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Die extrem rechte Veranstaltung "Das DienstagGepräch" wird sich nun wohl einen neuen Veranstaltungsort suchen müssen. "Das DienstagGepräch" wurde 1991 von Hans-Ulrich Pieper als monatliches Treffen mit dem Ziel initiiert, durch die Zusammenführung und Vernetzung von Konservativen und Neonazis, extrem rechtes Gedankengut in der Gesellschaft zu etablieren. Im Laufe der Jahre mußte sich Pieper aufgrund antifaschistischer Intervention, immer mal wieder um eine neue "Loction" für "Das DienstagGepräch" bemühen. Aktuell werden ihn zwei Charlottenburger Restaurants nicht mehr beherbergen. Am Dienstag, 04.09.2018 sollte die "Pieper-Veranstaltung" gegenüber vom Schloss Charlottenburg im Restaurant "Charlotte" stattfinden. Hier hatte er schon vor einem Monat den extrem rechten "Volkslehrer" für einen Vortrag engagiert. Nachdem die Betreiber des Restaurant "Charlotte" einen Hinweis über den Inhalt der Veranstaltungen bekamen, haben sie Pieper abgesagt und das Betreten des Restaurant untersagt. Kurzfristig hatte er dann Räumlichkeiten im "Brauhaus Lemke am Schloss" gebucht und somit konnte dort "Das DienstagGepräch" stattfinden. Allerdings lief das nicht ungestört ab. Antifaschisten hatten zeitnah von Piepers Veranstaltung erfahren und begleiteten diese vor dem Brauhaus spontan mit lautstarkem Protest. Es verging einige Zeit bis die Polizei vor Ort war und in den darauffolgenden zwei Stunden agierte sie relativ entspannt. Die Betreiber vom Brauhaus konnten sich trotz eindeutigem Hinweis nicht dazu entschließen, die extrem rechten Patrioten und Neonazis an diesem Tag wieder vor die Tür zu setzen. Allerdings wird man einen weiteren Imageschaden vermeiden wollen und somit ist Hans-Ulrich Pieper auch dort nicht mehr erwünscht.
Unter den etwa 50 Anwesenden der "Pieper-Veranstaltung" waren zahlreiche bekannte Neonazis der NPD und zwar der Europaabgeordnete Udo Voigt und seine Mitarbeiter Uwe Meenen, Florian Stein, Karl Richter, Christian Häger. Weiterhin war der Bundesorganisationsleiter der NPD Sebastian Schmidtke, die Lebensgefährtin von Uwe Meenen Angelika W., Harald B., Tibor H. und Holger H. anwesend. Keine Berührungsängste mit den NPDlern hatten die ebenfalls zahlreich erschienenen AfDler, unter ihnen Andreas Wild und Johannes Sondermann. Auch mehrere Bärgida-Aktivisten haben an dem Treffen teilgenommen. Der antifaschistische Protest von knapp 50 Personen hat hier die notwendige Öffentlichkeit hergestellt und somit dem "Nazi-Treffen" vorerst den Raum genommen.
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