Ukraine, Russland und die EU - Europa ein Jahr nach der Annexion der Krim
Die Annexion der Krim im März 2014 und der hybride Krieg gegen die Ukraine waren die Antwort der russischen Führung auf die Euromaidan-Revolution. Sie hat damit die Europäische Union (EU) auf eine fundamentale Bewährungsprobe gestellt.

Es geht für die EU dabei nicht nur darum, eine angemessene Antwort auf die Infragestellung der europäischen Friedensordnung durch Russland zu finden. Die Frage ist auch, ob die EU zum Projekt eines freien und vereinigten Europa steht und ihrer Verpflichtung für die politische und ökonomische Konsolidierung ihrer östlichen Nachbarstaaten gerecht wird, die sich auf den Weg zu Rechtsstaat und Demokratie gemacht haben.

Ein Jahr nach der Krim-Annexion analysieren und diskutieren Expertinnen und Experten aus Europa und den USA im Rahmen dieser internationalen Konferenz die Antwort Europas auf die russische Intervention in der Ukraine: Wie interpretieren wir diesen Konflikt? Was können wir tun, um die Ukraine auf ihrem schwierigen Weg nach Europa zu unterstützen, welche Optionen gibt es gegenüber Russland? Ebenso steht die innenpolitische Entwicklung der Ukraine ein Jahr nach der Flucht Janukowitschs aus Kiew im Fokus: Wie kommt die politische und wirtschaftliche Erneuerung voran – und welche Bedeutung hat der Erfolg der ukrainischen Reformbewegung für Europa und Russland?

Die Konferenz fand statt am Montag den 2. März 2015.
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