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Bodhisattvas | by h.koppdelaney
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Bodhisattvas

Path to Edge

 

Rinpoche smiled when he saw the picture:

“Yes”, he said. “The only way home is to become a beast of burden.”

Maybe I looked at him asking as he continued.

“When I was young I was weak. I was not able to carry my own responsibilities. I blamed others. But as long I was blaming I felt wrong somehow. This state of consciousness kept me down and I felt like a victim of circumstances and men. I started blaming myself of being that weak. It took quite a while until I stopped being self-destructive.”

He pointed at the man. “Look, he is still trying to reach the edge, still trying to be a Bodhisattva, keeping his dark thoughts and feelings enclosed in his huge bag, not blaming others but himself. He is walking like a slave, carrying his own secret vows.”

I felt a bit weird. Obviously he knew.

“Don’t worry”, he said. “Nobody ever reached the edge. In fact one day you stop searching. I left the bag… maybe a few miles further on…” He giggled. “Down the mountains I was singing and dancing… till you crossed my ways.”

I did not smile.

Rinpoche laughed: “That’s a joke, my friend…”

 

HKD

 

Falls Psychologie interessiert:

 

Das Bild zeigt Persönlichkeitsaspekte eines demütigen Menschen. Er trägt seine Lasten selbst anstatt sie dem Esel aufzubürden. Das macht ihn selbst zum Lastentier und in gewissem Sinn zum Esel. Es ist im Alltag normal, die physischen wie auch die psychischen Lasten anderen Menschen aufzubürden, Kollegen, Partnern, Kindern. Ängste werden zum Nächsten abgeschoben; auch Aggressionen, Trauer oder Verzweiflung. Man redet sich die Sorgen von der Seele und der offenherzige Zuhörer wird immer bedrückter. Ein Bodhisattva verzichtet darauf, die eigenen Sorgen bei anderen zu entsorgen, im Gegenteil, er übernimmt und teilt die Kümmernisse seiner Mitmenschen. Er entlastet alle Kreaturen und wünscht ihnen in seinen Gebeten alles Glück, während er sich selbst bescheiden zurück nimmt. Demut und Bescheidenheit sind auch christliche Tugenden. Wer diese Tugenden anerkennt und übt, hält seine niederen Ego-Instinkte in Schach und wird sich dieser Energien erst richtig bewusst. Auf dem Weg der Tugend entsteht der innere Konflikt zwischen Selbstanspruch und Schatten-Natur. Wird dieser Konflikt erkannt und bewusst geschlichtet, kommt es zur Vereinigung der Gegensätze und damit zur Erlösung aus der spannungsvollen Dualität.

Shambhala, das Paradies der Seele oder das verheißene Land sind Metaphern für den inneren Frieden, der durch den Aufstieg des Geistes auf den hohen Gipfel der Erkenntnis gewonnen wird. Millionen pilgern auf die Berge und nehmen als symbolische Erfahrung vorweg, was sie im weiteren Verlauf ihrer Pilgerschaft auch geistig und emotional erfahrbar nachvollziehen. Innerer Friede ist ein gutes Gefühl.

 

HKD

 

Anmerkung:

 

This is digital art work, not reality.

Pictures and resources my own.

 

Das Bild ist ein digital hergestelltes Werk.

Jede Ähnlichkeit mit realen Gegebenheiten wäre rein zufällig.

 

HKD

 

If you like to see my latest videos:

 

Meditation - Introducing

 

www.youtube.com/watch?v=vocdfNPPNJo

 

or

 

Path of Wisdom

 

www.youtube.com/user/koppdelaney

 

and

 

Dark Night of the Soul

 

www.youtube.com/user/koppdelaney#p/a/u/1/EaRQPzamppo

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Taken on February 25, 2010