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Die Schleppjagd auf Herrenchiemsee steht unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Georg Fahrenschon

Aus der klassischen Hirschjagd zu Pferde (chasse a courre), wie sie noch heute in Frankreich gepflegt wird und dem englischen Foxhunting entstand die deutsche Schleppjagd. Das Zeremoniell und die Jagdsignale sind weitgehend französisch, das sportlich schnelle Galoppieren über die Hindernisse ist von England übernommen; der Jagdbruch beim Halali der „grünen Jagd“ entlehnt.

 

„Herrenchiemsee“ versteht sich, vielleicht mehr als viele andere, als Bewahrer kulturelle Tradition und Brauchtums in der Nachahmung der Hetzjagd mit Hunden auf Wild. Diese Jagd auf Herrenchiemsee stellt seit jeher erhöhte Anforderungen an Pferd und Reiter. Die diesjährige Jagd hat diesen Anspruch einmal mehr bewiesen.

 

Dabei steht die sportliche Herausforderung nicht im Vordergrund, sondern das gemeinschaftliche Jagderlebnis, bei dem die Hunde die Hauptaktuere sind. Deshalb wird von den Teilnehmern erwartet, dass sie sich den Sitten und Gebräuchen anpassen. Einschließlich Kleidung, versteht sich.

Textquelle: www.cavallo.de

 

Foto vom www.sporthotel-achental.com

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Taken on June 9, 2008