Friedrich Vordemberge-Gilderwart: ''Ein Musterfall an Klarheit und Lebendigkeit''
Im Felix-Nussbaum-Haus, umrahmt von den Selbstbildnissen Felix Nussbaums, hat Bürgermeister Burkhard Jasper, am Sonntag, 2. Dezember, das Vordemberge-Gildewart-Jahr eröffnet. Der am 17. November in der Osnabrücker Altstadt geborene Friedrich Vordemberge-Gildewart (v-g) starb am 19. Dezember 1962 in Ulm.

Jasper hob die Bedeutung v-g's für die Kunstentwicklung des 20. Jahrhunderts hervor und freute sich darüber, dass von einem in Osnabrück geborenen Künstler wichtige Impulse für die Kunstrichtung des Konstruktivismus ausgegangen seien.

Die Direktorin des Felix-Nussbaum-Hauses, Inge Jaehner zeigte v-g im Spiegel der Zeit. Sie öffnete ein weites Panorama, in das sie v-g auf ebenso heitere wie ernsthafte Weise einordnen konnte. Zu Wort kamen dabei Zeitgenossen v-g's wie Erich-Maria Remarque, Hans Arp und Kurt Schwetter - rezitiert von Herbert Hähnel vom Theater Osnabrück. Schließlich befragte Dr. Susanne Tauss Prof. Dietrich Helms, der v-g persönlich gekannt hat. "v-g ist ein Musterfall an Klarheit und Lebendigkeit", sagte Helms. "Diese Kombination ist eine Ausnahme von der man wunderbar profitieren und so auch Spaß haben kann."
Musikalisch begleitete die Matinee Wladimir Krassmann vom Theater Osnabrück am Flügel.
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