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Das Problem heißt Rassismus - Schluss mit der Vertuschung! - 04.11.2012 - Berlin - IMG_0520 | by PM Cheung
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Das Problem heißt Rassismus - Schluss mit der Vertuschung! - 04.11.2012 - Berlin - IMG_0520

Am 04.11.2012, dem ersten Jahrestag nach der Entdeckung der neonazistischen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) sind in Berlin über 3.500 Menschen auf die Straße gegangen um gegen Neonazis und Rassismus zu demonstrieren. Zudem gedachten die Demonstranten an die Mordopfer der Terroristen. Auf Plakaten forderten sie unter anderem die Abschaffung des Verfassungsschutzes, dem sie eklatantes Versagen bei der Aufklärung der NSU-Verbrechen vorwerfen. In rund 30 Städten hatte das Bündnis gegen das Schweigen zu Demonstrationen und Gedenkaktionen aufgerufen.

 

Ein Jahr nach dem Bekanntwerden der NSU-Mordserie sind am 04.11.2012 in Berlin über 3.500 auf die Straße gegangen, um gegen Neonazis und Rassismus zu protestieren. Dabei gedachten die Teilnehmern auf Plakaten und Transparente an die mindestens zehn Mordopfer der Terroristen. Die Demonstranten kritisierten auch Flüchtlingspolitik sowie die Abschiebepraxis der Bundesregierung.

 

Die Demonstranten forderten eine lückenlose Aufklärung der Ermittlungspannen bei den Sicherheitsbehörden. Zudem prangerten die Demonstranten eine staatliche Mitverantwortung bei den Morden der sog. "Zwickauer Terrorzelle" und warfen dem Verfassungsschutz ein eklatantes Versagen bei der Aufklärung der NSU-Verbrechen vor.

 

Unter dem Motto "Das Problem heißt Rassismus - Schluss mit der Vertuschung!" versammelten sich die Menschen am Nachmittag auf dem Kreuzberger Oranienplatz, wo seit einigen Wochen etwa drei Dutzend Flüchtlinge campieren, die mit dieser Aktion auf die prekäre Situation der Flüchtlinge aufmerksam machen wollen. Später zogen die Demonstranten friedlich über das Schlesische Tor zum Berliner Sitz des Bundeskriminalamtes (BKA) am Treptower Park. Dort wurde die Demonstration nach einer Videokundgebung beendet.

 

Zu den Protesten hatte das bundesweite Bündnis gegen das Schweigen aufgerufen. In zahlreichen Städten, darunter Magdeburg, Leipzig, Jena, Bochum und Nürnberg, fanden gestern wie heute Protest- und Gedenkaktionen statt. Zu dem Bündnis gehören unter anderem antirassistische, wie auch antifaschistische Gruppen, die Jugendorganisationen von Gewerkschaften, Flüchtlingsinitiativen sowie demokratischen Parteien.

 

Mit dem bundesweiten Aktionstag sollte an die Opfer der Anschläge der Zwickauer Terrorzelle NSU erinnert werden. Das Trio soll in Deutschland neun türkisch- und griechischstämmige Kleinunternehmer und eine Polizistin getötet haben. Die Zelle war vor einem Jahr nach einem Banküberfall im thüringischen Eisenach aufgeflogen.

 

Im Gedenken an die Opfer der neonazistischen Nationalsozialistischer Untergrund (NSU):

 

• Enver Şimşek, †

• Abdurrahim Özüdoğru †

• Süleyman Taşköprü †

• Habil Kılıç †

• Yunus Turgut †

• İsmail Yaşar †

• Theodoros Boulgarides †

• Mehmet Kubaşık †

• Halit Yozgat †

• Michèle Kiesewetter †

 

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Stand: November 2010

 

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Taken on November 4, 2012