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KLJ-Gruppen von Weywertz, Bütgenbach und Elsenborn im Lager in Espeler, Eupen und Hasselbach.

KLJ-Bütgenbach: Mit Kerstin und den Detektiven in Camelot

Das Eupener Pfadfinderheim der Einheit St. Martin ist seit Sonntag zum „Tatort“ geworden, um auf den Spuren von Kommissar Kugelblitz, Tim und Struppi, den drei Fragezeichen und den Pfefferkörnen zu wandeln.
37 Bütgenbacher Detektiv-Lehrlinge im Alter von 8 bis 15 Jahren werden zurzeit von Hauptkommissarin Kerstin Heinen und ihren 12 Kriminalinspektoren zu Profis ausgebildet, die Finger- und Schuhabdrücke erkennen und selbst knifflige Fälle lösen können. Schon beim Einchecken bekam jeder seinen Detektivausweis mit eigenem Decknamen und Fingerabdruck. Wie nimmt man Fingerabdrücke? Was benötigt man zur Spurensicherung? Oder wie verschlüsselt man Geheimschriften und wie fertigt man Tatortzeichnungen an? Auf diese und andere kriminalistische Fragen finden die jungen Detektive im Lager die richtigen Antworten. Und dann geht es los mit dem Ermitteln.
Die verschiedenen Räume am Lagerort tragen Namen wie Kommandozentrale, Hauptquartier, Dunkelkammer, Leichenschauhaus, Asservatenkammer und Labor. Um das leibliche Wohl am Tatort „Küche“ kümmert sich Sandra Genten-Hermanns mit weiteren Müttern und hält die Lagermoral mit exquisiten Speisen in großer Auswahl beständig auf höchstem Niveau.
Die KLJ-Nachwuchsdetektive, die den aufregenden Fall einer Entführung lösen, müssen dabei ganz genau hinsehen. Bei dem verzwickten Fall gibt es mehrere Verdächtige und Zeugen. Nur wer eine gute Spürnase hat und die Spuren sorgfältig liest, kann den Übeltäter überführen. Schaurige Geschehnisse am Tatort Camelot und seltsame Begebenheiten im Ferienlager garantieren dabei Krimispannung und spannende Abenteuer.
Kriminalistische Fähigkeiten sind in Teamspielen gefragt. So muss etwa die Körpersprache beim Pantomime-Spiel, der Tastsinn im Dunkelraum, das schnelle Aufsuchen von Gegenständen bei einer Schatzsuche, die Geschicklichkeit beim Knetspiel, die Merkfähigkeit beim „Laufenden Band“ und das Skizzieren beim Spiel „Montagsmaler“ bewiesen werden. Gespannt sind alle, welche Detektiv-Gruppe am Ende des Lagers den Entführer entlarvt, die Entführte befreit und die meisten Beweise gefunden hat.
Am Sonntag, dem 8. Juli, um 15 Uhr, sind die Familien aller jungen Detektive am Tatort eingeladen und erfahren die Lösung der Detektivgeschichte. Damit klingen die ereignisreichen Tage mit einem fröhlichen Finale aus – und mit Kaffee und Kuchen für Mütter und Väter. Täglich werden die Eltern mit aktuellen Fotos auf der Pfarr-Website www.buetgenbach.eu auf den neuesten Stand gehalten, ohne aber in die laufenden Ermittlungen eingreifen zu dürfen. (kli)

KLJ-Weywertz: In acht unvergesslichen Tagen um die Welt

Espeler / Weywertz

Start der Weltumrundung war der passend dekorierte Saal Steinemann in Espeler. Nach raschem Aufbau und einer guten Stärkung wurde am Samstagabend, 30. Juni, das Gelände mit einem Rundgang allen Teilnehmern erklärt. Die Lagerteilnehmer erhielten ihren Reisepass und hatten schnell die Flugangst überwunden. Alle waren sie bereit, die Welt zu entdecken und viele neue Kulturen und Länder kennenzulernen.

Die kleinen Weltentdecker aus Weywertz reisen „In acht Tagen um die Welt“. So lautet frei nach Jules Verne das Motto des einwöchigen Ferienlagers der KLJ-Weywertz, Höhepunkt des Jugendgruppenjahres. Das Motto ist Programm: jeden Tag wird eine andere Region virtuell bereist. Gestartet wurde in Espeler, von dort ging es weiter durch Spanien nach Gibraltar um nach Afrika überzusetzen. Weitere Stationen sind Indien, Australien, die Antarktis, Amerika, um schließlich wieder in Belgien anzukommen. Jeden Tag erfahren die Lagerteilnehmer von zwei Freunden, dem Entdecker und Abenteurer Phileas Fogg, seinem Buttler Jean Passepartout, sowie von einem alten Mann namens Oskar Butterhead, der sich bestens in der Welt auskennt und seine Erlebnisse in einem Tagebuch aufgeschrieben und für die Nachwelt erhalten hat.
Heimweh und Trübsal sind bei den vielen Aktivitäten ganz klar Fremdworte. So locken täglich Spiele, bei denen neben Ausdauer und Geschicklichkeit auch Teamgeist gefragt sind. Es werden Punkte gesammelt, und am anderen Tag zum Morgenimpuls gibt es den "KLJler des Tages", der eine besondere Urkunde erhält.

Sportlich geht es auch im Lager zu. Wettkämpfe starten mit einem Staffellauf, dann folgen andere sportliche Aktivitäten und zum Schluss heißt es Schwimmen. Der Ausspruch: „Wenn Engel reisen, lacht die Sonne“ trifft auf die Weywertzer Weltreisenden zu. Es ist bekanntlich bedeutend angenehmer, bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen zu reisen, wenngleich die Reise ja auch in kältere Gegenden führt.

76 Kinder und 26 Leiter(innen) unter der Doppelleitung der von Noémie Reinertz und Elena Boemer erleben zurzeit in Espeler ihr diesjähriges Ferienlager. In diesem Jahr verwöhnen wieder die beiden Köchinnen Roswitha Boemer-Krings und Hildegard Olivier-Boemer die Mädchen und Jungen mit köstlichen Speisen aus der Weltküche und lassen die Tische auf der Weltreise üppig erscheinen.

Ob es die insgesamt 102 Lagerteilnehmer dieses Jahr schaffen, einen Brief vom alten Oskar seinen alten Bekannten zu überbringen, wird am Samstagmittag 7. Juli, ab 11.30 Uhr den Eltern mit einem Fest beim frohen Wiedersehen mit leckerem Hot-Dog-Essen am Lagerort in Espeler verkündet. Am 22. Juli feiert die KLJ-Weywertz übrigens mit einem Dorffest das 25-jährige Bestehen in der Skihütte (kli).

KLJ-Elsenborn: Mit Asterix und Obelix die Römer in die Flucht schlagen

Hasselbach / Elsenborn

Seit Dienstag, 3. Juli, bewohnen 36 Gallier und 18 Obergallier, die bereits einige Tage vorher den Grundstein für das KLJ-Lager mit seinem außergewöhnlichen Ambiente gelegt haben, das Gallische Dorf in der Hasselbach in der Gemeinde Burg-Reuland. Empfangen wurden sie von Asterix und Obelix, von Automatix, Gutemine, Metusalix, Verleihnix und Falbala, so heißen die Gruppen.

Die Wege in Gallien werden von Unrat der römischen Barbaren befreit werden. So sammeln die Elsenborner bei ihren Erkundungsmissionen Getränkedosen, Plastik, Flaschen, Tüten und jede Menge anderen Müll, um ihn einer fachgerechten Entsorgung zuzuführen.

Wir befinden uns im Jahr 2018 n. Chr. Ganz Hasselbach ist von Römern besetzt … ganz Hasselbach? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Haus hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die römischen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern von Maspelt, Bracht Luxhof und Alster liegen. Asterix und Obelix. Sie sind stark, schlau und mit ihnen wird es nie langweilig. Wer wäre da nicht gerne Teil des kleinen gallischen Dorfes und hautnah mit dabei im Geschehen.

Leider ist dem Druiden unserer tapferen Gallier ein Missgeschick passiert: aus Versehen ist Mirakulix der Zaubertrank ausgegangen, so dass die Situation brandgefährlich ist. Sollten die Römer angreifen, wären die Gallier verloren. Daher müssen unbedingt alle Zutaten für einen neuen Zaubertrank gesammelt werden, aber außerdem sollten sich vorsichtshalber alle Gallier fit und stark trainieren, um auch aus eigener Kraft einem möglichen Angriff widerstehen zu können. Dazu gehört es natürlich, viele Wildschweinchen, Kuchen und Pudding zu essen.
„Die spinnen, die Römer!“ Ganz im Zeichen von Asterix und Obelix durften die Kinder dem Druiden Miraculix dabei helfen, seinen bekannten Zaubertrank zu brauen. Um die zahlreichen Zutaten zu sammeln, flitzten die Kinder in Gruppen durch das Haus und um das Haus herum. Hier stießen sie auf Persönlichkeiten wie Falbala, Wurstifix, Verleihnix oder auf römische Soldaten. Bei den einzelnen Stationen konnten sie sich durch kleine Spiele oder geschickte Tauschgeschäfte zu den benötigten Zutaten vorkämpfen. So konnten sie Miraculix helfen seinen wichtigen Zaubertrank zu brauen und die Römer in die Flucht schlagen.
Bei sommerlichen und heissen Temperaturen wird den Kindern ein abwechslungsreiches Programm geboten: vom Chaosspiel über Wald-, Staffel- und Abendspiele bis zur Beachparty, und natürlich dürfen die Wasserspiele nicht fehlen. Dabei kommt es darauf an, dass jeder mitkommt.
Chefkoch Hermann Langer mit Unterstützung mehrerer ehemaliger Leiter(innen) sorgt indes dafür, dass den Lagerteilnehmern die Energie und die Power nicht ausgehen.

Am Dienstag, 10. Juli, wird das Lager seinen Höhepunkt mit einem Riesenspektakel mit viel Tanz und Spiel bei einem Lagerfeuer finden, wobei die Gallier mit Asterix und Obelix wohl wieder völlig ausflippen.
Am Tag danach, 11. Juli, werden die Eltern um 10.30 Uhr am Lagerplatz in Hasselbach erwartet, um von ihren Kindern in Freude wieder empfangen zu werden. (kli)