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Antifa-Protest in Hamburg-Wandsbek - No TddZ - 02.06.2012 - Hamburg - IMG_0156 | by PM Cheung
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Antifa-Protest in Hamburg-Wandsbek - No TddZ - 02.06.2012 - Hamburg - IMG_0156

Bei einem Aufmarsch von Neonazis, ist es am 02.06.2012 im Hamburger Stadtteil Wandsbek zu schweren Ausschreitungen gekommen. Gegendemonstration lieferten sich heftigen Straßenschlachten mit der Polizei. Dabei wurden zahlreiche Barrikaden errichtet und teilweise in Brand gesetzt. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray gegen die Nazigegnerinnen ein. Eine Gruppe von 700 Gegendemonstranten kesselte die Polizei über mehrere Stunden ein und nahm sie später in Gewahrsam.

 

In der Hansestadt Hamburg haben am 02.06.2012 über 10.000 Menschen gegen einen Aufmarsch von Neonazis protestiert. Mit zahlreichen Veranstaltungen hat ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Vereinen, Kirchen und anderen gesellschaftlichen Organisationen ein Zeichen gegen Rechts gesetzt. Unter dem Motto "Hamburg bekennt Farbe – Für Demokratie, Toleranz und Vielfalt" organisierte die Stadt Hamburg auf dem Rathausmarkt neben Informationsständen eine große Gegenkundgebung mit Bühnenprogramm und vielen Prominenten.

 

Darüberhinaus fanden noch zahlreiche weitere Protestaktionen gegen den Neonazi-Aufmarsch statt. Eine Demonstration, zu der das "Hamburger Bündnis gegen Rechts" aufgerufen hatte, begann am Gerhart-Hauptmann-Platz, andere Gruppen riefen dagegen auf die Demonstrationsroute der Rechtsextremisten im Hamburger Stadtteil Wandsbek zu blockieren.

 

In Wandsbek war es schon vor Beginn der Neonazi-Demo zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. So errichteten Gegendemonstranten überall in Wandsbek und entlang der Aufmarschroute viele Barrikaden und steckten diese teilweise in Brand. Über den gesamten Stadtteil stieg dunkler Rauch auf. Später ging die Polizei mit Wasserwerfer und Pfefferspray gegen die Nazigegnerinnen vor. Die Krawallen zogen sich über den gesamten nachmittag hin. Immer wieder eskalierte die Situation von neuem. Im Verlauf des Tages, kesselte die Polizei etwa 700 linke Demonstranten und nahm zahlreiche von ihnen in Gewahrsam.

 

Der genehmigte Aufmarsch der Neonazis hatte mit sehr großer Verspätung begonnen. Eigentlich waren rund 1.000 Nazis erwartet worden, erschienen waren gerade mal rund 500 Neonazis. Organisatoren des Aufmarsches waren diverse rechtsextreme Gruppierungen, vor allem aus dem Spektrum der militanten "Autonome Nationalisten". Schon seit mehreren Jahren versuchen die Neonazis unter dem Leit-Motiv "Tag der deutschen Zukunft" ("TddZ") rassistische und völkische Hetz-Inhalte auf die Straße zu tragen. Wie in der Vergangenheit, scheiterte dieses Vorhaben auch in Hamburg.

 

Denn aufgrund der zahlreichen und massiven Protestaktionen, musste die vom Verwaltungsgericht genehmigte Route kurzfristig geändert worden. Aber auch die Alternativroute wurde immer wieder von Nazigegnerinnen besetzt, so das die Polizei abermals die Route um einiges kürzen musste. Statt fünf Kilometer kamen die Nazis gerade mal 1.500 Meter weit.

 

Insgesamt waren rund 4.500 Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz. Anwohner kritisierten das äußerst massive Vorgehen der Polizei. Die Beamten seien mit teils sehr großer Härte vorgegangen, auch gegen friedliche Demonstranten. So ging die Polizei bei der Räumung mehrerer Sitzblockaden, sehr brachial gegen die Blockierer vor. Dabei wurden mehrere Personen leicht, einige sogar schwer verletzt.

 

An den Protesten beteiligten sich auch sehr viele Anwohner.

 

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Stand: November 2010

 

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Taken on June 2, 2012