Konferenz: Weiterdenken! Deutsche Entwicklungspolitik im Spannungsfeld Globaler Krisen
Klimawandel, Welternährungskrise und Armut sind globale Herausforderungen, auf die die internationale Entwicklungspolitik in den kommenden Jahren reagieren muss. Die Finanzkrise hat alle Länder getroffen, insbesondere jedoch in den ärmsten Ländern Entwicklungsfortschritte zunichte gemacht.

Die deutsche Entwicklungspolitik steht angesichts der Mehrfachkrisen vor Ressort übergreifenden Herausforderungen, die durch das Auftreten neuer Akteure aus den Schwellenländern und privater Geber zusätzlich wachsen.

Politikkohärenz für Entwicklung – also die Zielkompatibilität verschiedener Ressorts bezogen auf die entwicklungspolitischen Ziele der Bundesregierung - ist ein politischer Auftrag der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), zu dem sich auch Deutschland verpflichtet hat. Demnach müssen z. B. die Ziele von Außenwirtschaftsförderungspolitik, von Handels- und Klimapolitik - oder auch die Rohstoffstrategie der Bundesregierung - verpflichtend mit den Entwicklungszielen in Einklang gebracht werden. Doch in der Praxis ist Politikkohärenz allzu oft ferne Realität.

Nach einem Jahr schwarz-gelber Regierungsarbeit will die Heinrich-Böll-Stiftung das Spannungsfeld nationaler, europäischer und internationaler Entwicklungspolitik kritisch ausleuchten und Reformperspektiven für die Entwicklungszusammenarbeit aufzeigen.

Dossier zur Konferenz
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