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Crow and Tree - Heaven and Earth in Winter

Heaven and Earth in Winter

 

I am a son of the crow.

 

HKD

 

This raven (Kolkrabe) visited me on the 1st of September. Alice Popkorn took a photo when it landed on my head. I made a snip and put it in this picture.

Thank you Alice :-)

 

HKD

 

Falls die mystische Sicht interessiert:

 

Es gibt draußen nichts zu erreichen. Was zählt ist in wie sich weit die Hinwendung zum Wesenskern, zum geistigen Mittelpunkt entfaltet hat.

Mit der Hinwendung zum Wesenskern beginnt eine Veränderung der Wahrnehmung der Welt.

Die Realität erhält wieder einen traumartigen Charakter, wobei alle Faktoren dieser Realität akzeptiert werden, auch die zeitweiligen Beschränkungen die der Geist der Materie (Mutter - Erde) hervorruft.

Durch den Geist der „Mutter“ bin ich mit meinem Leben und der Wahrnehmung desselben verbunden.

Die irdische Existenz erfordert einen Geist, der sich verkörpert hat. Im Traum beispielsweise ist der Geist in einem Traumkörper inkorporiert. Das wahrnehmende Prinzip hat sich weniger stark verdichtet als im alltäglichen Sein.

Als Kind fühlte ich mich mit meinem Wesen noch identisch. Doch ich lernte, eine Rolle zu spielen und mein eigentliches Wesen (Sein) wurde in den Hintergrund gedrängt. Die Notwendigkeit der Anpassung erzeugte in mir eine Ego-Maske, die mir während einer langen Lebensphase gute Dienste leistete und einen gewissen Schutz gewährte.

Doch mein eigentlicher Wesenskern konnte sich innerhalb der gegebenen Parameter nicht entfalten, was den Schmerz der Anpassung und die sich aufstauende Aggression darüber auslöste.

Als meine Ego-Rolle aufgrund der sich wandelnden familiären Umstände obsolet wurde, konnte ich meine wahre Position einnehmen, die von jeher gegen die herrschenden Umstände eine widerstrebende Haltung beinhaltete. Für mich bedeuteten die Verwicklungen in Samsara einen Verlust des freien Bewusstseins.

Ein großes Problem für mich: Die Ebenen auf denen Debatten ausgetragen wurden waren mir zu aggressiv. Die Plattform (der Politik) wurde von der Natur beherrscht in der es um die Macht des Stärkeren geht.

Heute kann ich mir über die Umstände Rechenschaft ablegen. Ich kann feststellen, dass im Vergleich zu einer Kämpfernatur (Held) meine herossphärische Kompetenz von einem niederen Wert ist. Was im Extrem 100% und im Normalfall 50% ausmacht, lag bei mir um 20 – 25%. Mein Wesen wird daher von schwacher Durchsetzungskraft gekennzeichnet, was mich zu einem introvertierten Typus werden ließ.

Durch Introversion wiederum fand ich mein inneres Wesen zurück und ich kann zulassen, dass sich mein Leben und Sein wandelt. Ich sehe das Leben als Reise und mit den Augen des Kindes. Im Bewusstsein des nahenden Alters genieße ich die goldenen Tage des Herbstes und freue mich kindlich über all die merkwürdigen Dinge, die hier auf dem Land geschehen.

So kam vor ein paar Tagen ein Rabe angeflogen, machte auf sich aufmerksam, ließ sich willig fotografieren und flog mir dann auf die Schulter um an meinen grauen Haaren zu zupfen.

Das alles ist fotografisch festgehalten, sogar der Umstand, dass er auf meinen Kopf flog um darauf zu picken.

Nun, ich bezeichne mich als einen Sohn des Raben oder auch „Son of the Crow“, was den Umstand umschreibt, dass ich ein introvertierter Einzelgänger bin, der seine freiwillige Einsamkeit unglaublich genießt. Die Einsamkeit ist nämlich mit dem kindlichen Zustand der Offenheit identisch, eine Offenheit, die Greise und Kinder gemeinsam haben. Daher bin ich mit Greisen und Kindern gut auf Welle.

 

HKD

 

Mangelnde Fähigkeit zu Abgrenzung ist ein Mangel an „Shiva – Energie“

 

Ich hatte zu wenig Abgrenzungsenergie oder zu wenig Ego-Energie. Es fiel mir schwer, mich abzugrenzen. Doch das habe ich von meinem Vater geerbt. Nachdem er verstorben war, kam die Energie zu mir zurück.

Mein Vater ist auf der Symbolebene eine Manifestation des (hinduistischen) Gottes Shiva und ich bin – ebenfalls in metaphorischer Umschreibung – eine Manifestation seines Sohnes Ganesha. Shiva ist ein Platzhalter für die Energie der Verneinung. Ganesha für die Bejahung.

Herzenergie (Ganesha) hat von Natur aus ein Problem mit der Verneinung. Daher wird sie von der Verneinung immer wieder „geköpft“ (wie Ganesha von seinem Vater Shiva), was eine bildliche Umschreibung für den Umstand ist, dass die Liebe von einem Nein zurückgewiesen wird.

Der indische Gott Shiva hat seinem Sohn, so die Mythologie, den Kopf abgeschlagen und einen Elefantenkopf aufgesetzt. Mit dieser Tat wurde ein Menschenfreund geboren, ein Schutzherr der Liebenden, der Heiler und der Schamanen: Der Elefantengott Ganesha.

 

HKD

 

Digital Art – Textures and elements self made – own photography

 

HKD

 

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Taken on December 7, 2010