Elbphilharmonie Hamburg
Das 110m hohe Konzerthaus Elbphilharmonie befand sich seit April 2007 im Bau. Das Gebäude wurde auf dem ehem. Kaispeicher A, einem Kakao-, Tee- und Tabak-Speicher errichtet. Der Entwurf und die weitere Hochbauplanung des Gebäudes stammt vom Architekturbüro Herzog & de Meuron. Bauherrin war formell die Elbphilharmonie Hamburg Bau GmbH & Co. KG, deren Kommanditistin und Hauptgeldgeberin die Stadt Hamburg ist. Das Hamburger Prestigeobjekt hat über die Jahre eine immense Kostensteigerung verursacht. In der Grundlagenermittlung wurden 77 Millionen Euro Kosten für die Freie und Hansestadt Hamburg veranschlagt. Bei Vertragsabschluss 2007 wurden bereits 114 Mio. Euro als durch die Stadt zu tragende Bausumme vereinbart. Nach mehrmaligen Nachverhandlungen einigte sich der Hamburger Senat im Dezember 2012 mit dem Generalunternehmer Hochtief auf eine Netto-Endbausumme von 575 Mio. Euro (inkl. Planungskosten). Am 23. April 2013 verkündete Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz dass das Projekt die Steuerzahler insgesamt 789 Millionen Euro kosten würde. Die Fertigstellung des Gebäudes war zunächst für 2010 geplant, dann aber immer wieder verschoben worden. Die Abnahme erfolgte nach der im Dezember 2012 bekanntgegebenen Planung am 31. Oktober 2016 und die feierliche Eröffnung fand am 11. Januar 2017 statt.
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