Baustelle Bildung – Befähigung für die digitale Zukunft - #digiZuk
Wie richten wir unsere Bildungsinstitutionen schon heute auf die Bedarfe und Anforderungen der
digitalen Zukunft aus? Wir leben in dynamischen Zeiten, die von immer kürzeren Entwicklungszyklen
und rasanten Veränderungen durch Digitalisierung geprägt sind. Plattformen vernetzten Menschen
neu, digitale Geschäftsmodelle revolutionieren Industrien. Start-ups, digitale und sharing economy
bieten Lösungen, produzieren aber zugleich große Datenmengen, mit denen Informationsungleichheiten
und Risiken bei Datenverarbeitung und Datenschutz verbunden sind.
Welche Bildung und welche Qualifizierung brauchen wir, damit wir als Individuen und auch als
Gesellschaft für diesen beschleunigten digitalen Wandel gut aufgestellt sind? Sind Kompetenzen
künftig wirklich wichtiger als Wissen und wo liegt die Grenze? Welche Arbeit bleibt den Menschen,
wenn Roboter, Künstliche Intelligenz und Deep Learning das Feld übernehmen? Wie gehen wir damit
um, wenn wir das heute gar nicht so genau wissen?
Bildung muss Menschen in die Lage versetzen, Neues aufzunehmen, zu analysieren, zu systematisieren
und zu begreifen. Angesichts immer rascher anwachsender und sich verändernder Wissensbestände
kommen neben Fachwissen auch andere Fähigkeiten verstärkt ins Spiel: Kreativität,
Problemlösung, Kommunikation, Strategiebildung, Teamarbeit – das sind Kompetenzen der Wissensgesellschaft
des 21. Jahrhunderts. Das gilt nicht nur für Arbeitsmarkt und Beschäftigung, sondern
auch für Allgemeinbildung, Selbstbestimmtheit und soziale Teilhabe.
Was können Schule, berufliche Bildung und Hochschulen leisten und wie müssen wir Weiterbildung
und lebenslanges Lernen organisieren, damit unsere Bildungseinrichtungen diesem Auftrag gerecht
werden können?
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