Genf - Genève
Die Stadt Genf ist Sitz vieler internationaler Organisationen, darunter UNO, CERN, IKRK, WHO, IAO, IOM, ISO, ITU, WIPO, WMO, WOSM, WTO und UNHCR. Zudem ist Genf nach Zürich der zweitgrösste Finanzplatz der Schweiz, gefolgt von Lugano. Seit Jahren wird Genf neben Zürich als eine der Städte mit den teuersten Lebenshaltungskosten und mit höchster Lebensqualität weltweit gelistet. Seit 2012 gilt Genf als drittteuerste Stadt der Welt, hinter Zürich und Tokio. Genf war in der Keltenzeit eine befestigte Grenzstadt der Allobroger gegen die Helvetier. Der in der Antike bezeugte Ortsname Genava ist keltischen Ursprungs und bedeutet „Flussmund“, aus *gen- „Mund“ und *ab- „Fluss“, nimmt also Bezug auf die Lage am Ausfluss der Rhone aus dem Genfer See. Genf gelangte um 120 v. Chr. unter die Herrschaft der Römer. Zur Zeit des Römischen Reiches diente es als Brückenkopf, von 400 bis 1536 war es ein Bischofssitz. Im fünften und neunten Jahrhundert fungierte es zudem als Sitz der burgundischen Könige. Genf war bis 1870 die bevölkerungsreichste Stadt der Schweiz. Diesen Platz hat mittlerweile die Stadt Zürich übernommen. Am 30. November 2013 zählte die Stadt Genf 195'177 Einwohner. Die Agglomeration Genf wird alle zehn Jahre anlässlich der Volkszählung neu festgelegt und umfasste im Jahr 2007 471'314 Einwohner respektive landesübergreifend mit Frankreich 780'000 Einwohner. Der Ausländeranteil belief sich am 30. November 2013 auf 48,0 Prozent (93'765 Einwohner). Dies erklärt sich insbesondere durch die Anzahl der internationalen Organisationen in der Stadt. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte lag am 30. November 2013 bei 12'275 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der erweiterte Ballungsraum, die Metropolregion Genf-Lausanne, zählt 1,2 Millionen Einwohner. Quelle Wikipedia
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