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Speed of Consciousness | by h.koppdelaney
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Speed of Consciousness

Buddha-Spirit

 

The Spirit is faster than the Speed of Light

 

HKD

 

Nothing is real… (Beatles Strawberry Fields…)

 

Er hatte Angst davor, die Welt könne nicht real sein und dass alles Erlebte den Status des Erträumten, des Halluzinierten bekäme.

Es geht hier um die Verflüchtigung des Erscheinenden. Es geht darum, Zeuge zu werden, wie sich der Traum auflöst.

Traum und Alltagswirklichkeit werden beide von Bewusstsein generiert. Die Quelle aller im Geist erscheinenden Phänomene ist das Unnennbare, und der neutrale Begriff Quelle erscheint angebrachter als traditionelle und regional begrenzte Begriffe. Begriffe wie Gott oder Buddha sind mit Vorstellungen regionaler Natur befrachtet. Wenn es um den Ursprung des Kosmos geht, kann der Begriff Quelle verwendet werden.

Alle Formen des Erscheinenden, ob im Alltag oder im Traum entspringen dieser Quelle. Alles, was du siehst, entspringt dieser Quelle, auch du selbst.

Dieser Umstand ermöglicht dir das Wechseln deiner Erscheinungsformen. Du hast ein Alltags-Ich und du hast ein Traum-Ich. Und dieses Traum-Ich kann ebenso bewusster werden, wie auch das Alltags-Ich.

Alle Schöpfung findet immer nur in dem jeweiligen Augenblick statt, im Jetzt. Diesen Umstand zu erkennen und im Bewusstsein zu halten, darum geht es. Aufmerksamkeit, Wachheit, Bewusstheit über die erlebten Umstände. Beobachten, was die Quelle Schöpfung werden lässt.

Die Quelle selbst ist unsichtbar. Doch aus ihrem Zentrum sprudelt das Leben mit allen Erscheinungen.

Wenn man den Sinnen keine wechselnden Impulse liefert, lösen sich die Empfindungen auf mitsamt den Erscheinungen.

Das war der Punkt, der ihn ängstigte. Der Augenblick der Auflösung. Er wusste, es gibt nichts Wirkliches zu verlieren, weil nie etwas Wirkliches bestanden hat. Einzig die Halluzination besteht in ihren verschiedensten Stärken.

Ein kriegerischer, zornvoller Alltag gehört zu den heftigsten Ausprägungen des Egos, mithin zu einer niedrigen Stufe der Klarheit des Bewusstseins. Heftige Emotionen trüben den Blick auf die Welt.

Lassen diese Emotionen nach, wird der Blick klarer und die Weisheit mit ihren Tugenden wie Gelassenheit und innerem Frieden stellt sich ein.

Angst vergeht durch die Tugend des Selbstvertrauens. Geborgenheit in Gott wäre eine mystische Beschreibung des Ruhens im Tao. Das Tao ist die unnennbare Quelle, der Ursprung. Alles und Nichts.

Doch die Quelle ist nicht nur Quelle, sie saugt die Schöpfung auch wieder in sich ein, sie verschluckt das Geschaffene ebenso wie der träumende Geist alles Erschaffene wieder im Nichts verschwinden lässt.

Hier, in diesem Bild geht es um das Verschwinden im Nichts – im reinen Bewusstsein, in der Quelle.

 

HKD

  

Digital art based on own photography and textures

 

HKD

 

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Taken on August 23, 2012