dadurch reisst die Larvenhaut entlang der Rückennaht an Thorax und Kopf auf, und die junge Libelle arbeitet sich aus der Larvenhaut heraus. Anschließend wird Hämolymphe in die Flügeladern gepresst, die sich durch den Druck strecken und die Flügel entfalten. Noch bevor die Flügel vollständig ausgehärtet („sklerotisiert“) sind (das ist erst 20 - 30 Stunden später geschehen), startet die Libelle zu ihrem ersten kurzen Flug („Jungfernflug“). Am Ufer ist die alte Larvenhaut („Exuvie“) zurückgeblieben. Während des Schlüpfens sind die Libellen völlig hilflos Feinden, aber auch der Witterung ausgesetzt.

 

For the molting process, the larvae emerge from the water and look for the next possible substrate (stone, clods, vegetation) for high climbing. The larva has found a suitable place and its final position, the larva is pumping blood ("hemolymph") in the thorax and head. At the same time she swallows air. This pulls the larval skin along the back seam of the thorax and head, and the young dragonfly larvae works from the skin out. Hemolymph is then pressed into the wing veins that extend through the pressure and unfold the wings. Even before the wing completely cured ("sclerotized") are (which is only 20 - 30 hours later done), the dragonfly is kicking off its first short flight ("maiden flight"). On the shore, the old larval skin ("exuvia") is retarded. During hatching the dragonflies are exposed completely helpless enemies, but also the weather.

Title: Die Gartenwelt

Identifier: diegartenwelt16berl

Year: 1897 (1890s)

Authors:

Subjects: Gardening

Publisher: Berlin : G. Schmidt

Contributing Library: New York Botanical Garden, LuEsther T. Mertz Library

Digitizing Sponsor: The LuEsther T Mertz Library, the New York Botanical Garden

  

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XVI, 5 Die G a r U n w e 11. 5~9 macht, ist wohl allgemein bekannt. Die beliebte grünlich- weiÃe Farbe, deren hervorragende Wirkung besonders bei künstlichem Lichte recht zur Geltung kommt, ist bei getriebenen Hydrangea paniculata besonders ausgeprägt. Prunus triloba sind auch recht beliebt, sehen aber bei alleiniger Verwendung etwas steif aus. Vorstehend gab ich nur einige Beispiele. Es kommt immer darauf an, den Geschäften etwas anzubieten, was sie gebrauchen können und was von der Alltäglichkeit etwas abweicht. Die Beschaffung der Treibsträucher ist sehr leicht, und über das Verfahren bei der Treiberei wurde in dem Artikel âDie Treiberei der Ziergehölze" (Jahrg. XV, Nummer 38) aus- führlich berichtet. Reiter. Obstbau. «r. Orangen und Mandarinen ohne Samen. Samenlose Hesperiden- äpfel! Samenlose Früchte â das war seit langem der Wunsch aller Feinschmecker und aller Tafelfreunde. Nun gibt es vielerlei samen- oder kernlose Früchte, aber immer noch sind bei den meisten dieser für die Natur nichtsnutzigen, aber für der Menschen Tisch vielge- wünschten Obstsorten das Kernhaus oder die inneren Fruchthäute, an denen die Samen haften und im Safte schwimmen, oder worin sie geborgen sind, zurückgeblieben. Es gibt z. B. noch keine Orange oder Mandarine ohne innere Scheidehäute und es wird kaum jemals einen Apfel oder eine Birne ohne Kernhaus geben. Also, samenlose Bananen sind von allen diesen Früchten noch die reinsten im Fruchtfleische. Aber auch Orangen und Mandarinen sind recht gut darin bestellt, und man kann, ohne Magenbeschwerden W $s \ 1 *"flt "' l . J|L *'â X '' i ftk 1 \ 4 ^T V i F yr ?&* -10 H . f-^t 'S KV mjjt f

 

Text Appearing After Image:

Getriebene Rhododendron (Azalea) mollis (oben) und Hydrangea paniculata (links unten). fürchten zu müssen, allen Saft und alle Fasern, die auf ein Minimum reduziert sind, schlucken. Samenlose Orangen gibt es in mehreren Varietäten. Die von Jaffa in Syrien sollen die gröÃten, die von Kalifornien die schmackhaftesten und saftigsten sein. Im Jahre 1903 kam aus Washington, durch den dortigen Gesandten Italiens, eine gute Zahl Bäumchen der Sorte Washington Navel nach Neapel, welche die italienische Regierung zu Versuchen fortgab. Ein Teil dieser Bäumchen kam nach den Besitzungen S. M. des Königs, nach Castelporziano. Seitdem habe ich aber nichts wieder davon gehört. An mich selbst sandte die amerikanische Regierung verschiedene Male wertvolle Orangensorten, die als sehr winterhart bezeichnet und für die Kultur in nicht frostfreien nördlichen Gegenden empfohlen wurden; es sind Bastarde der Citrus trifoliata und Citrus Aurantium edelster Rasse. Ich gab sie Orangenfreunden Kalabriens und pflanzte selbst davon im kühlen Toskana bei Freunden an. Ihre Früchte sind zwar groà und schön, mit dicker Haut, aber weit da- von entfernt, schmackhafte Orangen zu sein. Auch in Spanien, Valenzia und Andalusien fand ich feine samenlose Orangen, allein die schlauen Spanier geben keine Pflanzen davon ab. Aus Jaffa ist es auch sehr schwer, etwas zu holen. Ich machte schlimme Er- fahrungen mit dort geborenen Deutschen! Am Grabe des Heilandes leben seltsame Menschen, und die Ehre gilt dort, wie es scheint, am wenigsten. Aus Yokohama bekam ich vor Jahren Bäumchen von samenlosen Mandarinen. Ich pflanzte dieselben am Golfe von Gioja Tauro, unten in Kalabrien, an Mauern, und sie tragen jeden Winter reich- 'ch Früchte. Diese sind mittelgroÃ, sehr schön goldfarben, saftig und ganz ohne Kerne. Das ist kein geringer Vorteil. Dennoch machen sie keine Revolution in der Mandarinenzucht Italiens und man läÃt die alten Sorten ruhig weiter wachsen. Ja, wenn man sie den südlichen Bauern und Züchtern bringt, ihnen gleich groÃe Käume, die sofort groÃe Renten bringen, schenkt, dann macht er

  

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