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Zeit zu handeln! Antifa-Demo in Rudow - 13.04.2012 - Berlin - IMG_7531

Am Abend des 13.04.2012 demonstrierten in Berlin-Neukölln über 800 Menschen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und die gewaltbereite Neonaziszene in den Stadtteilen Britz, Buckow und Rudow. Bis auf kleinere Konflikte untereinander, verlief die Demonstration friedlich und ohne Zwischenfälle.

 

Über 800 Menschen protestierten am Abend des 13. April 2012 in Berlin-Neukölln gegen Fremdenfeindlichkeit, rassistische Gewalt und gewaltbereite Neonazis. Unter dem Motto "Zeit zu handeln! Keine “Homezone” für Nazis und Rassistinnen! Zeit für praktischen Antifaschismus!" zogen die Demonstranten vom U-Bahnhof Lipschitzallee zur sog. Rudower Spinne, einem bekannten Treffpunkt von Neonazis. Entsprechend ist die Umgebung um die Rudower Spinne herum, ein Zentrum rechtsextremer Aktivitäten und ein beliebter Wohn- und Rückzugsort.

 

In Redebeiträgen wurde vor der gewaltbereiten Neonaziszene in den Süd-Neuköllner Stadtteilen Britz, Buckow und Rudow gewarnt. Immer wieder kam es hier in der Vergangenheit zu teils brutalen Überfällen und Angriffen. Höhepunkt waren zwei schwere Brandanschläge auf das Jugendzentrum "Anton-Schmaus-Haus" der linken Jugendorganisation "Die Falken" im Juni und November 2011. Aufgrund der massiven Schäden ist das Jugendzentrum noch immer geschlossen.

 

Während die Demonstration weitgehend friedlich verlief, versuchte die Polizei im Anschluss noch einzelne Festnahmen zu tätigen. Allerdings brach die Polizei nach wenigen Minuten dieses Vorhaben ab und ließ den Zug weiterfahren.

 

Auch im Berliner Stadtteil Marienfelde protestierten mehrere hundert Menschen gegen Neonazis. Dort versuchten etwa 44 Neonazis gegen "Multi-Kulti", "kriminelle Ausländer" und Überfremdung " aufzumarschieren, scheiterten allerdings schon nach einigen Metern an den massiven Gegenprotesten . Ursprünglich wollte die neonazistische Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) im Süden Neuköllns starten. Allerdings wurde der rechtsextreme Aufmarsch kurzerhand von der Versammlungsbehörde verboten und nach Marienfelde verlegt.

 

Die Organisatoren der antifaschistischen Demonstration sprachen hier von einer gewollten Provokation und einem Ablenkungsmanöver der rechtsextremen NPD. Zumal die Neonazis fast das gleiche Motto gewählt haben.

 

Hintergrund:

In den Neuköllner Stadtteilen Rudow und Buckow gibt es traditionell eine starke Neonaziszene. Immer wieder kommt es in diesen Stadtteilen zu Anschlägen und gewalttätigen Übergriffen auf Nicht-Deutsche und Andersdenkende.

 

Erst Ende März durchsuchte die Polizei die Wohnungen von zwei “Führungspersonen der rechten Szene” in Rudow. Sie stehen in Verdacht an mindestens neun Hauswände großflächige Schriftzüge mit rechten Parolen geschmiert zu haben. Außerdem sollen sie in Verbindung zu einer braunen Hassliste im Internet stehen, auf der zu Gewalttaten gegen Politiker, Gewerkschafter und Journalisten aufgerufen wird.

 

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Stand: November 2010

 

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Taken on April 13, 2012