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Demonstration: „Unsere Häuser, unsere Kieze - Gegen die Stadt der Reichen!“ – 30.04.2019 – Berlin - IMG_7573 | by PM Cheung Photography
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Demonstration: „Unsere Häuser, unsere Kieze - Gegen die Stadt der Reichen!“ – 30.04.2019 – Berlin - IMG_7573

Am 30.04.2019 sind in Berlin bei strahlenden Sonnenschein rund 3.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen soziale Ausgrenzung, Wohnungsnot, Gentrifizierung und alltäglichen Rassismus zu protestieren. Der Protest richtete sich außerdem gegen steigende Mieten, Spekulation mit Wohnraum sowie die zunehmende Anzahl von Zwangsräumungen. Lautstark machten die Demonstranten den Berliner Senat für die desaströsen Situation auf dem Wohnungsmarkt verantwortlich und verliehen ihrer Forderungen nach mehr bezahlbaren Wohnraum zum Nachdruck.

 

Auf Schilder und Transparente forderten die Teilnehmer mehr bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen, das Ende von menschenverachtender Immobilien-Spekulationen sowie die Enteignung großer privater Wohnungsunternehmen wie das börsennotierte deutsche Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen. Die Demonstration unter dem Motto „Unsere Häuser, unsere Kieze - Gegen die Stadt der Reichen!“ verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

 

Rund 3.000 Menschen demonstrierten am Abend des 30. April 2019 in Berlin-Wedding gegen Wohnungsnot, soziale Ausgrenzung, Gentrifizierung und alltäglichen Rassismus. Der Protest richtete sich zudem gegen die steigende Mieten, die zunehmende Anzahl von Zwangsräumungen, die herrschende Stadtumstrukturierung sowie die Verdrängung der sozial schwachen Bevölkerung aus dem ehemaligen Arbeiterbezirk Wedding. Lautstark machten die Demonstranten den Senat für die prekäre Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt verantwortlich und verliehen ihrer Forderungen nach mehr bezahlbaren Wohnraum und Selbstorganisation zum Nachdruck.

 

Auf Schilder und Transparente forderten die Teilnehmer mehr bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen, das Ende von Zwangsräumungen und menschenverachtender Immobilien-Spekulationen sowie die Enteignung großer privater Wohnungsunternehmen wie das börsennotierte deutsche Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen SE, die ADO Properties, die schwedische Aktiengesellschaft Akelius Residential Properties/Akelius AB, die TAG Immobilien AG sowie weitere.

 

Unter dem Motto „Unsere Häuser, unsere Kieze - Gegen die Stadt der Reichen!“ versammelten sich die Demonstranten am späten Nachmittag und bei strahlenden Sonnenschein auf dem Leopoldplatz zur Auftaktkundgebung. Schon n ach einigen Redebeiträgen setzte sich der Aufzug gegen 17.30 Uhr in Bewegung. Über die Müllerstraße ging es über die Utrechter Straße zur ersten Zwischenkundgebung an der Ecke Amsterdamer Straße 14 und Malplaquetstraße 25. Dort befindet sich das langjährige Hausgemeinschaft „AmMa 65“ zuzüglich der Kiezkneipe „Café Morena“, einem Gebrauchtwarenladen sowie eine Galerie. Das Haus gehört der Mähren AG, die das sanierungsbedürftige Gebäude Instandsetzen möchte. Die alteingesessenen Bewohner fürchten Luxussanierungen, die sie letztendlich vertreiben werden.

 

Weiter ging es über die Liebenwalder Straße, die Maxstraße, die Antonstraße zurück zur Müllerstraße. An der Genter Straße im Brüsseler Kiez fand eine weitere Zwischenkundgebung statt. Später ging es über die Brüsseler Straße erneut über die Müllerstraße, dann über die Seestraße, die Lüderitzstraße zur Berliner Niederlassung der Covivio Immobilien GmbH. Das Immobilienunternehmen mit Sitz in Stuttgart kauft seit 2011 Objekte verstärkt auch in Berlin. Inzwischen besitzt das Unternehmen nach eigenen Angaben bundesweit mehr als 40.000 Wohnungen und 1.650 Gewerbeeinheiten. Auch hier fordert die Initiative "Deutsche Wohnen & Co enteignen", die Enteignung im Kampf gegen steigende Mietpreise.

 

Die Demonstration, die von einem größeren Polizeiaufgebot begleitet wurde, endete nach einem Schlenker in der Glasgower / Dubliner Straße am U-Bahnhof Rehberge friedlich und ohne jegliche Zwischenfällen. Während der gesamten Veranstaltung kam es entlang der Demonstrationstrecke zu zahlreichen Solidaritätsbekundungen. Anderorts lehnten sich Anwohner aus dem Fenster und solidarisieren sich mit dem Demonstranten, andere klatschten wiederum Beifall.

 

Zu der Demonstration, die zum achten Mal stattfand, hatte wie immer das Bündnis „Hände weg vom Wedding“ aufgerufen. Das Bündnis wurde Anfang 2012 gegründet und ist seitdem ein Bestandteil der sog. "antikapitalistischen Walpurgisnacht". Die Organisatoren kritisieren die fortgeschrittene Gentrifizierung und die neoliberale Stadtumstrukturierung des Stadtteils. So seien die Mieten in den Kiezen rund um die Müllerstraße und dem nahen Umfeld so rasant gestiegen, dass immer mehr alteingesessene Menschen den Stadtteil verlassen müssen. Auch viele Kiez-Initiativen hatten im Vorfeld zu der Demonstration aufgerufen.

 

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PM Cheung Photography

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Stand: August 2018

 

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Taken on April 30, 2019