new icn messageflickr-free-ic3d pan white
Indian Peafowl | by Andy von der Wurm
Back to photostream

Indian Peafowl

Pfau ---- The Indian peafowl or Blue peafowl (Pavo cristatus) is a large and brightly coloured bird of the pheasant family native to South Asia, but introduced and semi-feral in many other parts of the world. The peacock (male) is predominantly blue with a fan-like crest of spatula-tipped wire-like feathers and is best known for the long train made up of elongated upper-tail covert feathers which bear colourful eyespots. These stiff and elongated feathers are raised into a fan and quivered in a display during courtship. The female lacks the train, has a greenish lower neck and has a duller brown plumage. They are found mainly on the ground in open forest or cultivation where they forage for berries, grains but will also prey on snakes, lizards, and small rodents. Their loud calls make them easy to detect, and in forest areas, often indicate the presence of a predator such as a tiger. They forage on the ground, moving in small groups and will usually try to escape on foot through undergrowth and avoid flying. They will fly up into tall trees to roost, however. It is a bird that is celebrated in Indian and even Greek mythology and is the national bird of India. The male, known as a peacock, is a large bird with a length from bill to tail of 100 to 115 cm (40 to 46 inches) and to the end of a fully grown train as much as 195 to 225 cm (78 to 90 inches) and weigh 4–6 kg (8.8-13.2 lbs). The females, or peahens, are smaller at around 95 cm (38 inches) in length and weigh 2.75–4 kg (6-8.8 lbs). On average the Indian Peafowl is the largest and heaviest representative of the genus Phasianidae. Their size, colour and shape of crest make them unmistakable within their native distribution range. The male is metallic blue on the crown, the feathers of the head being short and curled. The fan-shaped crest on the head is made of feathers with bare black shafts and tipped with blush-green webbing. A white stripe above the eye and a crescent shaped white patch below the eye are formed by bare white skin. The sides of the head have iridescent greenish blue feathers. The back has scaly bronze-green feathers with black and copper markings. The scapular and the wings are buff and barred in black, the primaries are chestnut and the secondaries are black. The tail is dark brown and the "train" is made up by elongated upper tail coverts (more than 200 feathers, the actual tail has only 20 feathers) and nearly all of these feathers end with an elaborate eye-spot. A few of the outer feathers lack the spot and end in a crescent shaped black tip. The underside is dark glossy green

     

Der Blaue Pfau (Pavo cristatus) ist eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae). Er gehört zur Ordnung der Hühnervögel und ist neben dem Fasan und dem Haushuhn einer der bekanntesten Vertreter dieser Vogelgruppe.

 

Aufgrund ihres auffälligen Aussehens gelten vor allem die Männchen als die ältesten Ziervögel der Menschen. Bereits in den Sagen der griechischen Antike wurden sie erwähnt. Als standorttreue Vögel werden die ursprünglich in Indien und Sri Lanka beheimateten Tiere heute weltweit als Haustiere gehalten.

Der Hahn ist an Hals, Brust und Bauch leuchtend blau gefärbt. Je nach Lichteinfall kann das Gefieder grünlich und golden schimmern. Ein von den Nasenlöchern bis zum Auge reichendes, schmales Band sowie eine breite, halbovale Fläche unter dem Auge ist weiß und nackt. Im Verhältnis zum Körper fällt der Kopf eher klein aus.

 

Die Schleppe der Männchen besteht aus sehr stark verlängerten, 100 bis 150 cm langen Oberschwanzdeckfedern. Diese können zu einem fächerförmigen Rad aufgestellt werden. Die plastisch leuchtende Federzeichnung von großen, blau irisierenden „Augen“ soll Fressfeinde abschrecken, die diese als Augen von großen Säugetieren interpretieren sollen. Wenn dies nicht genügt, um einen Angreifer in die Flucht zu schlagen, setzt der Hahn die gefächerten Schwanzfedern in eine laut rasselnde Bewegung. Der eigentliche Schwanz ist mit etwa 40 bis 45 cm viel kürzer. Er ist braun gefärbt und besteht aus mehrstufig angeordneten Steuerfedern.

 

Das Schimmern der Federstrahlen wird durch eine feine kristallähnliche Struktur erreicht, die gitterförmig aufgebaut ist. Diese umgibt die Federenden und ist so angeordnet, dass sie Licht, ähnlich schillernder Seifenblasen oder Ölflecken auf Wasserpfützen, in unterschiedlichen Winkeln reflektieren. Die Strukturen bestehen aus Melanin und Keratin. Das prächtige Gefieder des Hahns mit den auffälligen Deckfedern wird in der Verhaltensbiologie als visuelles Ornament bezeichnet und ist quasi ein Indikator für seine genetische Fitness. Zwar ist die lange Schleppe im Allgemeinen eher hinderlich und bewirkt eine Verminderung des Flugvermögens, nach dem sogenannten Handicap-Prinzip ist aber gerade dieser Umstand für die Weibchen bei der Paarung ein Indiz für gesunden, lebensfähigen Nachwuchs.

 

Beide Geschlechter tragen eine kleine Federkrone auf dem Scheitel. Die Hähne sind mit Schwanzschleppe etwa 2 m lang und wiegen 4 bis 6 kg. Die Hennen sind im Vergleich zum Hahn kleiner und wesentlich unauffälliger gezeichnet, ihre Körperlänge liegt bei nur etwa einem Meter. Sie wiegen zwischen 2,7 und 4 kg. Ihr Gefieder ist überwiegend grünlich-grau. Die Weibchen sind schleppenlos.

Der Blaue Pfau stammt ursprünglich vom indischen Subkontinent. Dort lebte er bevorzugt in hügeligem Gelände im Dschungel, besonders in Wassernähe.

 

Zur Nahrungssuche kommen manche Blaue Pfauen in den Morgen- und Abendstunden in Familiengruppen auf die Felder. Da Blaue Pfauen junge Schlangen fressen, sind sie in Teilen Indiens beliebt und werden in den Ortschaften geduldet. Dort können sie sehr zutraulich werden.

 

Laut der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (,internationale Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen‘) nahm der Bestand des Blauen Pfaus in der letzten Zeit ab, allerdings gilt die Art in Teilen ihres Verbreitungsgebietes noch immer als „häufig“, so dass der Blaue Pfau als „nicht gefährdet“ eingestuft wird.

 

Schon vor 4.000 Jahren wurden die ersten Pfauen in den Mittelmeerraum gebracht. Auch ihr Fleisch war bei den Ägyptern, den Römern sowie im Europa des Mittelalters, wo es gerne stark gewürzt serviert wurde, sehr beliebt. Da der Pfau standorttreu ist, wird er in vielen Parkanlagen frei gehalten.

 

In der Domestikation entstandene Formen sind der Schwarzflügelpfau und der Weiße Pfau.

Der Pfau als Symbol der Schönheit, Reichtum, Liebe, Leidenschaft aber auch Unsterblichkeit, Arroganz und Eitelkeit nimmt seit jeher eine besondere Stellung im Tierreich ein. Um ihn ranken sich Mythen und Legenden verschiedener Kulturen und Epochen. In Indien ist er neben seiner Stellung als heiliges Tier gleichzeitig der Nationalvogel. Im Jesidentum, der Ursprungsreligion der Kurden, stellt das Tier den für die Jesiden heiligen "Engel Pfau" oder auch "Tausî Melek" dar, der von Gott zum obersten Engel und zum Beschützer und Verwalter der Erde ernannt wurde. In der griechischen Mythologie erschuf die Göttin Hera das „hundertäugige“ Federkleid des Pfaus aus dem vieläugigen Riesen Argos, der mit seinen Argusaugen Io bewachte und schließlich von Hermes getötet wurde.Der Pfau als Symbol der Schönheit, Reichtum, Liebe, Leidenschaft aber auch Unsterblichkeit, Arroganz und Eitelkeit nimmt seit jeher eine besondere Stellung im Tierreich ein. Um ihn ranken sich Mythen und Legenden verschiedener Kulturen und Epochen. In Indien ist er neben seiner Stellung als heiliges Tier gleichzeitig der Nationalvogel. Im Jesidentum, der Ursprungsreligion der Kurden, stellt das Tier den für die Jesiden heiligen "Engel Pfau" oder auch "Tausî Melek" dar, der von Gott zum obersten Engel und zum Beschützer und Verwalter der Erde ernannt wurde. In der griechischen Mythologie erschuf die Göttin Hera das „hundertäugige“ Federkleid des Pfaus aus dem vieläugigen Riesen Argos, der mit seinen Argusaugen Io bewachte und schließlich von Hermes getötet wurde.

 

More infos:

 

de.wikipedia.org/wiki/Blauer_Pfau

 

and many more languages available

28,704 views
40 faves
78 comments
Taken on May 6, 2012