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DSC_0248 | by Sören Kohlhuber
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DSC_0248

Am 02.06.2012 nahmen ca. 500 Neonazis an einem Aufmarsch in Hamburg statt. Gerichtlich wurde ihnen eine Alternativroute zugewiesen. Statt durch die Innenstadt ging es durch einen Randbezirk - Hamburg-Wandsbeck.

 

Der zugewiesene Route über den Eilbecker Weg war durch Antifaschisten verhindert worden. Immer wieder brannten Barrikaden, z.T. sechs an der Zahl gleichzeitig und es gab Sitzblockaden mit mehreren hundert Teilnehmern. Die Polizeiführung versuchte den Weg mit Hilfe von technischen Geräten und Pferden, aber auch durch den Körpereinsatz freizuräumen. Dabei kam es zu vielen Verletzungen durch Überdehnung von Gelenken, Pfeffersprayeinsatz und körperlicher Gewalt durch die Beamten.

 

Aufgrund des massiven Widerstandes der Antifaschisten wichen die Neonazis auf eine südliche Route, über die Pappelallee und die Hasselbrockstraße aus. Auch hier kam es zu Sitzblockaden und einem direkt Kontakt von Links und Rechts, wobei hauptsächlich Wurfgeschosse ausgetauscht wurden.

 

Am Ende mussten die Neonazis aber auch die zweite Alternativroute abbrechen lassen und liefen nur 1.500 Meter.

 

Sowohl auf dem Weg zum Aufmarsch, wie auch auf dem Rückweg kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Linken und Rechten.

 

Die Polizei nahm mehrere hundert Demonstranten, hauptsächlich aus dem linken Spektrum fest. In der Nacht vor dem Aufmarsch brannten ein knappes Dutzend Polizeiwagen in Hamburg. Hauptsächlich traf es hier Fahrzeuge aus Nordrhein-Westfalen.

 

Was sich bei der Hamburger Polizei wieder gezeigt hat ist ihr verfehltes Einsatzkonzept, welches massive Ausschreitungen begünstigt. Der Einsatz von Wasserwerfern statt BFE mag Einheiten sparen, bringt Effektiv aber nichts ausser verwüstete Straßenzüge.

 

Die Einsatzkräfte bestanden hauptsächlich aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachen, Nordrhein-Westfalen und der Bundespolizei.

 

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Die Fotos unterstehen dem Copyright.

Die Bilder sind auch in druckbarer also hochauflösender Qualität vorhanden und können erfragt werden.

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Taken on June 3, 2012