23.11.2013 - Berlin - Silvio Meier Demonstration 2013 - Kein Vergeben– Kein Vergessen! Antifa in die Offensive!
Am 23.11.2013 haben in Berlin rund 6.000 Menschen an den Hausbesetzer und Antifaschisten Silvio Meier erinnert, der vor 21 Jahren von Neonazis erstochen worden war. Der Protest richtete sich auch gegen die zunehmenden rassistischen Bürgerprotesten gegenüber Flüchtlingen, die momentan bundesweit für Schlagzeilen sorgen. Zudem gedachten die Teilnehmer der Demonstration an die weiteren zahlreichen Menschen, die seit der Wende der Neonazis zum Opfer gefallen sind. Die Demonstration verlief weitgehend friedlich. Lediglich am Rande kam es zu kleineren Rangeleien mit der Polizei, in deren Verlauf einige Demonstranten festgenommen wurde.
Rund 6.000 Menschen sind am 23.11.2013 sind in Berlin-Friedrichshain auf die Straße gegangen, um an den vor 21 Jahren von Neonazis getöteten Hausbesetzer und Antifaschisten Silvio Meier zu gedenken. Zudem gedachten die Demonstranten an den griechischen Hip-Hop-Musiker und Antifaschisten Pavlos Fyssas alias Killah P. der am Abend des 18. September 2013 von mehreren Mitglieder der Neonazipartei "Chrysi Avgi" (Goldene Morgenröte) angegriffen und getötet wurde, sowie allen anderen Menschen, die seit der Wende zum Opfer neonazistischer und faschistischer Gewalt geworden sind.
Der Protest richtete sich auch gegen die zunehmenden rassistischen Bürgerprotesten gegenüber Flüchtlingen, die im Moment bundesweit für Schlagzeilen sorgen. In Sprechchören und auf Transparente forderten daher die Demonstranten das Ende der rassistischen Protesten, einen solidarischem Umgang sowie einen menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen.
Unter dem Motto "Kein Vergeben– Kein Vergessen! Antifa in die Offensive!" führte die Demonstranten erstmals in ihrer Geschichte durch die Silvio-Meier-Straße, querbeet durch den Friedrichshainer Kiez. Seit dem 26. April diesen Jahres trägt die Gabelsberger Straße, die sich in der unmittelbaren Nähe des Tatortes befindet, seinen Namen. Damit wird Silvio Meier posthum für sein Engagement gegen jede Form rassistischer, faschistischer und menschenfeindlicher Einstellungen geehrt. Der Umbenennung waren langjährige Diskussionen vorangegangen. Die Bürger hatten sich für die Umbenennung der Straße entschieden.
Begleitet wurde der Aufzug von einem Großaufgebot der Polizei. Obwohl die Demonstration weitgehend friedlich verlief, kam es während und am Ende der Versammlung noch zu kleineren Rangeleien zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden zahlreiche Personen vorrübergehend festgenommen. Kurze Zeit später beruh
Hintergrund:
Silvio Meier war ein Ost-Berliner Antifaschist und Hausbesetzer. 1992 wurde er auf dem U-Bahnhof Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain von Neonazis getötet. Anfänglich leugnete die Polizei, dass der Mord einen politischen Hintergrund hätte. Erst durch intensive Öffentlichkeitsarbeit, Demonstrationen und weiterer Protestaktionen wurde die Tat weiter untersucht und die rechte Gesinnung der Täter offensichtlich.
Unmittelbar nach dem Tod von Silvio, richteten Jugendliche am U-Bahnhof Samariterstraße eine Mahnwache ein. Seitdem findet an diesem Ort jedes Jahr eine Mahnwache sowie eine Gedenkdemonstration statt. Zu der Mahnwache am U-Bahnhof Samariterstraße in Friedrichshain hatte ein Bündnis von Antifa- und anderen linken Gruppen aufgerufen. Nach rund einer halben Stunde wurde die Mahnwache beendet, zuvor fand ein Sparziergang durch den Kiez statt.
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Stand: April 2013
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