01.05.2016 - Schwerin: NPD-Aufmarsch und Proteste
Etwa 400 Neonazis nahmen an dem traditionellen 1. Mai des NPD-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Angereist waren die Teilnehmenden aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordbrandenburg. Der größte Teil der Teilnehmenden kam jedoch direkt aus dem Bundesland. Die Demonstration war der Start des Landeswahlkampfes der NPD. Auf der Demonstration sprachen u.a. der Bundesvorsitzende Frank Franz, der Landesvorsitzende Stefan Köster, der Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs.
An den Protesten gegen den Aufmarsch nahmen über 1.000 Personen teil. Zu einer Demonstration unter dem Motto "Time to Say Goodbay" riefen antifaschistische Gruppen aus MV, Hamburg und Bremen auf. Eine Gruppe von Hamburger_innen wurden zum Beginn der Demonstration im Stadtgebiet eingekesselt. Sie wurden über mehrere Stunden in einem Kessel gehalten. Später führte die Neonazidemonstration an ihnen vorbei. Auch eine Gruppe von Rostocker_innen wurde durch die Polizei am Bahnhof Schwein-Mitte festgesetzt, wodurch der Start der antifaschistischen Demonstration verzögert wurde. Nachdem die Rostocker_innen nach knapp einer Stunde im Wanderkessel zur Demonstration geleitet wurde, startete der antifaschistische Gegenproteste. Doch weit kamen sie nicht: nach wenigen Metern löste der Veranstalter die Demonstration auf. Es kam zu Rangeleien mit der Polizei, wobei diese Pfefferspray eingesetzt hat. Sie ging mit aller Härte gegen weitestgehend friedliche Demonstrant_innen vor und verhinderte ein Vordringen an die Strecke. Nur vereinzelt gab es kleinere Proteste an der Route.
An den Protesten gegen den Aufmarsch nahmen über 1.000 Personen teil. Zu einer Demonstration unter dem Motto "Time to Say Goodbay" riefen antifaschistische Gruppen aus MV, Hamburg und Bremen auf. Eine Gruppe von Hamburger_innen wurden zum Beginn der Demonstration im Stadtgebiet eingekesselt. Sie wurden über mehrere Stunden in einem Kessel gehalten. Später führte die Neonazidemonstration an ihnen vorbei. Auch eine Gruppe von Rostocker_innen wurde durch die Polizei am Bahnhof Schwein-Mitte festgesetzt, wodurch der Start der antifaschistischen Demonstration verzögert wurde. Nachdem die Rostocker_innen nach knapp einer Stunde im Wanderkessel zur Demonstration geleitet wurde, startete der antifaschistische Gegenproteste. Doch weit kamen sie nicht: nach wenigen Metern löste der Veranstalter die Demonstration auf. Es kam zu Rangeleien mit der Polizei, wobei diese Pfefferspray eingesetzt hat. Sie ging mit aller Härte gegen weitestgehend friedliche Demonstrant_innen vor und verhinderte ein Vordringen an die Strecke. Nur vereinzelt gab es kleinere Proteste an der Route.
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