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Image from page 283 of "Abhandlungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft" (1854)

Title: Abhandlungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft

Identifier: abhandlungender372021senc

Year: 1854 (1850s)

Authors: Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft

Subjects: Natural history; Natural history

Publisher: Frankfurt am Main : Waldemar Kramer [etc. ]

Contributing Library: Harvard University, Museum of Comparative Zoology, Ernst Mayr Library

Digitizing Sponsor: Harvard University, Museum of Comparative Zoology, Ernst Mayr Library

  

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Text Appearing Before Image:

^50 Hans Schneiderhöhn: Beiträge zur Kenntnis der Erzlagerstätten von Deutsch-Südwestafrika. andere bestehen aus reinem Quarz. Stets sind die Dolomitkörner isoliert und Quarz bildet die Zwischenmasse. Die Dolomitkörner liegen wirr durcheinander, irgendeine Orientierung ist nicht vor- handen. Spärlich kommen dann noch in den verkieselten Partien winzige Serizitblättchen vor. Die Fältelungsstruktur wird an der Oberfläche dadurch gut sichtbar, daß in den obersten paar Millimetern die Dolomitkristalle durch die Verwitterung ausgelöst werden, wodurch diese Bänder hell erscheinen im Gegensatz zu den quarzreichen Bändern. Im Dünnschliff solcher randlicher Partien sind dann an Stelle des Dolomits scharf begrenzte rkomboederförmige Hohlräume zu sehen. Gefältelte Einlagerungen. Die mächtigeren konkordanten Einlagerungen innerhalb des unteren geschichteten Dolomits haben alle ein eigenartiges und charakteristisches Aussehen, sodaß zwei von ihnen, von tutenmergelähnlichem Habitus, welche im ganzen Bereich der Karte und noch weit darüber hinaus lückenlos zu verfolgen sind, als Leithorizonte auf der Karte ausgehalten und mit z1 und t2 bezeichnet worden sind. Das untere Band /] bildet überall die Grenze des klotzigen gegen den geschichteten Dolomit. In konstantem Abstand von 120 m folgt das dem ersten ganz identische Band z2. Beide sind überall 1,50—2 m mächtig und bilden meterhohe Riffe. Die ganz merkwürdige Struktur dieser Bänder zeigt die Textfig. 7 und Taf. 22, Fig. 14. Das Gestein ist durchweg so intensiv gefältelt und gestaucht, wie die schon erwähnten Hornsteinbänder, nur ist die Bänderung etwas gröber, mit 2—3 mm Abstand. Das Gestein ist noch meist dolo- mitisch, nur die feinen Bänder bestehen vorwiegend aus Quarz. An den Sattel- und Mulden- achsen, und auch öfters an anderen Stellen, erweitern sich diese feinen Quarzbänder zu dickeren Quarzlinsen. Dieses gefältelte Gestein ist nun durch- spießt von langen zylindrischen Gebilden, die mit ihrer Längs- richtung senkrecht auf der Sehichtfläche stehen. Sie sind in der ganzen Einlagerung un- regelmäßig verteilt, ohne an eine bestimmte Lage gebunden zu sein. Sie bestehen aus all- seitig ganz regelmäßig ge- wölbten ineinander steckenden parallelen Schalen von Quarz, zwischen denen sich Schalen befinden, die reicher an Dolomitkörnern sind. Die konvexe Wölbung der Schalen ist stets nach oben gerichtet. Die Länge dieser Gebilde ist verschieden, von mehreren Zentimetern bis zu einem halben Meter, ihre Dicke 2—5 cm. Sie beginnen an ihrem unteren Ende mit einer kleinen schmäleren Partie mit horizontalen Lagen, all- mählich krümmen diese sich mehr und mehr, und der Krümmungsradius der Schalen verkleinert sich stetig nach dem oberen Ende hin. Alle diese Gebilde stehen in genauem Zusammenhang zur Fältelungs-

 

Text Appearing After Image:

Fig. 7. Struktur der Einlagerungen r in cdg\. Natürl. Größe. Zeichnung nach Hand stücken. Schwarz: quarzreiche, weiß: quarzarme verkieselte Dolomitlagen.

  

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Uploaded on March 9, 2015