14.05.2011 - Berlin
Am 14.05.2011 wurde in Berlin einen Aufmarsch von Rechtsextremisten blockiert und verhindert. Dabei kam es zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Rechtsextremisten griffen dabei Polizisten und Gegendemonstranten an. Diese versuchten anschließend beide Parteien zu trennen, dabei setzten die Beamten Pfefferspray vorwiegend gegen Nazigegner ein.

Rund 100 Neonazis wollten am 14.05.2011 durch Berlin marschieren, doch Gegendemonstranten stoppten den Aufmarsch, bevor er überhaupt starten konnte. Ursprünglich wollten die Rechtextremisten unter dem Motto „Wahrheit macht frei“ durch Berlin-Kreuzberg marschieren, doch die Route des angemeldeten Aufmarschs war allerdings von der Polizei bis zuletzt geheim gehalten worden.

Am U-Bahnhof Mehringdamm versammelten sich gegen 12.30 Uhr die Rechtsextremisten. Innerhalb von Minuten wurden die Neonazis von rund 400 Gegendemonstranten umringt. Nachdem die Rechtsextremisten einen Moment der Unachtsamkeit der Polizei ausgenutzt haben und sich durch den U-Bahnhof und damit praktisch unter einer Gruppe von Gegendemonstranten hindurch, eskalierte die Situation.

Wieder oben griff ein Großteil von ihnen eine kleine Sitzblockade von Gegendemonstranten an. Der Angriff war so brutal, dass sogar einzelne Rechtsextremisten dazwischen gehen mussten, damit nicht noch schlimmeres passiert. Insgesamt wurden bei diesem Angriff etwa vier linke Gegendemonstranten verletzt. Die Polizei, die den Vorfall beobachtete, griff erst zögerlich ein, Festnahmen gab es hier auch nicht.

Dabei geriet die Lage zwischenzeitlich außer Kontrolle. Die Rechtsextremen traten immer wieder äußerst aggressiv auf, riefen ausländerfeindliche Parolen, warfen mit Feuerwerkskörpern und gingen anschließend mit äußerster Brutalität auf Migranten und Gegendemonstranten los. Daraufhin löste der Anmelder rechten Aufmarsch auf.

Nachdem die Neonazis von den Gegendemonstranten mit allerlei Gegenständen beworfen wurden, blieb den Rechtsextremisten am Ende nichts weiter als die heillose Flucht in den Bahnhof Mehringdamm, diesmal allerdings mit anständiger Polizeibegleitung.

Anmelder des Aufmarsches war der NPD-Politiker Sebastian Schmidtke, der jahrelang führendes Mitglied der Nazigruppierung "Märkischer Heimatschutz" war. Er hatte auch den Aufmarsch am 1. Mai 2010 in Prenzlauer Berg angemeldet.

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Stand: April 2013

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