2016-05-27 gp romeo und julia
Romeo und Julia
von William Shakespeare

Das Theater. Der Fundus. Die Gruft. Romeo, Julia, Tybalt, Mercutio, Lorenzo, die Amme – alle sind tot, seit Jahren, Jahrhunderten, Jahrtausenden. Der einzige Überlebende: Benvolio. Allein, einsam und neben der Spur. Aber wo sind die Feinde? Wo sind die Angehörigen der Familien Montague und Capulet, deren erbitterte Fehde die Stadt Verona – oder zumindest die Bühnen der Welt – seit Ewigkeiten in Atem hält?

Benvolio ruft sie wach, die Figuren der wohl berühmtesten Liebesgeschichte der Weltliteratur. Und schon ist es so, wie jeher: Wann immer Angehörige der verfeindeten Clans aufeinandertreffen, lassen sie sich zu Gefechten hinreißen. Inmitten dieses Umfeldes aus Hass und Rachsucht verlieben sich zwei von ihnen: Romeo Montague und Julia Capulet. Sie behalten ihre Beziehung für sich und lassen sich heimlich von Pater Lorenzo trauen. Der hofft insgeheim, dass der langwierige Konflikt nun beigelegt werden kann. Doch diese Hoffnung scheint vergeblich: Als es zwischen Romeo und Tybalt, Julias Cousin, zum Streit kommt, tötet Romeo Tybalt. Romeo wird aus Verona verbannt, Julia soll mit Paris verheiratet werden. Noch einmal bittet sie Lorenzo um Hilfe, um der Hochzeit zu entgehen. Er gibt ihr ein Schlafmittel, das sie für kurze Zeit in einen todesähnlichen Zustand versetzt. Der Brief, der Romeo von diesem Plan unterrichten soll, erreicht ihn nicht. Stattdessen hört er von Julias vermeintlichem Tod. Er eilt zurück nach Verona und das Unglück nimmt seinen Lauf.

Inszenierung: Antje Thoms
Bühne: Florian Barth
Kostüme: Katharina Meintke
Musik: Fred Kerkmann
Dramaturgie: Wiebke Melle

Mit: Maria Brendel, Alexander Hetterle, Sven Mattke, Michael Meichßner, Corinna Mühle, Theresa Palfi, Daniel Ratthei, Maik Rogge, Timo Ben Schöfer, Georg Zeies

mainfranken theater würzburg, grossens haus, spielzeit 2015/2016

quelle:
theaterwuerzburg.de/index.php?option=com_mftplayground&am...
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