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Pictures & Thoughts | by ░S░i░l░a░n░d░i░
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Pictures & Thoughts

[...] If these pictures are also the only way of Zen masters to the findings on the basis of his intellectual insight world view to express, so it is for most of us are not easy to grasp their meaning fully.

 

If we seek refuge with the usual terminology, we will realize that the Zen master says that our everyday experience their true significance only in relation to the spiritual order of being acquired, and that as long as we are not in touch with this order, all what we think is real, not real is reality and no longer holds as a mere dream, and only when the spiritual world in a lively way, this world imposes, it can gain a new meaning that gives meaning to our lives.

 

Here a warning is necessary, because these frequent reference back to the spiritual world could lead to the belief that there is actually two separate, independent worlds: the spiritual and the sensuous-intellectual.

 

But we must remember that these are two conceptually distinct aspects of a world.

 

If we do not recognize the fact that we would falsely believe in two separate worlds, each of which the other denied.

 

We have to go a step further and say that this relative world in which we believe that we live in, none other than the spirit-world itself

 

Indeed, there is only one complete, undivided, whole world and nothing else.

 

Only our conceptual considerations have meant that we speak of the spirit world, as if it had a more real world than you world of the senses, or vice versa would be of the world of the senses as it more real than the spirit world.

 

But the separation is an invention of our thinking, what can not be shared is shared, think of a part to be as real as the indivisible whole. [...]

  

Wenn diese Bilder auch die einzige Möglichkeit des Zen-Meister sind, um der auf Grund seiner geistigen Einsicht gewonnenen Weltschau Ausdruck zu geben, so ist es doch für die meisten von uns nicht leicht, deren Sinn vollständig zu erfassen.

 

Wenn wir Zuflucht bei der gewöhnlichen Terminologie suchen, werden wir erkennen, dass der Zen-Meister meint, dass unsere Alltagserfahrung ihre wahre Bedeutung erst im Verhältnis zur geistigen Ordnung des Seins erlangt und dass, solange wir nicht in Fühlung mit dieser Ordnung sind, alles, was wir für real halten, keineswegs real ist und nicht mehr Wirklichkeit besitzt als ein bloßer Traum; nur wenn die geistige Welt in lebendiger Weise sich dieser Welt aufprägt, kann diese ein neue Bedeutung erlangen, die unserem Leben Sinn gibt.

 

Hier ist eine Warnung nötig, denn diese häufigen Rückbezüge auf die geistige Welt könnten zu dem Glauben führen, dass es in Wirklichkeit zwei getrennte, unabhängige Welten gäbe: die geistigen und die sinnhaft-verstandesmäßige.

 

Aber wir müssen uns erinnern, dass dies nur zwei gedanklich unterschiedene Aspekte der einen ganzen Welt sind.

 

Wenn wir die Tatsache nicht erkennen, würden wir fälschlich an zwei unabhängige Welten glauben, von denen jede die andere verneint.

 

Wir müssen noch einen Schritt weitergehen und feststellen, dass diese relative Welt, in der wir glauben, dass wir leben, keine andere ist als die Geist-Welt selbst.

 

Tatsächlich gibt es nur eine vollständige, ungeteilte, ganze Welt und nichts anderes.

 

Nur unsere gedanklichen Überlegungen haben dazu geführt, dass wir von der Geist-Welt sprechen, wie wenn sie eine realere Welt wäre als dir Welt der Sinne, oder umgekehrt von der Welt der Sinne als wäre, sie wirklicher als die Geist-Welt.

 

Aber die Trennung ist eine Erfindung unseres Denkens; was gar nicht geteilt werden kann, wird geteilt, glaubt der eine Teil so real zu sein wie das unteilbare Ganze.

 

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|| Source: D.T.Suzuki "Wesen und Sinn des Buddhismus" "Ur-Erfahrung und Ur-Wissen" - Hua-Yen-Philosophie || Wikipedia: D. T. Suzuki ||

 

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Taken on August 14, 2010