21. IPPNW-Weltkongress, Astana, Kasachstan
Zum 21. IPPNW-Weltkongress vom 27.–30. August 2014 in Astana reisten etwa 20 deutsche IPPNW-Ärztinnen und -Ärzte und Medizinstudierende nach Kasachstan und informierten sich dort u.a. über die humanitären Folgen von Atomwaffen. Kasachische ÄrztInnen berichteten über die wichtigsten Ergebnisse aus 50 Jahren Forschung zu den gesundheitlichen Folgen der sowjetischen Atomtests in Semipalatinsk.
Der IPPNW-Weltkongress widmete sich u.a. dem politischen Prozess für eine Ächtung von Atomwaffen. Weiteres Thema des Weltkongresses waren die Auswirkungen der gesamten "Nuklearen Kette" auf Gesundheit, Umwelt und Sicherheit. Kasachstan ist das mit Abstand größte Abbauland für Uran (38 % der Weltproduktion). Der Uranabbau in Kasachstan wird mittels der "in-situ leaching" Methode durchgeführt: Mit Chemikalien wird das Uran aus dem Gestein gelöst und aus der Lösung das Uran extrahiert – mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt.

Blog vom IPPNW-Weltkongress: blog.ippnw.de/?p=1148

Webseite des IPPNW-Weltkongress:
ippnw2014.org/?lang=en
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