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Evening

 

The Moon is my Queen

I follow her into the dark

Not knowing whether I find home or not

Snowfall hides the path

Will I get lost?

Will I see the new day?

Who am I asking this?

My Queen is silent

Silence

Silent snow covers my tracks

Where do I come from?

Where do I go?

Silence… Silence…

 

HKD

 

Falls Psychologie interessiert:

Der Abend, die Nacht und in diesem Fall besonders der Mond wird in der Mystik und in der Literatur häufig als Metapher verwendet für den dunklen weiblichen Aspekt der Seele. Hier sind die sinisteren Launen gemeint, von leicht depressiven bis hin zu verwirrten Geisteszuständen. Verwirrungen entstehen durch ungeklärte Emotionen. Gefühle, die nicht bewusst sind, dominieren das Bewusstsein und zwingen es zu unerwünschten Handlungen. Zwanghafte Handlungen kennt jeder unter dem Namen Sucht und der Begriff „mondsüchtig“ macht diesen Umstand sehr deutlich. Sucht, ob nach Schokolade, Alkohol oder Drogen zeigt, dass die Kräfte des Mondes sehr wirksam sind, wobei allerdings bewusst werden sollte, dass der Mond nur ein Platzhalter ist und man ihm nicht die Schuld für die eigene Launenhaftigkeit in die Schuhe schieben sollte. Das wäre eine Verlagerung der Ursache nach außen. Natürlich kann man argumentieren, dass Gefühle Impulse von außen erhalten, dennoch ändert das nichts an dem Umstand, dass sie im inneren der Psyche stattfinden und man dort einen Umgang mit ihnen finden muss. Dieser Umgang beginnt mit der Benennung der verschiedensten Gefühle. Was motiviert mich zu bestimmten Handlungen? Wie lautet mein Motiv? Geldgier? Spielleidenschaft? Sex? Macht? Neid? Rache? Warum tue ich, was ich tue? Das heißt, Klärung der Gefühle. Klärung fürht zu Bewusstheit und zu Bewusstsein, und hierfür gibt es ebenfalls eine Metapher: Die Morgenröte. Sie zeigt das noch folgende Bild.

 

HKD

 

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Taken on March 5, 2010