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Drei TÜBINGER GÔGA im Diskurs; aka eagle1effi | by eagle1effi
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Drei TÜBINGER GÔGA im Diskurs; aka eagle1effi

Gôg ist die mundartlich-schwäbische Bezeichnung für einen Weingärtner aus der Tübinger Unterstadt.

Die Gôgen bildeten über Jahrhunderte eine eigenständige Bevölkerungsgruppe im sonst stark von Universitätsangehörigen geprägten Tübingen.

 

Als typisch für die Gôgen galten Armut, geringe Bildung, Sturheit, Fortschrittsfeindlichkeit und ein schwer verständlicher Dialekt.

 

Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wurde der Ausdruck Gôg vor allem durch die Gôgen-Witze. Mit dem Ende des Tübinger Weinanbaus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschwand die klare Abgrenzung der Gôgen von den anderen Bevölkerungsteilen der Stadt.

 

de.wikipedia.org/wiki/Gôg

SKULPTUREN:

Русский: Дискуссия.Уличная сцена

Deutsch: Karl-Henning Seemann, Skulptur "Auseinandersetzung", 1979 im Lammhof, Tübingen.

 

Hinterm ehemaligen Gasthaus LAMM

heute

Lammpassage hinterm "Gemeindehaus Lamm" der Stiftskirchengemeinde

Am Markt 7

 

derber GOGEN Witz

 

Es gibt aber auch einige Witze, die sich auf die Verhältnisse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beziehen, also nicht mehr aus der Zeit des Weinbaus stammen, z. B.:

Ein französischer Besatzungssoldat, der in den Neckar gefallen war und nicht schwimmen kann, ruft: „au secours! au secours!“ Ein Rettungsschwimmer stürzt sich ins Wasser, ein Gôg aber beugt sich übers Brückengeländer und ruft „O Mändle, hetsch au gscheiter schwemma glernt, statt Franzesisch.“

 

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Taken on February 12, 2012