Podiumsdiskussion: Menschenrechtsverteidiger_innen in Kolumbien
In Kolumbien werden täglich bis zu tausend Menschen von ihrem Land vertrieben. Politische Morde, Verschwindenlassen und Folter gehören zum Alltag. Schwerste Menschenrechtsverletzungen bleiben fast immer straflos. Häufig sind staatliche Sicherheitskräfte und Geheimdienste direkt an den Verbrechen beteiligt. Menschenrechtsverteidiger/innen, die sich gegen die Verbrechen zur Wehr setzen und auf Aufklärung drängen, werden verfolgt.
Am 19. Mai 2010 paraphieren die Europäische Union und Kolumbien ein Freihandelsabkommen, das von Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften heftig kritisiert wird. Keine zwei Wochen später stehen am 30. Mai in Kolumbien Präsidentschaftswahlen an. Für diese zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Nachfolgekandidaten des aktuellen rechtskonservativen Präsidenten Uribe und dem Kandidaten der Grünen Partei ab.
Vor diesem Hintergrund sollte von den Podiumsteilnehmern die Politik der "Demokratischen Sicherheit" der vergangenen acht Jahre mit ihren Auswirkungen auf die Bevölkerung beleuchtet und Perspektiven aus menschenrechtlicher und kirchlicher Sicht aufgezeigt werden.
Bericht
Am 19. Mai 2010 paraphieren die Europäische Union und Kolumbien ein Freihandelsabkommen, das von Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften heftig kritisiert wird. Keine zwei Wochen später stehen am 30. Mai in Kolumbien Präsidentschaftswahlen an. Für diese zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Nachfolgekandidaten des aktuellen rechtskonservativen Präsidenten Uribe und dem Kandidaten der Grünen Partei ab.
Vor diesem Hintergrund sollte von den Podiumsteilnehmern die Politik der "Demokratischen Sicherheit" der vergangenen acht Jahre mit ihren Auswirkungen auf die Bevölkerung beleuchtet und Perspektiven aus menschenrechtlicher und kirchlicher Sicht aufgezeigt werden.
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