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Radaraufnahme des F-SAR Systems über dem Pongara-Nationalpark südlich von Libreville, Gabun | by DLR_de
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Radaraufnahme des F-SAR Systems über dem Pongara-Nationalpark südlich von Libreville, Gabun

Im Pongara-Nationalpark gibt es noch große Flächen unberührten Mangrovenwalds, der weiter im Landesinneren an dichten Regenwald angrenzt. Die Farbgestaltung spiegelt unterschiedliche Arten der Rückstreuung des Radarsignals wider. Werden die Signale im L-Band (23cm Wellenlänge) vorwiegend von vegetationsfreien Oberflächen (z.B. Wasser, freie Felder) reflektiert, erscheinen sie im Bild blau. Eine überwiegende zweifache Rückstreuung (z.B. an den vertikalen Mangrovenstämmen und der Wasseroberfläche) wird rot angezeigt. Und eine vorherrschend ungerichtete Rückstreuung, insbesondere aus dem Volumen der Baumkrone des Regenwalds erscheint grün.

 

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) fliegen vom 01. bis zum 29. Februar im zentralafrikanischen Gabun zahlreiche Messflüge, um den Zustand des Regenwaldes zu bestimmen. Dabei setzen sie hochmoderne Radartechnologie ein. Die gewonnenen Daten helfen dabei, Klimamodelle zu verbessern und die Erderwärmung besser zu verstehen. Die Kampagne wird in Kooperation mit der europäischen (ESA), der französischen (ONERA), der gabunischen (AGEOS) und dem amerikanischen Raumfahrtzentrum (NASA) durchgeführt.

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Uploaded on February 24, 2016