07.09.2018 – Berlin – Besetzung Umspannwerk / Google-Campus in Berlin-Kreuzberg
Rund 100 Menschen haben am 07.09.2018 das Umspannwerk in Berlin-Kreuzberg besetzt, in dem Google seinen Campus in der Bundeshauptstadt eröffnen will. Die Demonstranten wollten mit der Aktion ein Zeichen gegen Gentrifizierung sowie steigenden Mieten setzen. Zudem forderten sie, dass das alte Gebäude besser genutzt werden solle und kündigen einen "Herbst der Besetzungen" an. Google plant, bis Ende des Jahres das ehemalige Umspannwerk an der Ohlauer Straße zu einem Start-up- und Technologiezentrum umzubauen. Auf 3.000 Quadratmetern sollen Start-ups und Entwickler in den Räumen arbeiten – unterstützt von Google. Gründer sollen dort außerdem bei Themen wie Produktmanagement oder -design weitergebildet werden.

Nach knapp über einer Stunde beendete die Polizei die Besetzung und räumte das Gebäude. Die Polizei nahm dabei mindestens vier Personen fest, zudem sollen mehrere Personen bei der Räumung verletzt worden sein. Nachdem die Polizei die Blockade aufgelöst hatten, wurde die Aktion als Kundgebung auf der Straße vor den Toren des Umspannwerkes fortgesetzt. Zu weiteren Zwischenfällen ist es nicht mehr gekommen.


Am 07. September 2018 haben rund 100 Personen das Umspannwerk in Berlin-Kreuzberg besetzt. Gegen 13.30 Uhr blockierten Demonstranten den Zugang des alten Fabrikgebäude an der Ohlauer Straße Ecke Paul-Lincke-Ufer. Ein andere Teil verbarrikadierten sich in dem Gebäude. Dort will der US-Konzern Google das alte Fabrikgebäude plant zu einem Start-up- und Technologiezentrum umzubauen. Auf 3.000 Quadratmetern sollen Start-ups und Entwickler – unterstützt von Google, in den Räumen angesiedelt werden. Zudem sollen dort außerdem bei Themen wie Produktmanagement oder -design weitergebildet werden.

Das Google-Projekt im ehemaligen Umspannwerk steht seit Beginn im Fokus von Anwohnern. Dieser formierte sich bereits im vergangenen Jahr auf der Website "Fuck off Google". Damit wollten die Gegner Google an ihrem Vorhaben hindern, sich in Kreuzberg anzusiedeln. Das Projekt des Internetkonzerns sei ein Eingriff in die gewachsene Kiezstruktur, hieß es. Es sorge indirekt für weitere Verdrängung und Mieterhöhungen – sowohl bei Wohnungen als auch bei Gewerberäumen.

Mit der Besetzung wollten BesetzerInnen ein Zeichen gegen Verdrängung und steigende Mieten setzen. Zudem machten sie auf die katastrophale Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt. Es wurde kritisiert, das zehntausende Menschen in der Hauptstadt wohnungslos seien und ein immer größerer Teil der Einkommen für steigende Mieten aufgewendet werden müsse. Zudem forderten sie mehr bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen, sowie das Ende von Zwangsräumungen und Immobilien-Spekulationen. Ein Sprecher kündigte für die kommenden Wochen ein „Herbst der Besetzungen“ an.

Die Polizei räumte gegen 15.20 Uhr zunächst die Blockade vor dem Gebäude, kurze Zeit später betrat sie auch das Gebäude und beendete die Besetzung. Vier Personen wurden laut Polizei wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs festgenommen. Bei der Räumung sollen mehrere Personen verletzt worden sein. Nachdem die Polizei die Blockade aufgelöst hatten, wurde die Aktion als Kundgebung auf der Straße vor den Toren des Umspannwerkes fortgesetzt. Gegen 16.30 Uhr habe der Veranstalter die Protestaktion aber beendet. Für 18 Uhr lud die Gruppe #besetzen die Nachbarschaft zu einer Kiezversammlung am Umspannwerk ein, in der das weitere Vorgehen und eine nach Ansicht der Gruppe sinnvolle Nutzung diskutiert werden soll.

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Stand: August 2018

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