Konferenz: Vom multikulturellen Klassenzimmer zum multikulturellen Lehrerzimmer
Unsere Schulklassen werden kulturell und sprachlich immer vielfältiger, die Lehrerzimmer hingegen haben sich wenig verändert. Schätzungen zu Folge haben an deutschen Schulen ca. 25 % der Schülerinnen und Schüler, aber nur etwas über 1 Prozent der Lehrenden einen Migrationshintergrund.
Die Integrations- und Bildungspolitik hat nun Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund als bislang kaum genutzte Ressource entdeckt. Ihr Anteil soll in den nächsten Jahren deutlich erhöht werden. Sie sollen zur Gestaltung von inklusiven, Mehrsprachigkeit reflektierenden und interkulturell orientierten Bildungsprozessen beitragen und als Vorbilder für Bildungskarrieren von Migrantinnen und Migranten dienen.
Im Zentrum der internationalen Konferenz steht die Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse der aktuellen, von der Hertie-Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius geförderten Studie «Lehrende mit Migrationshintergrund in Deutschland: Eine empirische Untersuchung zu Bildungsbiographien, professionellem Selbstverständnis und schulischer Integration». Erstmals wurde in Deutschland ein quantitativer und ein qualitativer Blick auf die Biographien und die schulischen Erfahrungen von Lehrenden mit Migrationshintergrund geworfen. Wie beschreiben Lehrende mit Migrationshintergrund ihren Bildungsweg hin zum Lehrberuf? Wie erleben sie den Schulalltag, den Austausch mit Schülern, Kollegium und Eltern? Wie gehen sie mit den häufig an sie herangetragenen Rollen um, «Vermittler, Vertraute und Übersetzer» zu sein? Inwiefern sehen sie sich als Vorbilder?
Die Konferenz erkundet das Potenzial des multikulturellen Lehrerzimmers und die daraus entstehenden Möglichkeiten interkultureller Schulentwicklung in der deutschen Einwanderungsgesellschaft. Die Diskussion von Erfahrungen und Forschungsarbeiten aus dem anglo-amerikanischen Raum, wo die Unterrepräsentanz von Minority Teachers bereits früher thematisiert wurde, eröffnet eine vergleichende Perspektive und erlaubt den Blick über den deutschen Tellerrand.
Die Integrations- und Bildungspolitik hat nun Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund als bislang kaum genutzte Ressource entdeckt. Ihr Anteil soll in den nächsten Jahren deutlich erhöht werden. Sie sollen zur Gestaltung von inklusiven, Mehrsprachigkeit reflektierenden und interkulturell orientierten Bildungsprozessen beitragen und als Vorbilder für Bildungskarrieren von Migrantinnen und Migranten dienen.
Im Zentrum der internationalen Konferenz steht die Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse der aktuellen, von der Hertie-Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius geförderten Studie «Lehrende mit Migrationshintergrund in Deutschland: Eine empirische Untersuchung zu Bildungsbiographien, professionellem Selbstverständnis und schulischer Integration». Erstmals wurde in Deutschland ein quantitativer und ein qualitativer Blick auf die Biographien und die schulischen Erfahrungen von Lehrenden mit Migrationshintergrund geworfen. Wie beschreiben Lehrende mit Migrationshintergrund ihren Bildungsweg hin zum Lehrberuf? Wie erleben sie den Schulalltag, den Austausch mit Schülern, Kollegium und Eltern? Wie gehen sie mit den häufig an sie herangetragenen Rollen um, «Vermittler, Vertraute und Übersetzer» zu sein? Inwiefern sehen sie sich als Vorbilder?
Die Konferenz erkundet das Potenzial des multikulturellen Lehrerzimmers und die daraus entstehenden Möglichkeiten interkultureller Schulentwicklung in der deutschen Einwanderungsgesellschaft. Die Diskussion von Erfahrungen und Forschungsarbeiten aus dem anglo-amerikanischen Raum, wo die Unterrepräsentanz von Minority Teachers bereits früher thematisiert wurde, eröffnet eine vergleichende Perspektive und erlaubt den Blick über den deutschen Tellerrand.
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