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Neuruppin bleibt bunt – 09.07.2011 – Neuruppin - IMG_7712 | by PM Cheung
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Neuruppin bleibt bunt – 09.07.2011 – Neuruppin - IMG_7712

Am 09.07.2011 haben im brandenburgischen Neuruppin über 500 Menschen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten blockiert. Über mehrere Stunden hielten die Gegendemonstranten eine wichtige eine Straßenkreuzung auf der Route des Aufmarsches besetzt. Nachdem die Polizei darauf verzichtete, die Kreuzung zu räumen, mussten die etwa 120 Neonazis nach nur 250 Meter den Rückweg antreten. Zu besonderen Zwischenfällen ist es nicht gekommen.

 

Über 500 Menschen haben am 09.07.2011 in Neuruppin einen Aufmarsch von rund 120 Neonazis vorzeitig stoppen können. Sie besetzten die Kreuzung am Denkmal für den Dichter Theodor Fontane und versperrten somit den Rechtsextremen den Weg. Dadurch zwangen die Gegendemonstranten die Neonazis in der prallen Sonne auszuharren, die auf ihren Weitermarsch warteten. Nach rund zwei Stunden gaben die Neonazis entnervt auf und traten nach nur rund 250 Meter den Rückzug an. Die Teilnehmer der Nazi-Demonstration seien nach ihrem Aufmarsch zum Bahnhof zurückbegleitet worden.

 

Das Aktionsbündnis "Neuruppin bleibt bunt" rief am 09.07.2011 zum Protest gegen einen Neonazi-Aufmarsch auf. Die Organisatoren legten viel Wert, dass die Teilnehmer der Gegendemonstration sich möglichst bunt anziehen. Aus diesem Grund wurden bereits vor der Demo in Neuruppin bunte Shirts mit dem Aufdruck "Arsch hoch & Zähne auseinander. Gegen Gewalt und Rassismus. Neuruppin bleibt bunt 2011" verteilt.

 

Unter dem Motto "Ruppin hat genug vom rechten Spuk" zeigten über 500 Teilnehmer ihren Protesten gegen Aufmarsch von rund 120 Neonazis. Organisiert wurden die Gegenproteste vom "Netzwerk Neuruppin gegen Nazis". Dieses Netzwerk ist ein vielfältiges Bündnis von Politikern, Gewerkschaftern, Kirchenleuten, Einzelpersonen und Vereinen, das sich der rechten Ideologie in den Weg stellen will.

 

Laut Netzwerk marschieren Neonazis seit vier Jahren durch Neuruppin. Inzwischen habe sich der jährliche Aufmarsch zu einem bundesweit beworbenen Event militanter Neonazis entwickelt. Unter dem Motto "Vom Schuldkult zur Mitschuld" versuchten die "Freien Kräfte Neuruppin" mit revanchistischen Positionen die deutsche Schuld für den Zweiten Weltkrieg zu leugnen.

 

Die Polizei, die mit einem Großaufgebot im Einsatz war, trennte stets beide Lager. Zu besonderen Zwischenfällen ist es nicht gekommen.

 

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Stand: November 2010

 

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Taken on July 9, 2011