22.10.2017 Berlin: Shoahleugner provoziert auf bürgerlicher Anti-Afd-Demonstration

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    Am Rande der bürgerlichen Demonstration gegen den Einzug der Afd in den Bundestag vom 22.10.2017, der sich rund 12.000 Menschen anschlossen, kam es zu Provokationen durch einen Shoahleugner, der bereits von einer Querfront-Friedensveranstaltung der Rechtsaußen Frank Geppert und Stephan Steins bekannt ist. Damals beteiligte er sich mit einem Schild an der Veranstaltung, das sich auf der einen Seite mit einem Zitat Horst Mahlers für die Abschaffung von § 130 StGB Volksverhetzung einsetzte und auf der anderen Seite antisemitische Verschwörungstheorien inklusive der Leugnung der Shoah zeigte [1].

    Am 22.10.2017 hatte er sich mit einem Unterstützer, der ihn bei seiner Mission filmte, und einem tarnenden Schild der Partei DIE LINKE unter die Demonstranten gemischt und provozierte durch ein mitgebrachtes Megaphon. Als Antifaschisten auf ihn aufmerksam wurden, stellten sie ihn erst zur Rede und versuchten ihn anschließend aus der Demonstration zu drängen. Dabei inszenierte dieser sich als Opfer und rief laut nach der Polizei, die sich nicht von seiner Friedfertigkeit überzeugen ließ und die kurze Rangelei mit einem Platzverweis für ihn beendete.

    [1] www.flickr.com/photos/recherche-netzwerk-berlin/sets/7215...

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