Konferenz: Grüne Jobs, faire Jobs. Arbeitnehmerrechte in der Wind- und Solarbranche
Grüne Jobs, faire Jobs - Arbeitnehmerrechte in der Wind- und Solarbranche
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit GewerkschaftsGrün.
Datum und Ort: 26./ 27. Oktober 2012
Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Fast 400.000 neue Arbeitsplätze entstanden in Deutschland seit 1990 bei Unternehmen, die Solarthermen, Photovoltaik-Module und Windkraftanlagen herstellen.
Die Arbeitsbedingungen in der jungen Industrie gelten jedoch noch immer als problematisch: Oft sind die Jobs schlecht bezahlt. Tarifverträge werden nicht angewandt. Die Arbeitsintensität ist hoch, viele Beschäftigte sind befristet oder als Leiharbeitskräfte angestellt. Zahlreiche Firmen vernachlässigen die Aus- und Weiterbildung. Mitbestimmungsstrukturen existieren kaum.
Gleichzeit verändern sich die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen zuungunsten der Branche: Sei es die 2009 verabschiedete Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die jüngst beschlossene Kürzung der Solarförderung oder die scharfe Preiskonkurrenz auf dem Weltmarkt – die wirtschaftliche Situation, insbesondere der Solarindustrie, ist angespannt.
Unter diesen Vorzeichen widmen wir uns den Arbeitsbedingungen in der Wind- und Solarbranche. Mit Fachleuten aus Gewerkschaften, Unternehmen, Politik und Wissenschaft diskutieren wir, was passieren muss, damit grüne Jobs zu fairen Jobs werden.
Mit:
Professor Dr. Sabine Gensior (TU Cottbus)
Jürgen Kerner (geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall)
Dr. Kai Lindemann (Chefredakteur des DGB-Debattenmagazins Gegenblende)
Milan Nitzschke (Konzernsprecher der SolarWorld AG)
Beate Müller-Gemmeke (MdB, Bündnis 90/ Die Grünen / Sprecherin von GewerkschaftsGrün)
Helga Schwitzer (geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall) u.a.
Eine Kooperation mit GewerkschaftsGrün
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit GewerkschaftsGrün.
Datum und Ort: 26./ 27. Oktober 2012
Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Fast 400.000 neue Arbeitsplätze entstanden in Deutschland seit 1990 bei Unternehmen, die Solarthermen, Photovoltaik-Module und Windkraftanlagen herstellen.
Die Arbeitsbedingungen in der jungen Industrie gelten jedoch noch immer als problematisch: Oft sind die Jobs schlecht bezahlt. Tarifverträge werden nicht angewandt. Die Arbeitsintensität ist hoch, viele Beschäftigte sind befristet oder als Leiharbeitskräfte angestellt. Zahlreiche Firmen vernachlässigen die Aus- und Weiterbildung. Mitbestimmungsstrukturen existieren kaum.
Gleichzeit verändern sich die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen zuungunsten der Branche: Sei es die 2009 verabschiedete Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die jüngst beschlossene Kürzung der Solarförderung oder die scharfe Preiskonkurrenz auf dem Weltmarkt – die wirtschaftliche Situation, insbesondere der Solarindustrie, ist angespannt.
Unter diesen Vorzeichen widmen wir uns den Arbeitsbedingungen in der Wind- und Solarbranche. Mit Fachleuten aus Gewerkschaften, Unternehmen, Politik und Wissenschaft diskutieren wir, was passieren muss, damit grüne Jobs zu fairen Jobs werden.
Mit:
Professor Dr. Sabine Gensior (TU Cottbus)
Jürgen Kerner (geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall)
Dr. Kai Lindemann (Chefredakteur des DGB-Debattenmagazins Gegenblende)
Milan Nitzschke (Konzernsprecher der SolarWorld AG)
Beate Müller-Gemmeke (MdB, Bündnis 90/ Die Grünen / Sprecherin von GewerkschaftsGrün)
Helga Schwitzer (geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall) u.a.
Eine Kooperation mit GewerkschaftsGrün
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