Eine Europäische Union für erneuerbare Energien
Präsentation der Studie und Diskussion

Mit:
Sascha Müller-Kraenner, Autor der Studie, Gesellschafter, Ecologic Institute, Berlin
Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Bärbel Höhn - MdB, stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Berlin
Rainer Baake, Direktor, Agora Energiewende, Berlin
Severin Fischer, Stipendiat der Forschungsgruppe EU-Integration, Stiftung
Wissenschaft und Politik

Für den Erfolg der deutschen Energiewende müssen Herausforderungen wie Netzausbau, Speichermöglichkeiten, Versorgungssicherheit und kosteneffiziente Förderung gemeistert werden. Die europäischen Rahmenbedingungen können hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten. Für eine erfolgreiche Kooperation bedarf es eines europaweiten Diskurses: Wie sollte aus europäischer Perspektive der Netzausbau gefördert werden, um den Umstieg auf erneuerbare Energien zu ermöglichen? Inwiefern sollte es eine Verschränkung der Kapazitäten von erneuerbaren Energien in Europa geben? Und wie kann eine europäische Angleichung der Förder- und Vergütungssysteme den Anteil an Erneuerbaren erhöhen und zugleich die Kosten für Konsumenten und Steuerzahler begrenzen?

Vor diesem Hintergrund hat die Heinrich-Böll-Stiftung eine Arbeitsgruppe mit Expertinnen und Experten aus Politik, Industrie, Forschung und Zivilgesellschaft beauftragt, europäische Lösungswege für die Förderung von erneuerbaren Energien aufzuzeigen. Als Ergebnis liefert die Studie „Eine Europäische Union für Erneuerbare Energien“ Politikempfehlungen für zwei Schlüsselbereiche: die Planung und Realisierung von Stromnetzen sowie die Entwicklung von geeigneten Vergütungs- und Fördersystemen.
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