antifaschistische Demonstration in Berlin-Neukölln Ortsteil Rudow am 25.03.2017
"JETZT ERST RECHT – Kein Ort für Nazis"
Im Rahmen einer Aktionswoche fand am 25.03.2017 eine antifaschistische Demonstration im Süden von Berlin-Neukölln statt. Mit gut 700 Teilnehmer_innen machte sich die Demo vom U-Bhf. Rudow auf den Weg. Durch die teils kleinbürgerliche und dörfliche Idylle von Rudow führte die Route dann weiter zum U-Bhf. Wutzkyallee in der Hochhaussiedlung der Gropiusstadt. Hintergrund für die Aktionswoche mit ihren Veranstaltungen war die Anschlagsserie, die im Juni 2016 im Süden von Neukölln begonnen hatte. Da sich die Anschläge gegen Menschen richteten die sich gegen Neonazismus und Rassismus engagieren, kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass es sich bei den Täter_innen um Personen aus der neonazistischen Szene handelt. U. a. gab es in diesem Zusammenhang Brandanschläge auf die Autos der engagierten Menschen sowie auch auf ein alternatives Café. Weiterhin wurden eindeutige Parolen an Hauswände gesprüht, wo vermeintlich linke/alternative Menschen wohnen und es gab einige eingeworfene Scheiben. So z. B. in der Rudower Buchhandlung Leporello, in der zuvor auf einer Veranstaltung die AfD thematisiert wurde. Einige Tage später wurde dann das Auto des Buchhändlers angezündet.
Eine ähnliche Anschlagsserie gab es auch schon 2011, bei der u. a. das Kinder- und Jugendzentrum
Anton-Schmaus-Haus der Sozialistischen Jugend „Die Falken“ in Britz zweimal durch Brandanschläge teilweise zerstört wurde.
Die Aktionswoche thematisierte auch den Mord an Burak Bektas, der am 05.04.2012 gegenüber vom Krankenhaus Neukölln von einem bis heute Unbekannten erschossen wurde. Hierbei sprechen viele Umstände dafür, dass es sich um einen Mord mit rassistischem Hintergrund gehandel hat. Polizeiliche Ermittlungen haben bis heute zu keinem Erfolg geführt – weder beim Mord an Burak, noch bei den Anschlagsserien von 2011 und 2016/17.


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