new icn messageflickr-free-ic3d pan white
1964 - 1965 Ferrari 250LM | by Georg Sander
Back to photostream

1964 - 1965 Ferrari 250LM

The 250 P evolved into a saleable mid-engined racer for the public, the 250 Le Mans. Introduced at Paris in November, 1963, the LM was successful for privately entered racers around the world. Notably, a 250 LM entered by the North American Racing Team won the 1965 24 Hours of Le Mans driven by Jochen Rindt and Masten Gregory, which remains as Ferrari's last overall victory in the endurance classic. About 32 models were built in 1964 and 1965, with all but the first few powered by 3.3 L 320 hp (238 kW) engines, though the name did not change with the increase in displacement. A fully independent double wishbone suspension was specified with rack and pinion steering and four wheel disc brakes. Ferrari had intended that the 250 LM be homologated for racing as a Group 3 Grand Touring Car, however in April 1964 the FIA refused to do so as Ferrari had built considerably fewer than the required 100 units. The 250 LM thus had to run as a Prototype until it was homologated as a Group 4 Sports Car for the 1966 season.

 

(Wikipedia)

 

- - -

 

1964 wurde es notwendig, die Ferrari 250 GTO entweder zu modifizieren oder ein neues Rennfahrzeug für die Gran-Turismo-Klasse zu bauen. Bei Ferrari entschloss man sich auf der Basis des Ferrari 250P einen neuen Wagen zu bauen. Der 250LM galt als der Bruderwagen des 250P; für viele Fachleute war er schlicht ein 250P mit einem Dach.

 

Die Straßenversion war nur theoretisch verkehrstauglich, allerdings handelte es sich um den ersten Straßen-Ferrari mit Mittelmotor. Die Karosserie entwarf Pininfarina. Das Dach endete direkt hinter den Sitzen und der Innenraum wurde von einer senkrecht stehenden Heckscheibe nach hinten abgegrenzt. 32 Einheiten stellte Ferrari her. Ab 1965 wurde die Tür so in das Dach integriert, dass große Ausschnitte entstanden, wenn die Türen geöffnet wurden. Dies ermöglichte es auch großen Fahrern ins Auto einzusteigen.

 

Enzo Ferraris Versuch den 250LM als GT-Rennwagen homologieren zu lassen scheiterte, da Ende 1965 die notwendige Marke von 100 gebauten Wagen nicht erreicht wurde. Ferrari blieb daher nicht anderes übrig, als den 250LM gegen die Prototypen antreten zu lassen.

 

Der erste Prototyp wurde von einem 3-Liter-V12-Motor angetrieben. Alle ausgelieferten Fahrzeug hatten jedoch das 3,3-Liter-Aggregat aus dem Ferrari 275 GTB. Nach der Typologie von Ferrari hätte der 250LM eigentlich als 275LM bezeichnet werden müssen, Ferrari verzichtete aber darauf und ließ diese Ungenauigkeit zu.

 

Die Scuderia setzte den 250LM nie als Werkswagen in der Sportwagenweltmeisterschaft ein, sondern gab ihn ausschließlich an die privaten Teams ab. Sein Renndebüt gab der 250LM in den Farben des North American Racing Team von Luigi Chinetti bei den 12 Stunden von Sebring 1964. Der Wagen fing Feuer und wurde völlig zerstört. Bei den 12 Stunden von Reims gab es den ersten Sieg für den 250LM, am Steuer Joakim Bonnier und Graham Hill. Der größte Erfolg für dieses Fahrzeug war der Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans 1965.

 

(Wikipedia)

11,331 views
10 faves
1 comment
Taken on April 14, 2012