Russische Desinformation im 21. Jahrhundert
Konferenz am 25. Juni 20015 in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin - Die russische Regierung hat in der Vergangenheit immense Ressourcen in Medienunternehmen in ganz Europa gesteckt. In zahlreichen europäischen Ländern gibt es Ableger russischer Staatsmedien, mithilfe derer der Kreml den europäischen Diskurs und die öffentliche Meinung über den Ukraine-Konflikt beeinzuflussen versucht.
Wie erfolgreich ist dieses Unterfangen und was sind die nächsten Ziele der russischen Desinformations-Kampagne? Wie sollte die Europäische Union darauf reagieren?
Wie formt die russische Regierung die öffentliche Meinung vor Ort und in der russischsprachigen Diaspora?
Diese Fragen beschäftigen die Teilnehmer/innen der Konferenz und wurden auf fünf Panels diskutiert.
Unter anderem mit:
- Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
- John Herbst, Atlantic Council
- John Emerson, US-Botschafter in Deutschland
- Carl Bildt, ehemaliger Premierminister von Schweden
- Ilya Yashin, russischer Oppositionspolitiker und Autor
- Eliot Higgins, Gründer von Bellingcat und Autor
- Ilya Ponomarev, russischer Oppositionspolitiker und Mitglied der Duma
- Marieluise Beck, Mitglied des Bundestags
- James Kirchick, Foreign Policy Initiative, Korrespondent der Daily Beast
- Lucian Kim, Journalist und Blogger, Berlin
- Boris Reitschuster, Journalist und Autor, Berlin
- Gemma Pörzgen, Journalistin, Reporter ohne Grenzen
- Gustav Gressel, European Council on Foreign relations
- Andrey Lipsky, stellv. Chefredakteur, Novaya Gazeta
- Maria Stepanova Chefredakteurin, colta.ru
- Galina Timchenko, Chefredaktuerin, Meduza (formerly Lenta.ru)
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