Fachgespräch: Transitional Justice – ein Weg gegen sexualisierte Kriegsgewalt?
Bewaffneten Konflikten ist eine zunehmende Militarisierung der Konflikt-Gesellschaften und die Brutalisierung vor allem der Kämpfer_innen, immanent. Sie geht einher mit sexualisierten Gewaltverbrechen, vorwiegend an Frauen und Kindern, aber auch an Männern.
Die Traumatisierung der Opfer wirken ebenso wie die Brutalisierung weiter, mit unterschiedlichen Folgen und Auswirkungen auf die gesamte Nachkriegs-Gesellschaft. Dennoch wird dies bei der Aufarbeitung der Konflikte und der Bewältigung der Vergangenheit in der Regel kaum einbezogen.
In den letzten Jahren haben Transitional Justice Konzepte in diesem Zusammenhang an Bedeutung gewonnen. Umstritten ist, wie weit dazu notwendig gehört, die vergangenen Verbrechen aufzudecken, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, und so den Opfern Genugtuung widerfahren zu lassen und ihre Würde wieder her zu stellen.
GWI
Die Traumatisierung der Opfer wirken ebenso wie die Brutalisierung weiter, mit unterschiedlichen Folgen und Auswirkungen auf die gesamte Nachkriegs-Gesellschaft. Dennoch wird dies bei der Aufarbeitung der Konflikte und der Bewältigung der Vergangenheit in der Regel kaum einbezogen.
In den letzten Jahren haben Transitional Justice Konzepte in diesem Zusammenhang an Bedeutung gewonnen. Umstritten ist, wie weit dazu notwendig gehört, die vergangenen Verbrechen aufzudecken, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, und so den Opfern Genugtuung widerfahren zu lassen und ihre Würde wieder her zu stellen.
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