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Identifier: wunderwundergebu00holluoft

Title: Wunder, Wundergeburt und Wundergestalt in Einblattdrucken des fünfzehnten bis achtzehnten Jahrhunderts; kulturhistorische Studie

Year: 1921 (1920s)

Authors: Holländer, Eugen, 1867-1932

Subjects: Abnormalities, Human Medicine Medicine, Magic, mystic, and spagiric Monsters

Publisher: Stuttgart F. Enke

Contributing Library: Gerstein - University of Toronto

Digitizing Sponsor: University of Toronto

 

 

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rafkzMnanä;. Setn^ ahers joofunffz.fkKlahr. V^r/rrnd»^, «nzü/VKfrt rvahr. j Z*t>o ECn. anderkaCh^ ward \ Sem Ceng,s.v\trtiCunßfemhardt.ifn^ Fig. 85. Der 115jährige Öllele mit dem Barte. Flugblatt vom Jahre 1657. 156 DIE MISSGEBURT ALS SCHAUOBJEKT. Derjange Bartwuchs ist auch an dieser Stelle erwähnenswert. Es wirdberichtet, daß erst Kaiser Hadrianus in Rom seinen Bart wachsen liel), währenddie meisten antiken Völker sich den Bart glatt schoren. Nur die Philo-sophen trugen einen Bart, die Stoiker ließen sich scheren. In den Chronikender Städte ist gelegentlich einzelner Personen Erwähnung getan mit über-langen Barten. So soll Hans Steiniger aus Augsburg einen Bart von viert-halb Ellen gehabt haben. Häufig findet man noch das Flugblatt des JohannÖttele (siehe Figur 85) vom Jahre 1657, der, hundcrtfiJnfzehn Jahre alt, nocheinen fünf viertel Ellen langen Bari hatte und von seiner Heimat Brabant ausvon Markt zu Markt herumzog. Wir bringen den Stich des Ritters Eberhard

 

Text Appearing After Image:

Fig. 86. Vater und Sohn. Holzschnitt aus Aldrovandus. Rauber in seinem achtundsechzigsten Lebensjahr. Die natürliche Tochter desKaisers Maximilian II. nahm diesen Langbart zum Gemahl (siehe Figur 87).Das Interesse der Frauen für schönen Haar- und Bartschmuck der Männerist deshalb bemerkenswert, weil dem männlichen Geschlechtc ja die Zierdeder stolzen Edelhirsche fehlt. Der böse Leumund behauptet nun ja, daf? mancheFrauen bestrebt sind, ihren Männern den fehlenden Stirnschmuck zu ersetzen. DieNatur aber hat gelegentlich auch schon Männer mit natürlichen Hörnern begabt.In der Geschichte der Monstren von Olysses Aldrovandus werden mehrereFälle von Hornbildungen am Kopfe erwähnt. So erzählt Lanfrancus, daO ereinen Mann gesehen hat, der auf seinem Kopfe Hörner von Daumenlangegehabt habe. Auch Lusitanus erwähnt einen Knaben, der ein Hörn auf dem Kopt HAAR- UND BARTMENSCHEN. 157

 

 

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Taken circa 1921