new icn messageflickr-free-ic3d pan white
Highjacked Terror-Death-Truck aus Danzig GDA 08J5 neben Berliner Schaustellerbude FASZINATION WEIHNACHTEN beim Einbiegen auf Budapester Straße zum Stoppen gebracht | by quapan
Back to photostream

Highjacked Terror-Death-Truck aus Danzig GDA 08J5 neben Berliner Schaustellerbude FASZINATION WEIHNACHTEN beim Einbiegen auf Budapester Straße zum Stoppen gebracht

40-Tonnen-Terror-Sattelschlepper von Ariel Zurawski, Scania R 450, mit Kfz-Kennzeichen aus dem Landkreis Danzig (GDA 08J5), am Breitscheidplatz-Weihnachtsmarkt in Berlin zum Stehen gekommen.

 

Berlin truck attacker identified as 23yo Pakistani refugee – reports Published: 20 Dec, 2016 10:29 // Edited: 20 Dec, 2016 11:10

A Polish haulier, who also was a cousin of the victim and owner of the truck, said he lost contact with the driver on Monday at 4pm local time, according to the newspaper. It is still unclear how the Pakistani suspect managed to get into the truck.

Ariel Zurawski, the haulier who owned the truck, told Polish television he noticed that the vehicle was maneuvering in a strange way before the attack. "Someone was making forward and backward movements as if he was learning how to drive," said Zurawski. He added that "someone was in the cabin" by the time he lost contact with the original driver.

Earlier, 200 officers of the elite SEK counterterrorism unit stormed a large refugee center located at Berlin's defunct Tempelhof airport. Four men are understood to have been questioned, but were not arrested, Die Welt reported.

German Chancellor Angela Merkel said in a televised address that the truck attack is likely to be an act of terrorism committed by a man “who came to Germany to seek asylum.”

-------------------------------------------------------------------------------------

hijack (ˈhaɪˌdʒæk)

verb transitive

1. to seize (an airplane or other vehicle) by threat or by force, esp. for ransom or political objectives.

2. to steal (cargo) from a truck or other vehicle after forcing it to stop: to hijack a load of whiskey.

3. to rob (a vehicle) after forcing it to stop: They hijacked the truck outside the city.

noun:

4. an act or instance of hijacking.

Past participle: highjacked

Gerund: highjacking

-------------------------------------------------------------------------------------

Der Powiat Gdański ist ein Powiat (Landkreis) in der polnischen Woiwodschaft Pommern. Er hat eine Fläche von 793,17 km², auf denen 93.000 Einwohner leben.

Das Kreisgebiet umfasst im Wesentlichen das Territorium des 1939 aufgelösten deutschen Landkreises Danziger Höhe.

Der Sitz der Verwaltung befindet sich in der Stadt Pruszcz Gdański (Praust).

---------------------------------------------------------------------------------------

Anschläge mit Fahrzeugen, IS veröffentlichte im November konkrete Tat-Anleitung

Dienstag, 20.12.2016 12:51 Uhr

 

Naved B. heißt der mutmaßliche Todesfahrer vom Breitscheidplatz in Berlin. Er ist nach Angaben seiner Papiere 23 Jahre alt, stammt offenbar aus der Stadt Turbat im Südwesten Pakistans. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat Ermittlungen wegen Mordes und einer schweren staatsgefährdenden Straftat übernommen. Über die Motive des Mannes ist bislang nichts bekannt (Verfolgen Sie die Entwicklungen im Newsblog). Inzwischen gibt es auch bei der Berliner Polizei Zweifel an der Täterschaft des Festgenommenen.

 

In der November-Ausgabe des IS-Propagandamagazins "Rumiyah" lieferten die Dschihadisten des "Islamischen Staats" detaillierte Tipps zu einem Anschlag mit einem Lastwagen. Der Truck sollte möglichst schwer und hoch sein und schnell beschleunigen können, um Bordsteinkanten und Absperrungen zu überwinden. Als ideale Ziele nannte der IS Fußgängerzonen und öffentliche Feiern. Ausdrücklich wiesen die Terroristen auch auf die Möglichkeit hin, einen Lkw zu entführen - genau das hat der Attentäter von Berlin offenbar getan.

 

Nicht erst seit dem Anschlag von Nizza, bei dem ein Anhänger des IS mit einem Lastwagen während der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag am 14. Juli in eine Menschenmenge raste, gehören Attentate mit Fahrzeugen zur Taktik der Dschihadisten.

 

Die Propagandisten islamistischer Terrorgruppen rufen ihre Sympathisanten schon seit Jahren zu Anschlägen auf die "Kreuzritter" mit Lastwagen, Autos oder auch Bulldozern auf. Im Jahre 2010 gab die Organisation "Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel" in ihrem englischen Propagandamagazin "Inspire" sogar eine Anleitung für Attentate mit Pickup-Trucks. Die Fahrzeuge sollten vorne im unteren Bereich mit scharfen Klingen oder dicken Blechen aus Stahl versehen sein. Weiter heißt es dort zynisch über die so modifizierten Gefährte: "Die Idee ist es, einen Pick-up zu verwenden - aber nicht, um Gras zu mähen, sondern die Feinde Allahs."

 

Grausame Logik der Dschihadisten

 

Im September 2014 forderte IS-Sprecher Abu Mohammed al-Adnani zu ähnlichen Anschlägen auf. Wenn es nicht möglich sei, Sprengstoff oder Kugeln zu finden, gebe es andere effektive Möglichkeiten. "Zerschmettert seinen Kopf mit einem Stein, schlachtet ihn mit einem Messer, überfahrt ihn mit einem Auto, werft ihn von einem hohen Platz nach unten, erstickt oder vergiftet ihn."

 

Angriff in Berlin: Der Morgen nach der Katastrophe

In späteren Ansprachen wiederholte Adnani diese Forderung. IS-Sympathisanten sollten nicht länger versuchen, sich der Terrormiliz in Syrien oder im Irak anzuschließen, sondern stattdessen Zivilisten im Westen angreifen. Diese Art der Anschläge sind in der grausamen Logik der Dschihadisten äußerst lukrativ: Sie kosten fast nichts, sind in der Vorbereitung nicht besonders aufwendig, die Täter müssen keinen Sprengstoff besorgen oder herstellen. Mit geringem Einsatz können die Terroristen also maximalen Schaden anrichten.

 

Lkw-Fahrer Lukasz U., Das HeldenrätselHat der polnische Lkw-Fahrer Lukasz U. mit einem Griff ins Lenkrad Menschenleben gerettet? Das ist eine populäre Theorie nach dem Berliner Anschlag. Doch Zweifel scheinen angebracht.

 

Dienstag, 27.12.2016 15:29 Uhr

 

Erst entführte Attentäter Anis Amri den Lkw einer polnischen Speditionsfirma, der am Rande eines Industriegebietes in Berlin-Moabit parkte. Truck-Fahrer Lukasz U. fuhr mit, gegen seinen Willen, darauf weisen Kampfspuren hin. Als Terrorist Amri den Lkw schließlich in einen gut besuchten Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche steuerte, befand sich der 37-jährige Pole auf dem Beifahrersitz.

 

Unmittelbar nach dem Anschlag fanden Rettungskräfte U. in der Fahrerkabine, er hat Stichverletzungen und eine Einschusswunde in der Stirn. Zu diesem Zeitpunkt war Amri bereits geflüchtet. Der polnische Trucker Lukasz U. ist eines von zwölf Opfern, die das Attentat das Leben kostete.

 

Das sind die bisherigen Fakten zur Todesfahrt von Berlin, täglich wird die Rekonstruktion des Terroranschlags vom Breitscheidplatz präziser. Mithilfe von GPS-Daten, Zeugen, Spurenexperten und Handydaten können die Ermittler immer genauer nachvollziehen, was zu welchem Zeitpunkt passierte (eine ausführliche Rekonstruktion lesen Sie im aktuellen SPIEGEL).

 

Doch eine zentrale Frage ist ungeklärt: Was geschah in der Fahrerkabine zwischen Amri und Lukasz U.? Es ist nach wie vor nicht abschließend geklärt, wann der Terrorist seinem Entführungsopfer welche Verletzungen zufügte, ob U. während des Anschlags noch bei Bewusstsein war - und ob der Trucker womöglich aktiv ins Geschehen eingriff, um Menschenleben zu retten.

 

Nicht nur die Hinterbliebenen in Polen dürften ein Interesse daran haben, mehr über die letzten Stunden des Familienvaters zu erfahren. Auch in Deutschland ist die öffentliche Anteilnahme groß. Schließlich war U. das erste Terroropfer Amris auf dessen Todesfahrt.

 

Zweifel an der "Griff ins Lenkrad"-Theorie

 

Eine Vermutung kursierte in den vergangenen Tagen: Demnach soll U. während des Anschlags mit dem Attentäter im Führerhaus gekämpft haben, bis dieser ihn erschoss. Zuvor habe U. ins Lenkrad gegriffen, um den Anschlag zu sabotieren - was erklären würde, warum der Sattelschlepper nach 60 Metern links ausscherte, durch Buden krachte und auf einer angrenzenden Hauptstraße zum Stehen kam.

 

Nach einem Bericht der "Bild" gibt es Zweifel an dieser Theorie. In Berufung auf einen angeblich "abschließenden" Obduktionsbericht meldete die Zeitung, U. habe schon Stunden vor der Tat einen Kopfschuss erlitten. Zwar sei es plausibel, dass der Pole zum Zeitpunkt des Attentats noch lebte. Es sei aber nahezu ausgeschlossen, dass er körperlich in der Lage war, das Lenkrad herumzureißen. Entsprechende Spuren am Lenkrad seien entstanden, als U.s Körper dagegen geschleudert wurde.

 

Auch dem SPIEGEL liegen Ermittler-Erkenntnisse vor, nach denen der Schuss in U.s Stirn zu einem früheren Zeitpunkt - und nicht erst am Tatort - erfolgte. Ein offizieller Obduktionsbericht wurde von den Behörden bislang nicht präsentiert.

 

Trotz der komplizierten Gemengelage hat sich die "Griff ins Lenkrad"-Theorie verselbstständigt. Dazu beigetragen hat auch die Berliner Landesregierung. So sagte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Freitag, es sei "sehr wahrscheinlich", dass Lukasz U. "in das Geschehen eingegriffen hat". Geisel betonte, er wolle sich aufgrund der laufenden Ermittlungen "nicht zu früh festlegen" - klar sei aber, dass man über einen "entsprechenden Dank des Landes Berlin nachdenke".

 

Anschlag von Berlin

Bordcomputer stoppte Lkw

Ein automatisches Unfallwarnsystem im Lkw hat nach SPIEGEL-Informationen offenbar verhindert, dass bei dem Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt noch mehr Menschen starben. Von Fidelius Schmid und Jörg Diehl

 

Mittwoch, 28.12.2016 18:31 Uhr

 

Nach Informationen des SPIEGEL löste der Bordcomputer des Lkw, mit dem der mutmaßliche Attentäter Anis Amri über den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz raste, eine Vollbremsung aus. So konnte das Fahrzeug nicht noch mehr Menschen überrollen.

 

Der Lastwagen ist mit einem System ausgestattet, das mithilfe einer Kamera und Radar Hindernisse erkennt und bremst, wenn der Fahrer auf ein Warnsignal nicht binnen einer Sekunde reagiert.

 

Bei dem Anschlag starben elf Menschen, den eigentlichen Fahrer des polnischen Lasters tötete Amri offenbar vorher mit einer Pistole. Dutzende weitere Menschen wurden teils schwer verletzt.

 

Der Tunesier wurde in den frühen Morgenstunden des 23. Dezember an einem Bahnhof im Norden Mailands bei einer Polizeikontrolle getötet. Er hatte eine Pistole gezogen und auf die Beamten geschossen, die das Feuer erwiderten.

 

Amri verschickte kurz vor der Tat ein Foto

 

Über den Messengerdienst "Telegram" verschickte Amri um 19.41 Uhr, also nur wenige Minuten vor dem Anschlag, aus der Führerkabine des Lastwagens eine Botschaft an einen Vertrauten. "Mein Bruder, alles ist in Ordnung, so Gott will, mein Bruder, alles ist in Ordnung. Ich bin jetzt im Auto. Hast du mich verstanden? Bete für mich, Bruder, bete für mich!"

 

Kurz darauf postete der Attentäter noch ein Foto: Es zeigt die Führerkabine des gestohlenen Lkw, ein Stück Lenkrad und Kabel, die zum Zigarettenanzünder führen. Auf dem Armaturenbrett ist eine Küchenrolle zu erkennen.

 

21 Minuten später, um 20.02 Uhr, steuerte Amri den tonnenschweren Sattelschlepper in die Menschenmenge. Wer die Adressaten der Nachrichten waren, ist nach wie vor Gegenstand der Ermittlungen.

3,067 views
1 fave
1 comment
Uploaded on December 20, 2016