Konferenz: Transnationale organisierte Kriminalität im 21. Jahrhundert
In Zeiten der Globalisierung ist die organisierte Kriminalität längst unverzichtbarer Bestandteil wirtschaftlicher Transaktionen. Geldwäsche, Korruption, Menschenhandel - das organisierte Verbrechen gefährdet die Legitimität des Staates und stellt, je nach Weltregion, eine schleichende oder auch offene Bedrohung demokratischer Strukturen dar.

Mit der Konferenz griff die Heinrich-Böll-Stiftung die Problematik der transnational organisierten Kriminalität als einen zentralen, aber vernachlässigten Aspekt von Globalisierung auf. Entlang diverser Routen des organisierten Verbrechens - von Europa über Asien, Afrika und Lateinamerika - wurden u.a. Fragen nach den Antriebskräften für Kriminalität und dem Dilemma transnationaler ökonomischer Strukturen behandelt, bei denen sich die Grenze zwischen Legalität und Illegalität immer mehr verwischt.
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