Neuenburg / Neuchâtel in der Schweiz
Der Kanton Neuenburg liegt in der geographischen Region des Schweizer Juras in der französischsprachigen Westschweiz. Westlich von Neuenburg, noch in der Seeuferebene, befindet sich der Schwemmlandkegel an der Mündung der Areuse. Das Tal verengt sich weiter westlich zu einer schmalen Schlucht und öffnet sich dann zum Hochtal Val de Travers. Zwischen dem Val de Travers und dem Neuenburgersee befindet sich die Kette des Chasseron, die aber zum grössten Teil auf dem Gebiet des Kantons Waadt liegt. Der markante Felskessel des Creux du Van bildet das östliche Ende dieser Bergkette.Entlang des Neuenburgersees zieht sich ein flacher Uferstreifen, le Littoral genannt. Die gleichnamige Hauptstadt Neuenburg liegt am Seeufer. Nördlich davon, begrenzt durch den Berg Chaumont, liegt das Val de Ruz. Die Bevölkerung des Kantons Neuenburg ist in ihrer grossen Mehrheit französischsprachig. Im Mittelalter entstehen viele Städtchen und Siedlungen in den beiden Hochtälern Val de Ruz und Val de Travers, aber auch entlang des Sees, mit den für diese Zeit charakteristischen Kirchen und Burgen, von denen die meisten aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammen. Im Frühmittelalter war Neuenburg Teil des Königreichs Burgund, das von dem fränkischen Adelsgeschlecht der Welfen regiert wurde. Archäologische Funde der Ur- und Frühgeschichte legen Zeugnis davon ab, dass das Gebiet entlang des Neuenburgersees und des Jurasüdfusses bereits Jahrhunderte vor den Römern von Megalithkulturen und keltischen Stämmen besiedelt war. Die neolithische Cortaillod-Kultur sowie die keltische Latènekultur sind nach den Ortschaften Cortaillod und La Tène im Kanton Neuenburg benannt. Quelle Wikipedia
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