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March 1933: Rudolf Diels, Ernst Torgler, Carl von Ossietzky, Ludwig Renn | by oedipusphinx — — — — theJWDban
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March 1933: Rudolf Diels, Ernst Torgler, Carl von Ossietzky, Ludwig Renn

The first Head of the Prussian Secret State Police, Regierungsrat (approx. administrative councillor) Rudolf Diels (fourth from the left, partly concealed) presents to the foreign press in March, 1933 the journalist and writer Carl von Ossietzky, the Chairman of the Communist Reichstag delegation, Ernst Torgler (fourth from the right), and the writer Ludwig Renn (second from the right); they had been arrested on the basis of

the Decree of February 28th, 1933 (Decree for the Protection of People and State).

SOURCE: Illustration 56 in Topography of Terror, Gestapo, SS and Reichssicherheitshauptamt on the 'Prinz-Albrecht-Terrain' , Edited by Reinhard Rürup, Verlag Wilmuth Ahrenhövel Berlin, 1st English edition 1989.

The author of the photo seems to be unknown. At least the book I've scanned it from ('Topography of Terror'), did not give any of just this photo in its appendix.

 

Vortrag über Ludwig Renn Marzahn. Unter dem Titel "Ein Kaulsdorfer Weltbürger - der Schriftsteller Ludwig Renn" steht das nächste Marzahn-Hellersdorfer Gespräch zur Geschichte am 14. April 2010, 19 Uhr im Bezirksmuseum, Alt-Marzahn 51. Wolfgang Brauer, Vorsitzender des Heimatvereins, berichtet in einem Vortrag mit Lichtbildern über das Leben des Schriftstellers. Ein Schwerpunkt liegt auf den schwierigen Jahren Renns in der DDR. Sein Roman "Vor großen Wandlungen" konnte erst 1989 im Aufbau-Verlag erscheinen. Renn lebte seit 1957 in Kaulsdorf, wo er 1979 verstarb. (Seite 5, Berliner Woche, 7.April 2010)

 

Wolfgang Brauer projizierte eine Liste der für die Verbrennung im Mai 1933 freigegebenen Bücher an die Wand, wo beim Schriftsteller Ludwig Renn stand: "nur Nachkrieg". Er erklärte diese Kulanz seinen anderen Büchern gegenüber damit, daß die Nazis auf diese Weise hofften, den bereits in "Beugehaft" befindlichen Ludwig Renn doch noch auf ihre Seite ziehen zu können. Doch im Gegensatz zu Ernst Torgler durchschaute Renn leicht diese "plumpen" Anbiederungs-Versuche.

In der abschließenden Diskussionsrunde standen auf und ergriffen das Wort: Dieter Winkler (Autor des Buches "Die Straßen- und Platzneubenennungen im Bezirk Hellersdorf von Berlin in den Neunzigern"); ein (inzwischen fast) blinder Ludwig-Renn-Erbe aus der Mahlsdorfer Straße am Kornfeld, der sich gegen Dieter Winklers Vorschlag verwahrte, an seinem Haus eine Gedenktafel für Ludwig Renn anbringen zu lassen; ein militärisch wirkender, älterer Herr mit Brille, der sich dazu bekannte, daß er einst mit Richard Staimer zusammengearbeitet habe, und daß er das von Wolfgang Brauer vorgetragene und wieder aufgewärmte Gerücht, der spätere Schwiegersohn Wilhelm Piecks Richard Staimer sei jener Agent gewesen, der Hans Beimler und Louis Schuster am 1. Dezember 1936 im Universitätsviertel von Madrid erschossen habe, für unglaubwürdig halte ...

 

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Taken on February 24, 2009