30.04.2014 - Berlin - Allet oder nüscht! Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung! - Antikapitalistische Walpurgisnacht 2014
Am Abend des 30.04.2014 sind in Berlin-Wedding rund 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen soziale Ausgrenzung, Gentrifizierung und alltäglichen Rassismus zu protestieren. Der Protest richtete sich zudem gegen steigende Mieten und die zunehmende Anzahl von Zwangsräumungen. Auf Transparente und in Sprechchören machten die Demonstranten den Berliner Senat für die katastrophale Situation auf dem Wohnungsmarkt mit verantwortlich und forderten bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen. Die Demonstration verlief weitgehend friedlich, lediglich am Ende kam es zu vereinzelten Festnahmen.
Rund 4.000 Menschen demonstrierten am Abend des 30. April 2014 in Berlin-Wedding gegen soziale Ausgrenzung, Gentrifizierung und alltäglichen Rassismus. Der Protest richtete sich zudem gegen die steigende Mieten, die zunehmende Anzahl von Zwangsräumungen sowie die Verdrängung der sozial schwachen Bevölkerung aus dem ehemaligen Arbeiterbezirk Wedding. Die Demonstranten machten den Berliner Senat für die desaströsen Situation auf dem Wohnungsmarkt und verliehen ihrer Forderungen nach mehr bezahlbaren Wohnraum lautstark zum Nachdruck.
Unter dem Motto "Allet oder nüscht! Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!" versammelten sich die Demonstranten am U-Bahnhof Seestraße zur Auftaktkundgebung. Gegen 20.00 Uhr startete der Aufzug und die Demonstranten zogen zunächst durch den Sprengelkiez. Von dort ging es weiter zum Jobcenter Wedding sowie Kurt-Schumacher-Haus, dem Sitz des Berliner SPD-Landesverbandes, das von einem massiven Polizeiaufgebot gesichert wurde. Weitere Stationen waren das Hausprojekt Scherer 8 sowie das Polizeiabschnitt 36 in der Pankstraße.
Auf der Demonstrationstrecke durch Wedding kam es immer wieder Solidaritätsbekundungen von Anwohnern. So wurden auf Dächern und Balkonen entlang an der Demonstrationsstrecke immer wieder Transparente herunter gerollt, Bengalische Feuer und Leuchtraketen gezündet. An der Pank - Ecke Thurneysserstraße wurde die Demonstration von den Veranstalter überraschenderweise vorzeitig für beendet erklärt. Der Veranstalter begründete diesen Schritt damit, dass zum einen die Polizeipräsenz zu massiv wurde und zum anderen der Aufzug von der Polizei zu eng begleitet worden sei.
Zu der Demonstration, die zum dritten Mal stattfand, aufgerufen hatte das Bündnis „Hände weg vom Wedding“. Das Bündnis wurde Anfang 2012 gegründet und ist seitdem ein Bestandteil der sog. "antikapitalistischen Walpurgisnacht". Die Organisatoren kritisieren die fortgeschrittene Gentrifizierung des Stadtteils. So seien die Mieten rund um die Müllerstraße und dem nahen Umfeld so rasant gestiegen, dass immer mehr alteingesessene Menschen den Stadtteil verlassen.
Die Veranstaltung verlief weitgehend friedlich, zu besonderen Zwischenfällen ist es dabei nicht gekommen. Lediglich vor und nach der Demonstration kam es zu einigen vorläufigen Festnahmen. Die Polizei war in diesem Jahr mit rund 2.400 Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz.
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PM Cheung
Stand: Dezember 2015
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